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	<title>JuMSchBlog &#187; Ubuntu</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Es geht, wenn man es will</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die große Anzahl der Reaktionen im und aus dem Netz zu unserem Artikel &#8220;Einmal alles anders&#8221; hat uns schon gefreut, das kann man nicht anders sagen. Es erschien uns in den letzten Jahren immer naheliegend, das beste aus der Open-Source-Welt zu nutzen um unseren Kindern und Jugendlichen in der Offenen Jugendeinrichtung im Düsseldorfer Medienhafen ein medienpädagogisch gutes Angebot zu machen. Dass wir mit der  Entscheidung für als Betriebssystem und als Jugendschutzfilter einen exotischen Status einnahmen, hat uns nicht weiter gestört. Im Gegenteil: Alle AWO-Jugendeinrichtungen in Düsseldorf laufen über den OpenDNS-Jugendschutzfilter. Das ist unser Ansatz zum Jugendmedienschutz, der im übrigen eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nicht bedarf, insbesondere keinen der so realitätsfremd formuliert ist wie der JMStV-E. Natürlich ersetzt ein solcher Filter nicht die altersgemäße Anleitung und es ist auch keine Wunderwaffe. Die gröbsten Verstöße aus den radikalen Szenen, aus Pornografie und anderem Erwachsenen-Content bleiben draußen. Unsere Entscheidung für das kostenfreie Ubuntu, das bis zum Deckelrand übervoll gefüllt ist mit qualitativ hochwertiger ebenfalls kostenfreier Open-Source-Software war einfach, denn das Hauptargument ist einfach: Unsere Kids sollen etwas lernen. Wenn sie Bilder mit GIMP bearbeiten oder Videos mit PiTiVi schneiden, dann nehmen sie dieses Wissen mit nach Hause und können es zuhause weiter verwenden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-827 alignleft" title="Reaktionen in Twitter" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/10/twit.png" alt="" width="300" height="187" />Die große Anzahl der Reaktionen im und aus dem Netz zu unserem Artikel <a href="http://www.jumsch.info/2010/10/20/einmal-alles-anders/" target="_blank">&#8220;Einmal alles anders&#8221;</a> hat uns schon gefreut, das kann man nicht anders sagen. Es erschien uns in den letzten Jahren immer naheliegend, das beste aus der Open-Source-Welt zu nutzen um unseren Kindern und Jugendlichen in der Offenen Jugendeinrichtung im Düsseldorfer Medienhafen ein medienpädagogisch gutes Angebot zu machen.</p>
<p>Dass wir mit der  Entscheidung für <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Ubuntu', 'de');">Ubuntu</a> als Betriebssystem und <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('OpenDNS', 'de');">OpenDNS</a> als Jugendschutzfilter einen exotischen Status einnahmen, hat uns nicht weiter gestört. Im Gegenteil: Alle AWO-Jugendeinrichtungen in Düsseldorf laufen über den <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">OpenDNS</a>-Jugendschutzfilter. Das ist unser Ansatz zum Jugendmedienschutz, der im übrigen eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nicht bedarf, insbesondere keinen der so realitätsfremd formuliert ist wie der JMStV-E. Natürlich ersetzt ein solcher Filter nicht die altersgemäße Anleitung und es ist auch keine Wunderwaffe. Die gröbsten Verstöße aus den radikalen Szenen, aus Pornografie und anderem Erwachsenen-Content bleiben draußen.</p>
<p>Unsere Entscheidung für das kostenfreie Ubuntu, das bis zum Deckelrand übervoll gefüllt ist mit qualitativ hochwertiger ebenfalls kostenfreier Open-Source-Software war einfach, denn das Hauptargument ist einfach: Unsere Kids sollen etwas lernen. Wenn sie Bilder mit GIMP bearbeiten oder Videos mit PiTiVi schneiden, dann nehmen sie dieses Wissen mit nach Hause und können es zuhause weiter verwenden. Welchen Sinn macht es, Fotoworkshops wie beispielsweise die <a href="http://www.duesseldorfer-jugendmedientage.de/" target="_blank">Düsseldorfer Jugendmedientage</a> auf Adobes Photoshop anzubieten, wenn die Vollversion des Programms mehrere hundert Euro kostet? Wir können darin jedenfalls keinen anderen Sinn erkennen, als dass wir damit illegales Filesharing fördern würden, weil unsere Zielgruppe sicher keine 900 Euro für Photoshop ausgeben wird.</p>
<p>Viele soziale Einrichtungen lassen ihre Hard- und Software auch immer noch von den IT-Abteilungen ihrer Träger mit pflegen. Im Ergebnis bedeutet das ein kastriertes Windows, mit dem im besten Falle noch zu surfen ist. Ein Lerneffekt über die Gefahren des Netzes hinaus, kann dabei allerdings nicht mehr erwartet werden. Dabei ist es eigentlich so einfach, wenn man es denn will: Das Angebot an Kinder und Jugendliche Computer mit Internetzugang vorzuhalten ist ein pädagogisches Angebot. Entschieden werden darf nicht unter dem Gesichtspunkt, was passt am besten zur übrigen Infrastruktur, sondern mit dem Ansatz was das beste Angebot für Kinder und Jugendliche ist. Dass es Zeit wird, sich die Verantwortung über diese Entscheidungsfreiheit von den Trägern zurück zu holen, ist noch nicht bei allen angekommen. Aber es wird besser. Wir jedenfalls arbeiten daran.</p>
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		<title>Einmal alles anders</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 09:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der AWO Jugendeinrichtung im Medienhafen von Düsseldorf betreiben wir ein Internet-Café. An fünf Laptops und drei Netbooks bestreiten unsere Besucher-Kinder und Jugendlichen ihre Streifzüge durchs Netz. Das Angebot Internet für Kinder und Jugendliche in offenen Jugendeinrichtungen ist nichts ungewöhnliches mehr und es sollte nur noch wenige Einrichtungen geben, die nicht zumindest einen Basiszugang vorhalten. Internet- und Computer-Angebote in den Einrichtungen haben oft ein Problem. Sie sind teuer und dennoch schlecht gepflegt. Die Sicherheitseinstellungen sind meist besonders scharf, denn wenn eins eine unumstößliche Wahrheit ist, dann die, dass Kinder und Jugendliche alles installieren und ausprobieren, besonders aber das, was auf Windows-Versionen verboten oder unerwünscht ist. Damit landen jede Menge Viren und Trojaner auf den Rechnern. Oft ist der DSL-Zugang aus Kostengründen geteilt. Arbeitsnetz und Besuchernetz gehen über eine Leitung ins Internet. Ideal ist das nicht. In unserer Jugendeinrichtung im Medienhafen haben wir uns schon vor ein paar Jahren für einen anderen Weg entschieden. Nach einigen  Experimenten mit Windows XP und der Open-Source-Internet-Café-Zugangssoftware Cybera haben wir uns dazu entschieden uns von Windows komplett zu verabschieden und auf Ubuntu zu setzen. Die Rechner sind vollkommen offen, jeder kann das installieren, was er ausprobieren möchte. Das Root-Passwort, das dafür erforderlich ist, ist auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-815 alignleft" title="Ubuntu Linux" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/10/ubuntu.jpg" alt="" width="300" height="204" />In der AWO Jugendeinrichtung im Medienhafen von Düsseldorf betreiben wir ein Internet-Café. An fünf Laptops und drei Netbooks bestreiten unsere Besucher-Kinder und Jugendlichen ihre Streifzüge durchs Netz. Das Angebot Internet für Kinder und Jugendliche in offenen Jugendeinrichtungen ist nichts ungewöhnliches mehr und es sollte nur noch wenige Einrichtungen geben, die nicht zumindest einen Basiszugang vorhalten.</p>
<p>Internet- und Computer-Angebote in den Einrichtungen haben oft ein Problem. Sie sind teuer und dennoch schlecht gepflegt. Die Sicherheitseinstellungen sind meist besonders scharf, denn wenn eins eine unumstößliche Wahrheit ist, dann die, dass Kinder und Jugendliche alles installieren und ausprobieren, besonders aber das, was auf Windows-Versionen verboten oder unerwünscht ist. Damit landen jede Menge Viren und Trojaner auf den Rechnern. Oft ist der DSL-Zugang aus Kostengründen geteilt. Arbeitsnetz und Besuchernetz gehen über eine Leitung ins Internet. Ideal ist das nicht.</p>
<p>In unserer Jugendeinrichtung im Medienhafen haben wir uns schon vor ein paar Jahren für einen anderen Weg entschieden. Nach einigen  Experimenten mit Windows XP und der Open-Source-Internet-Café-Zugangssoftware <a href="http://sourceforge.net/projects/cybera/" target="_blank">Cybera</a> haben wir uns dazu entschieden uns von Windows komplett zu verabschieden und auf <a href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank">Ubuntu</a> <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Linux', 'de');">Linux</a> zu setzen. Die Rechner sind vollkommen offen, jeder kann das installieren, was er ausprobieren möchte. Das Root-Passwort, das dafür erforderlich ist, ist auf allen Rechnern gleich und alle Kinder und Jugendlichen kennen es. Obwohl wir Ubuntu mit dem <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Gnome', 'de');">Gnome</a>-Desktop einsetzen und auf den Netbooks die Oberfläche <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Unity', 'de');">Unity</a> gibt es beim  ersten Kontakt mit dem fremden System selten mehr als ein kurzes Zögern, bevor zielstrebig das <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Firefox', 'de');">Firefox</a>-Symbol angeklickt wird und die Reise ins Internet beginnt. Arbeits- und Besuchernetz sind voneinander getrennt, sodass es eine klare Trennung voneinander gibt und das experimentierfreudige Besuchernetz die Arbeitsrechner nicht gefährdet.</p>
<p>Nun könnte der besorgte Leser annehmen, bei derart offenen Einstellungen könnte jede Menge kaputt gehen&#8230; Ja, manchmal wird ein System so zerstört, dass es neu installiert werden muss. Das allerdings ist erwünscht. Es ist erwünscht, dass sich unsere jungen Nutzer in der für sie fremden Computer-Umgebung zurecht finden. Es ist auch erwünscht, dass sie Erfahrungen sammeln, neue Programme installieren, Einstellungen für ihre Bedürfnisse anpassen. Es ist erlaubt, dass sie den Windows-Live-Messenger, der hier sehr beliebt ist, herunter laden, manchmal auch zehn mal herunter laden, bis sie heraus bekommen, dass sich Windows-Programme auf einem Linux-System nicht installieren lassen, es aber dennoch verschiedene gute Möglichkeiten gibt, den Messengerdienst zu nutzen, selbst mit der Webcam, wenn sie es denn gerne möchten.</p>
<p>Unser Internet-Café ist mit hochwertigen und professionellen Programmen für Fotobearbeitung (GIMP), Videoschnitt (PiTiVi), Desktoppublishing (Scribus), Büro-Anwendungen (OpenOffice) und unzähligen weiteren Möglichkeiten ausgestattet, die jede Menge kreativer Möglichkeiten bieten und praktischerweise kostenfrei sind. Dabei stehen die Open-Source-Varianten in Sachen Funktion und Qualität den kostenpflichtigen Programmen aus der Windowswelt kaum nach.</p>
<p>Wenn wir manchmal Jugendliche in unserem Café wahrnehmen, die via Konsole ein Programm installieren (ich weiß, diesen Satz haben jetzt nur ein paar Nerds verstanden), dann sehen wir, dass unser Konzept aufgegangen ist, dass das funktioniert hat, was wir bei der Umstellung wollten: Unsere Kinder und Jugendlichen sollten kein restriktives Windows lernen, sondern sie sollten lernen mit Computern umzugehen und das auch dann hin zu bekommen, wenn das was sich auf dem Bildschirm zeigt, ganz anders aussieht, als das was sie von zuhause oder aus der Schule gewohnt sind.</p>
<p>Ergänzend zu erwähnen ist im übrigen noch, dass unser Internet-Café (wie im übrigen in allen Jugendeinrichtungen der Düsseldorfer AWO) mit dem <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">OpenDNS</a>-Jugendschutzfilter gefiltert wird. Auch das ein Unternehmen, welches sich der Community verpflichtet fühlt und auf die Power der Community setzt. Es ist der zuverlässigste und durchdachteste Filteransatz, der mir bekannt ist. Auch wenn sich OpenDNS sicher nie um eine Anerkennung durch die KJM &#8211; Kommission für Jugendmedienschutz bemühen wird. Die weltweite Unterstützer-Community ist die Redaktion, die den OpenDNS-Filter pflegt. Auch ich gehöre zu dieser Community-Redaktion, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe und kategorisiere Seiten ein.</p>
<p>Gängige Filteranbieter unterhalten in der Regel kleine Redaktionen, die mit der Vielzahl der täglich neu erscheinenden Seiten im Netz schlicht überfordert sind. Das erklärt die schlechte Qualität der allermeisten Filtersysteme.</p>
<p>Wenn man die Kolleginnen und Kollegen fragt, was denn wohl anders geworden ist seit wir umgestellt haben, dann ist ein Satz immer wieder zu hören: &#8220;Alles ist viel entspannter geworden&#8221;.</p>
<p>Bildquelle: Ubuntu</p>
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		<title>Internet-Cafés in Jugendeinrichtungen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 00:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Internet-Cafés gehören in Jugendeinrichtungen. Diese Auffassung hat sich allgemein durchgesetzt. Die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges pädagogisches Angebot, denn ohne Internet und Computern geht es nicht mehr. Ob es sich um die künftigen Ansprüche von Ausbildungsstellen dreht, die heutzutage einfach erwarten, dass Jugendliche eine breite Medienkompetenz als Azubi bereits mitbringen oder...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="Internet-Cafés in Jugendeinrichtungen" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/04/ball.png" alt="Internet-Cafés in Jugendeinrichtungen" width="400" height="400" /><em>Internet-Cafés gehören in Jugendeinrichtungen. Diese Auffassung hat sich allgemein durchgesetzt. Die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges pädagogisches Angebot, denn ohne Internet und Computern geht es nicht mehr. Ob es sich um die künftigen Ansprüche von Ausbildungsstellen dreht, die heutzutage einfach erwarten, dass Jugendliche eine breite Medienkompetenz als Azubi bereits mitbringen oder</em> seien es die Möglichkeiten sozialer Vernetzung, die wenn Kinder und Jugendliche einst erwachsen sind, mehr und mehr darüber entscheiden werden, ob sie einen Job bekommen werden, ob sie überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden und ob sie die dafür erforderlichen Kontakte haben oder nicht. Auch zur Frage gesellschaftlicher Teilhabe, also Thema &#8220;Partizipation&#8221;, der eigenen Stimme, Meinung und Ansicht Gehör zu verschaffen, ist das Internet nicht mehr weg zu denken.</p>
<p>Nun ist es in Jugendeinrichtungen oft so, dass die Internet-Cafés von den IT-Abteilungen der Träger mit verwaltet werden. Das gilt für die Wahl des Betriebssystems, der Hardware, die restriktive Einstellung der Software, um beispielsweise zu verhindern, dass Schädlinge die auch im lokalen Netzwerk hängenden Arbeitsrechner beschädigen oder lahm legen. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, hat die Mitverwaltung der Internet-Cafés durch die IT-Abteilungen sicher ihre Berechtigung. Dass es so ist, ist historisch gewachsen, denn wenn wir uns an die Anfänge des Internets erinnern, war es klug sich den Rat und Tat der Experten zu holen.</p>
<p>Die Anfänge des Internets sind Geschichte. Heute ist das Internet ein breites &#8220;Mitmach-Netz&#8221; &#8211; Stichwort: <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Web 2.0', '');">Web 2.0</a>. Jeder kann überall seinen Senf dazu geben, auch hier auf jumsch.info. Nicht mehr allein die Seitenbetreiber, sondern insbesondere ihre Nutzer bestimmen über die Inhalte und Angebote von Seiten. Dass Medien, Dienste, Inhalte, Programme veränderlich sind und mit dem eigenen Zutun verändert werden können und wollen ist Ausdruck einer Haltung. Schaut man sich mit offenen Augen im Netz um, ist diese Haltung sehr vieler Nutzer sichtbar, sei es im persönlichen <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Blog', '');">Blog</a>, sei es bei <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Twitter', '');">Twitter</a> oder anderen und ähnlichen Diensten und Communities, die zum Mitmachen anregen.</p>
<p>Abgehängt von dieser Entwicklung sind die Internet-Cafés in Jugendeinrichtungen, die in der Regel sehr restriktiv, versehen mit <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Microsoft Windows', '');">Microsoft Windows</a> als <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Betriebssystem', '');">Betriebssystem</a> stark regelementiert sind von den IT-Abteilungen, als würde es sich um die Arbeitsumgebung für Verwaltungen handeln.</p>
<p>Internet-Cafés in Jugendeinrichtungen sind jedoch pädagogische Angebote. Die Auswahl sowohl von Hardware (Desktop, Laptop, Netbook), des Betriebssystems (Windows, Linux, Mac) sowie des Softwaremodells, also ob insbesondere teure das Budget belastende <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('proprietäre Software', '');">proprietäre Software</a> zur Anwendung kommen sollte oder es möglicherweise Sinn macht auf kostenneutrale <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Open-Source', '');">Open-Source</a>-Software zu setzen.</p>
<p>In der AWO Jugendfreizeiteinrichtung Unterbilk, in der wir bereits seit 2002 ein Internet-Café für Kinder und Jugendliche betreiben, haben wir viele Möglichkeiten ausprobiert und sind in der Entwicklung der passenden Lösung in einer sehr freien <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Linux', '');">Linux</a> <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Ubuntu', '');">Ubuntu</a>-Umgebung zufrieden gelandet. Kinder und Jugendliche haben auf unseren Ubuntu-Laptops einen völlig freien administrativen Zugang zum lokalen Betriebssystem. Damit stellen wir ihnen eine Umgebung für die eigene experimentelle, auch verändernde Erfahrung mit dem Computer und dem Internet zur Verfügung.</p>
<p>Sicher kann es passieren, dass im Rausch der Experimente ein Betriebssystem auch mal so unreparierbar zerschossen wird, dass es neu installiert werden muss. Das jedoch nehmen wir angesichts der kreativen Ideen unserer Besucher gerne hin.</p>
<p>Legen wir Nutzen und Aufwand in die Waagschalen, ist der Nutzen, also die wachsende Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen so massiv größer im Vergleich zur Nutzung eines restriktiven Internet-Cafés, dass wir es gerne anregen, das Angebot &#8220;Internet-Café&#8221; stärker in den pädagogischen Fokus zu setzen und die Entscheidung darüber, welches Angebot an Kinder und Jugendliche in den Einrichtungen gemacht werden soll, verstärkt vor Ort zu treffen.</p>
<p>Bei einer Sache machen wir allerdings keine Kompromisse: Der Jugendschutzfilter, wir nutzen <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">OpenDNS</a>, also auch eine freie Lösung, kann weder von Kindern und Jugendlichen noch Erwachsenen verändert werden.</p>
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