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	<title>JuMSchBlog &#187; KJM</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<item>
		<title>Wird das Netz zum Erwachsenen-Web?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/01/18/wird-das-netz-zum-erwachsenen-web/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Alterseinstufung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist das Internet auf dem Weg ein Medium für Erwachsene zu werden? Die Antwort auf diese Frage könnte der naheliegende Schluss sein, wenn man einen Blick in einen momentan im Internet kursierenden Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wirft. Der gänzlich neu geregelte Paragraph 5 schreibt für das globalisiert ausgerichtete Netz vor, dass sämtliche inländischen Seiten im Geltungsbereich des möglicherweise kommenden JMStV eine Alterskennzeichnung vornehmen sollen. Alternativ können die Seitenbetreiber ihre Seiten auch der KJM zur Überprüfung und Klassifizierung vorlegen. Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote sollen demnach kategorisiert werden in die Altersstufen: ab 0 Jahren ab 6 Jahren ab 12 Jahren ab 16 Jahren ab 18 Jahren Kategorisieren die Inhalteanbieter ihre Webseiten nicht selbst, könnten nach dem neuen Entwurf auch die Internet Service Provider in die Pflicht genommen werden, alle Seiten, insbesondere die außerhalb des Geltungsbereichs unseres Rechts zu kategorisieren. Paragraph 5 Absatz 4 Nr. 2 enthält in dem Entwurf außerdem eine Formulierung, die im Internet schwerlich umzusetzen ist, nämlich die zeitliche Eingrenzung von Angeboten. Beeinträchtigende Angebote sollen zeitlich demnach so zugänglich gemacht werden, dass sie von Kindern und Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen würden. Sendezeitbegrenzung fürs Web? Für Rundfunk und Fernsehen ist eine solche Regelung nachvollziehbar. Bestimmte Sendungen dürfen vor 23 Uhr nicht gezeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-471" title="Auf dem Weg ins Erwachsenenweb?" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/jmstv.png" alt="" width="300" height="307" />Ist das Internet auf dem Weg ein Medium für Erwachsene zu werden? Die Antwort auf diese Frage könnte der naheliegende Schluss sein, wenn man einen Blick in einen momentan im Internet kursierenden Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wirft. Der gänzlich neu geregelte Paragraph 5 schreibt für das globalisiert ausgerichtete Netz vor, dass sämtliche inländischen Seiten im Geltungsbereich des möglicherweise kommenden JMStV eine Alterskennzeichnung vornehmen sollen.</p>
<p>Alternativ können die Seitenbetreiber ihre Seiten auch der KJM zur Überprüfung und Klassifizierung vorlegen.</p>
<p>Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote sollen demnach kategorisiert werden in die Altersstufen:</p>
<ul>
<li>ab 0 Jahren</li>
<li>ab 6 Jahren</li>
<li>ab 12 Jahren</li>
<li>ab 16 Jahren</li>
<li>ab 18 Jahren</li>
</ul>
<p>Kategorisieren die Inhalteanbieter ihre Webseiten nicht selbst, könnten nach dem neuen Entwurf auch die Internet Service Provider in die Pflicht genommen werden, alle Seiten, insbesondere die außerhalb des Geltungsbereichs unseres Rechts zu kategorisieren. Paragraph 5 Absatz 4 Nr. 2 enthält in dem Entwurf außerdem eine Formulierung, die im Internet schwerlich umzusetzen ist, nämlich die zeitliche Eingrenzung von Angeboten. Beeinträchtigende Angebote sollen zeitlich demnach so zugänglich gemacht werden, dass sie von Kindern und Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen würden.</p>
<p><strong>Sendezeitbegrenzung fürs Web?</strong></p>
<p>Für Rundfunk und Fernsehen ist eine solche Regelung nachvollziehbar. Bestimmte Sendungen dürfen vor 23 Uhr nicht gezeigt werden, andere nicht vor 22 Uhr. Die Umsetzung ist simpel, überall in  Deutschland herrscht die gleiche Zeit, das Medium ist nicht  dynamisch und wird auch besendet, wenn die jugendgefährdenden Inhalte nicht oder nicht gesendet werden.</p>
<p>Aber wie soll das aussehen bei einer Webseite? Wird da künftig vor 23 Uhr deutscher Zeit ein  Testbild gesendet oder die Inhalte für Kinder gezeigt, obschon die Zielgruppe der Seite insgesamt Erwachsene sind? Inhalte von Webseiten nehmen ununterbrochen zu und bleiben in aller Regel dauerhaft aufrufbar. Diese Form der Archivierung bildet einen der Grundpfeiler des Netzes. Müssen alle jemals erstellten Inhalte nochmals auf ihre Jugendgefährlichkeit betrachtet werden? Müssen diese alten Inhalte aus und an gestellt werden, je nach deutscher Uhrzeit?</p>
<p>Meine Prognose: Diesen Zirkus wird niemand mitmachen. Die letzten erfolgreichen Unternehmen der Internetwirtschaft werden ihren Firmensitz ins benachbarte Ausland verlegen. Wer unbedingt in Deutschland bleiben möchte oder muss, wird seine Seiten, schon um Rechtssicherheit zu erlangen, künftig nur noch geschlossenen erwachsenen Nutzergruppen zugänglich machen und das bequeme Aufrufen von Seiten und Suchmaschinen wird künftig nach Eingabe der anerkannten Altersverifikation erfolgen. Schöne neue Internetwelt. Genau genommen ist die Überschrift dieses Artikels falsch formuliert: Wird der neue Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages Gesetz, sollte nach Willen des Gesetzgebers das Web ein bis in die Tiefen beschnittenes Kinderweb werden. Ob das sinnvoll ist, ob wir das wollen oder ob es gar technisch umsetzbar ist, bleibt in dem Entwurf unbeantwortet.</p>
<p><strong>Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (Entwurf) zum Download:</strong></p>
<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/Arbeitsentwurf-JMStV-Stand-2009-12-07.pdf">Arbeitsentwurf-JMStV&#8211;Stand-2009-12-07</a></p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://blog.odem.org/2010/01/sendezeitbegrenzung.html" target="_blank">http://blog.odem.org/2010/01/sendezeitbegrenzung.html</a></p>
<p><a href="http://www.textberater.com/news/geplant-kunftig-alle-webseiten-inhalte-mit-alterseinstufung/#more-3857" target="_blank">http://www.textberater.com/news/geplant-kunftig-alle-webseiten-inhalte-mit-alterseinstufung/#more-3857</a></p>
<p><a href="http://commonnonsense.twoday.net/stories/neues-aus-dem-deutschen-intranet/" target="_blank">http://commonnonsense.twoday.net/stories/neues-aus-dem-deutschen-intranet/</a></p>
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		<title>jugendschutz.net-Bericht 2008 vorgestellt</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/09/09/jugendschutz-net-bericht-2008-vorgestellt/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2009/09/09/jugendschutz-net-bericht-2008-vorgestellt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbericht]]></category>
		<category><![CDATA[jugendschutz.net]]></category>
		<category><![CDATA[KJM]]></category>

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		<description><![CDATA[Die an die KJM &#8211; Kommission für Jugendmedienschutz angebundene Aufsichtsstelle jugendschutz.net hat ihren Jahresbericht 2008 vorgestellt. Mehr als 3.000 neue Verstöße gegen den Jugendschutz wurden im Internet in 2008 registriert. Das ist eine  Steigerung um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresbericht. 62 Prozent der Verstöße aus Deutschland waren dabei pornografischer Natur. Drei Prozent waren kinderpornografisch, nur ein Prozent beinhaltete die unnatürliche Posendarstellung Minderjähriger. 11 Prozent der Fälle verherrlichten Magersucht. Durch eine stärkere Kontrolle der entwicklungsbeeinträchtigenden Angebote stiegen diese  auf zehn Prozent an (im Vorjahr waren es noch sechs Prozent). Den gesamten Jahresbericht können Sie hier downloaden: jugendschutz.net Bericht 2008]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-374" title="jugendschutz.net" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/09/jugendschutznet.png" alt="jugendschutz.net" width="300" height="175" />Die an die KJM &#8211; Kommission für Jugendmedienschutz angebundene Aufsichtsstelle<a href="http://www.jugendschutz.net/" target="_blank"> jugendschutz.net</a> hat ihren Jahresbericht 2008 vorgestellt. Mehr als 3.000 neue Verstöße gegen den Jugendschutz wurden im Internet in 2008 registriert. Das ist eine  Steigerung um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresbericht.</p>
<p>62 Prozent der Verstöße aus Deutschland waren dabei pornografischer Natur. Drei Prozent waren kinderpornografisch, nur ein Prozent beinhaltete die unnatürliche Posendarstellung Minderjähriger. 11 Prozent der Fälle verherrlichten Magersucht. Durch eine stärkere Kontrolle der entwicklungsbeeinträchtigenden Angebote stiegen diese  auf zehn Prozent an (im Vorjahr waren es noch sechs Prozent).</p>
<p>Den gesamten Jahresbericht können Sie hier downloaden:</p>
<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/09/bericht2008.pdf">jugendschutz.net Bericht 2008</a></p>
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		<title>bravo.de nicht jugendgefährdend</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/09/08/bravo-de-nicht-jugendgefahrdend/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bravo]]></category>
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		<category><![CDATA[DVCK]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Anfang an ist das Jugendmagazin Bravo sowie die moderne Online-Version bravo.de verschiedenen kirchlichen Gruppierungen, aber durchaus auch besorgten Eltern, ein  Dorn im  Auge gewesen. Der Standard-Aufreger: zu freizügig, zu viel Sexualität, zu unmoralisch. Wie das evangelikale Nachrichtenportal idea.de berichtet, hat sich ein neuer Aufreger gefunden. Die mitgliedsstarke Deutsche Vereinigung für eine christliche KulturW, die u.a. mit sonderlichen Aktionen wie der &#8220;Aktion Kinder in  Gefahr&#8221; und Aktionen gegen die Gleichstellung Homosexueller bereits unangenehm aufgefallen ist, hat eine neue Kampagne gegen das Jugend-Online-Magazin bravo.de gestartet. Nach Ansicht des Vereins sei der Online-Auftritt des Magazins &#8220;nichts anderes als ein elektronisches Erotik-Magazin, das sich als Jugendzeitschrift tarnt&#8221;. Unter dem Vorwand der Sexualaufklärung würden scharenweise nackte Paare beim Geschlechtsakt und Anleitungen zu extravaganten Sexualpraktiken gezeigt. Mitte August forderte die Vereinigung die rund 11.000 Empfänger ihres Rundbriefs auf, bei der Kommission für Jugendmedienschutz gegen die unmoralischen Inhalte zu protestieren. Nach eigenen Angaben seien rund 2.000 Empfänger dem Aufruf gefolgt, woraufhin die Kommission für Jugendmedienschutz bravo.de einer Prüfung unterzog und zu dem nicht weiter überraschenden Ergebnis kam, dass eine Jugendgefährdung von dem Portal nicht ausginge. Die Darstellung der Texte über verschiedene Sexualthemen sei weder zotig formuliert, noch seien Anleitungen zu besonderen Sexualpraktiken enthalten. Auch andere Verstösse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-359" title="Jugendportal bravo.de" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/09/bravo.png" alt="Jugendportal bravo.de" width="300" height="174" />Von Anfang an ist das Jugendmagazin Bravo sowie die moderne Online-Version <a href="http://www.bravo.de/" target="_blank">bravo.de</a> verschiedenen kirchlichen Gruppierungen, aber durchaus auch besorgten Eltern, ein  Dorn im  Auge gewesen. Der Standard-Aufreger: zu freizügig, zu viel Sexualität, zu unmoralisch. Wie das evangelikale Nachrichtenportal idea.de berichtet, hat sich ein neuer Aufreger gefunden. Die mitgliedsstarke <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Vereinigung_für_eine_christliche_Kultur" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>, die u.a. mit sonderlichen Aktionen wie der &#8220;<a href="http://aktion-kig.de/" target="_blank">Aktion Kinder in  Gefahr</a>&#8221; und Aktionen gegen die Gleichstellung Homosexueller bereits unangenehm aufgefallen ist, hat eine neue Kampagne gegen das Jugend-Online-Magazin bravo.de gestartet.</p>
<p>Nach Ansicht des Vereins sei der Online-Auftritt des Magazins &#8220;nichts anderes als ein elektronisches Erotik-Magazin, das sich als Jugendzeitschrift tarnt&#8221;. Unter dem Vorwand der Sexualaufklärung würden scharenweise nackte Paare beim Geschlechtsakt und Anleitungen zu extravaganten Sexualpraktiken gezeigt. Mitte August forderte die Vereinigung die rund 11.000 Empfänger ihres Rundbriefs auf, bei der Kommission für Jugendmedienschutz gegen die unmoralischen Inhalte zu protestieren. Nach eigenen Angaben seien rund 2.000 Empfänger dem Aufruf gefolgt, woraufhin die Kommission für Jugendmedienschutz bravo.de einer Prüfung unterzog und zu dem nicht weiter überraschenden Ergebnis kam, dass eine Jugendgefährdung von dem Portal nicht ausginge. Die Darstellung der Texte über verschiedene Sexualthemen sei weder zotig formuliert, noch seien Anleitungen zu besonderen Sexualpraktiken enthalten. Auch andere Verstösse gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag seien nicht gegeben. Den Internetnutzern werde „in einem aufklärerischen Kontext ein verantwortungsvoller Umgang mit Sexualität und Partnerschaft“ vermittelt, so die KJM.</p>
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		<title>Wegweiser durch den Jugendmedienschutz</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/08/18/wegweiser-durch-den-jugendmedienschutz/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[ASK]]></category>
		<category><![CDATA[BPjM]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesprüfstelle]]></category>
		<category><![CDATA[FSK]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[USK, FSK, ASK, KJM, BPjM, ALM, Presserat&#8230; Bei der Vielzahl der im Jugendmedienschutz tätigen Organisationen verliert auch der interessierteste leicht den Überblick. Deshalb hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien im August einen 27-seitigen Wegweiser durch den Jugendmedienschutz-Dschungel veröffentlicht. Der Wegweiser zeigt auf, wer für welches Medium zuständig ist, beschreibt den Beurteilungsrahmen, in dem die jeweiligen Institutionen sich bewegen und ganz wichtig: Umfassend werden die Kontaktmöglichkeiten genannt. Das BPjM-Themenheft wird als PDF-Download angeboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-329" title="BPJM Thema: Wegweiser Jugendmedienschutz" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/08/bpjm.jpg" alt="BPJM Thema: Wegweiser Jugendmedienschutz" width="350" height="497" />USK, FSK, ASK, KJM, BPjM, ALM, Presserat&#8230; Bei der Vielzahl der im Jugendmedienschutz tätigen Organisationen verliert auch der interessierteste leicht den Überblick. Deshalb hat die <a href="http://www.bundespruefstelle.de/" target="_blank">Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien</a> im August einen 27-seitigen Wegweiser durch den Jugendmedienschutz-Dschungel veröffentlicht.</p>
<p>Der Wegweiser zeigt auf, wer für welches Medium zuständig ist, beschreibt den Beurteilungsrahmen, in dem die jeweiligen Institutionen sich bewegen und ganz wichtig: Umfassend werden die Kontaktmöglichkeiten genannt.</p>
<p>Das BPjM-Themenheft wird als <a href="http://www.jumsch.info/ftp/bpjm-thema-wegweiser-jugendmedienschutz.pdf" target="_blank">PDF-Download</a> angeboten.</p>
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		<title>Gangster- und Pornorap: Liebeslieder waren gestern</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/05/13/gangster-und-pornorap-liebeslieder-waren-gestern/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 09:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Jugendschutzexperten sahen ein Verbot von Porno- und für Jugendliche skeptisch. Deutlich wurde das in einer Expertenrunde der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zum Thema &#8220;Liebeslieder waren gestern&#8221;. Die Experten rieten vielmehr zur direkten Auseinandersetzung mit den insbesondere bei jugendlichen Nutzern beliebten sexistischen Gangster- und Pornorap. Es gehe nicht darum, Kindern und Jugendlichen etwas zu verbieten, sagte Verena Weigand, Leiterin der KJM-Stabsstelle. Stattdessen müsse verhindert werden, dass Erwachsene mit den extremen Texten Kasse machten. Die KJM habe von der Expertenrunde Hilfestellung bei der Einordnung der teilweise von Vergewaltigungsfantasien geprägten Texte im System der Altersklassifizierung erwartet. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden Clips von Rappern wie Lady Bitch Ray, Sido und Kaas gezeigt – &#8220;nicht zur öffentlichen Aufführung&#8221; wie die Moderatorin vorab unterstrich. Klaus Farin, Mitbegründer des &#8220;Archivs der Jugendkulturen&#8220;, vermutet, nach einer Indizierung würden mehr Jugendliche als bisher mit den Inhalten in Kontakt kommen. Eine wichtige Voraussetzung für einen glaubwürdigen Jugendschutz sei eine echte Auseinandersetzung mit der &#8220;Szene&#8221; und den Inhalten der Raps. Als Beispiel zeigte Farin einen Video-Clip, der ein Schulmassaker thematisiert. In dem Clip werde nicht nur über die eigentliche Amokfantasie gerapt, sondern auch über die Wut und Verzweiflung des potenziellen Täters. Farin empfahl &#8220;die Abwicklung von Einrichtungen wie der Bundesprüfstelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/05/rapper.png" rel="lightbox[220]"><img class="alignleft size-full wp-image-221" title="Liebeslieder waren gestern" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/05/rapper.png" alt="Liebeslieder waren gestern" width="225" height="300" /></a>Jugendschutzexperten sahen ein Verbot von Porno- und <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Gangsta-Rap', '');">Gangsta-Rap</a> für Jugendliche skeptisch. Deutlich wurde das in einer Expertenrunde der Kommission für Jugendmedienschutz (<a href="http://www.kjm-online.de/" target="_blank">KJM</a>) zum Thema &#8220;Liebeslieder waren gestern&#8221;. Die Experten rieten vielmehr zur direkten Auseinandersetzung mit den insbesondere bei jugendlichen Nutzern beliebten sexistischen Gangster- und Pornorap.</p>
<p>Es gehe nicht darum, Kindern und Jugendlichen etwas zu verbieten, sagte Verena Weigand, Leiterin der KJM-Stabsstelle. Stattdessen müsse verhindert werden, dass Erwachsene mit den extremen Texten Kasse machten. Die KJM habe von der Expertenrunde Hilfestellung bei der Einordnung der teilweise von Vergewaltigungsfantasien geprägten Texte im System der Altersklassifizierung erwartet. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden Clips von Rappern wie Lady Bitch Ray, Sido und Kaas gezeigt – &#8220;nicht zur öffentlichen Aufführung&#8221; wie die Moderatorin vorab unterstrich.</p>
<p>Klaus Farin, Mitbegründer des &#8220;<a rel="external" href="http://www.jugendkulturen.de/" target="_blank">Archivs der Jugendkulturen</a>&#8220;, vermutet, nach einer Indizierung würden mehr Jugendliche als bisher mit den Inhalten in Kontakt kommen. Eine wichtige Voraussetzung für einen glaubwürdigen Jugendschutz sei eine echte Auseinandersetzung mit der &#8220;Szene&#8221; und den Inhalten der Raps. Als Beispiel zeigte Farin einen Video-Clip, der ein Schulmassaker thematisiert. In dem Clip werde nicht nur über die eigentliche Amokfantasie gerapt, sondern auch über die Wut und Verzweiflung des potenziellen Täters.</p>
<p>Farin empfahl &#8220;die Abwicklung von Einrichtungen wie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien&#8221; (<a rel="external" href="http://www.bundespruefstelle.de/" target="_blank">BPjM</a>). Der Schutz von Kindern sei zwar notwendig, spezielle Regeln für 14- bis 18-Jährige lehne er aber ab. Die durch die Verbotsarbeit gebundene Kompetenz solle in die Recherche, Aufklärung und Förderung positiver Entwicklungen gesteckt werden. Ähnlich äußerten sich der Vizepräsident des deutschen Psychologenverbandes (<a rel="external" href="http://www.bdp-verband.org/" target="_blank">BDP</a>), Laszlo Pota, und der Bielefelder Medienpädagoge Uwe Sander.</p>
<p>In dem Expertenhearing blieb weitgehend unklar, ob tatsächlich eine Entwicklungsbeeinträchtigung vorliege. Immerhin gäbe es keinerlei  wissenschaftlich Erkenntnisse darüber, ab wann Pornorap-Fans Schaden nehmen.</p>
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