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	<title>JuMSchBlog &#187; Piratenpartei</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Lass dir das Internet nicht wegnehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 24. Februar trifft sich die Rundfunkkommission der Bundesländer, um erneut über den endgültigen Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) zu diskutieren. Der nunmehr zur Diskussion stehende Entwurf ist nach massiver Kritik seitens verschiedener Verbände und Bürgerrechtlern zwar mittlerweile entschärft, enthält aber noch genügend Regelungen, um aus dem Internet wie wir es kennen ein &#8220;Kindernet&#8221; zu machen. Die Piratenpartei, die für den 24.02. bundesweit zu Mahnwachen aufruft, sieht in dem vorliegenden Entwurf einen massiven Eingriff in die  Struktur des freien Internets und die Einführung einer verfassungswidrigen Netzzensur. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet wären nicht länger gewährleistet. Die Neufassung des Staatsvertrags verpflichtet unter anderem Anbieter im Internet dazu, ihre Inhalte mit einer Altersklassifikation zu versehen. Ist das Angebot nur für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet, so muss sich ihre &#8220;Ausstrahlung&#8221; auf &#8220;Sendezeiten&#8221; zwischen 22:00 und 6:00 Uhr beschränken. Blog-Betreiber, Zeitungsverlage, Vereine oder Privatpersonen sollen dem Entwurf nach nicht von diesen Regelungen ausgenommen sein. Für diese Anbieter entsteht so ein erhebliches Haftungs- und Abmahnrisiko, vor dem viele zurückschrecken werden. Falls die altersgerechte Sperrung von Inhalten nicht umgesetzt wird, können auch die Internetzugangsanbieter zur Sperrung von Internetseiten gezwungen werden. Von ausländischen Anbietern dürften sich nur einige wenige große auf die geplanten deutschen Regelungen einlassen. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-527" title="Kindernet" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/02/Kindernet-entwurf-marax79-small.jpg" alt="" width="234" height="331" />Am 24. Februar trifft sich die Rundfunkkommission der Bundesländer, um erneut über den endgültigen Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) zu diskutieren. Der nunmehr zur Diskussion stehende Entwurf ist nach massiver Kritik seitens verschiedener Verbände und Bürgerrechtlern zwar mittlerweile entschärft, enthält aber noch genügend Regelungen, um aus dem Internet wie wir es kennen ein &#8220;Kindernet&#8221; zu machen. Die Piratenpartei, die für den 24.02. bundesweit zu Mahnwachen aufruft, sieht in dem vorliegenden Entwurf einen massiven Eingriff in die  Struktur des freien Internets und die Einführung einer verfassungswidrigen Netzzensur. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet wären nicht länger gewährleistet.</p>
<p>Die Neufassung des Staatsvertrags verpflichtet unter anderem Anbieter im Internet dazu, ihre Inhalte mit einer Altersklassifikation zu versehen. Ist das Angebot nur für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet, so muss sich ihre &#8220;Ausstrahlung&#8221; auf &#8220;Sendezeiten&#8221; zwischen 22:00 und 6:00 Uhr beschränken. Blog-Betreiber, Zeitungsverlage, Vereine oder Privatpersonen sollen dem Entwurf nach nicht von diesen Regelungen ausgenommen sein. Für diese Anbieter entsteht so ein erhebliches Haftungs- und Abmahnrisiko, vor dem viele zurückschrecken werden. Falls die altersgerechte Sperrung von Inhalten nicht umgesetzt wird, können auch die Internetzugangsanbieter zur Sperrung von Internetseiten gezwungen werden. Von ausländischen Anbietern dürften sich nur einige wenige große auf die geplanten deutschen Regelungen einlassen. Alle übrigen wären künftig im deutschen Internet nur nach 22 Uhr erreichbar.</p>
<p>Link: <a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100222-Lass-dir-das-Internet-nicht-wegnehmen--Mahnwachen-gegen-den-Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" target="_blank">Piratenpartei</a></p>
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		<title>Schwedische Piraten gehen nach Europa</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/06/08/schwedische-piraten-gehen-nach-europa/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 09:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europa hat gewählt. Eigentlich hat Europa nicht gewählt, weil rund 60 Prozent der Wahlberechtigten zuhause geblieben sind. Dennoch es wurde gewählt. Ein Überraschungssieger kommt aus Schweden. Die schwedische Piratenpartiet hat aus dem Stand einen Sitz der 18 schwedischen Sitze im Europäischen Parlament errungen. Die Partei holte 7,4 Prozent der Gesamtstimmen. In der Altersgruppe der 18- bis 30-jährigen laut Prognose sogar 19 Prozent. Warum der Einzug der Piratenpartei so bemerkenswert ist, hat damit zu tun, dass sich die so genannten Digital Natives, also diejenigen, die mit dem Internet natürlich aufgewachsen sind gegen die Politik derjenigen wendet, die man als Digital Immigrants versteht, also derjenigen, die das Internet im späteren Lebensalter erst erlenen mussten. Dem Wahlerfolg der Piraten ist in Schweden ein Prozess voraus gegangen, in dem die Betreiber der beliebten Torrent-Börse &#8220;Pirate Bay&#8221; zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, obschon sie selbst keinerlei urheberrechtlich geschütztes Material verbreitet oder getauscht haben. Eine Torrent-Datei ist ein Link auf eine oder mehrere hinterlegte Quellen. Es ist also eine Verknüpfung und nicht das Material selbst. Das überzogen harte Urteil fusst insbesondere auf dem digitalen Unverständnis des Gerichts. Bei den schwedischen Digital Natives ist das angekommen und entsprechend haben insbesondere die jungen Wähler abgestimmt. Die deutsche Piratenpartei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-243" title="Piratenpartei" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/06/piraten.png" alt="Piratenpartei" width="300" height="300" />Europa hat gewählt. Eigentlich hat Europa nicht gewählt, weil rund 60 Prozent der Wahlberechtigten zuhause geblieben sind. Dennoch es wurde gewählt. Ein Überraschungssieger kommt aus Schweden. Die schwedische <a href="http://www.piratpartiet.se/" target="_blank">Piratenpartiet</a> hat aus dem Stand einen Sitz der 18 schwedischen Sitze im Europäischen Parlament errungen. Die Partei holte 7,4 Prozent der Gesamtstimmen. In der Altersgruppe der 18- bis 30-jährigen laut Prognose sogar 19 Prozent.</p>
<p>Warum der Einzug der Piratenpartei so bemerkenswert ist, hat damit zu tun, dass sich die so genannten Digital Natives, also diejenigen, die mit dem Internet natürlich aufgewachsen sind gegen die Politik derjenigen wendet, die man als Digital Immigrants versteht, also derjenigen, die das Internet im späteren Lebensalter erst erlenen mussten. Dem Wahlerfolg der Piraten ist in Schweden ein Prozess voraus gegangen, in dem die Betreiber der beliebten Torrent-Börse &#8220;Pirate Bay&#8221; zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, obschon sie selbst keinerlei urheberrechtlich geschütztes Material verbreitet oder getauscht haben. Eine Torrent-Datei ist ein Link auf eine oder mehrere hinterlegte Quellen. Es ist also eine Verknüpfung und nicht das Material selbst. Das überzogen harte Urteil fusst insbesondere auf dem digitalen Unverständnis des Gerichts. Bei den schwedischen Digital Natives ist das angekommen und entsprechend haben insbesondere die jungen Wähler abgestimmt.</p>
<p>Die deutsche Piratenpartei verlor sich bei den Ergenissen der Europawahl indes bei unbedeutenden 0,8 Prozent. Gesamtgesellschaftlich betrachtet kann dieses magere Ergebnis dennoch nicht als unbedeutend betrachtet werden. Es ist vielleicht als eine Art Warnung an die etablierten Parteien zu verstehen, deren Bestrebungen hin zum Überwachungsstaat (Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Bundes-Trojaner) und kosmetischen, aber restriktiven Entscheidungen (z.B. Netzfilter) von den Digital Natives künftig immer weniger akzeptiert werden dürften.</p>
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