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	<title>JuMSchBlog &#187; Datenschutz</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Privatsache Nebensache</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Social Community Facebook hat vor einem Monat für den Unmut ihrer User gesorgt. In einem so genannten Update wurden die Privateinstellungen ihrer Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse freizügiger eingestellt, als die meisten User das vor dem Update ausgewählt hatten. Die Facebook-Nutzer teilten in der Regel ihre privaten Daten nur mit Freunden. Mark Zuckerberg, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/socialnetwork.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-443" title="Soziale Netzwerke" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/socialnetwork.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Social Community <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> hat vor einem Monat für den Unmut ihrer User gesorgt. In einem so genannten Update wurden die Privateinstellungen ihrer Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse freizügiger eingestellt, als die meisten User das vor dem Update ausgewählt hatten. Die Facebook-Nutzer teilten in der Regel ihre privaten Daten nur mit Freunden.</p>
<p>Mark Zuckerberg, Gründer der Social Community verteidigte diesen Schritt nun in einem <a href="http://www.ustream.tv/recorded/3848950/highlight/39033#utm_campaign=fhighlights&amp;utm_source=4&amp;utm_medium=theweb" target="_blank" class="broken_link">Interview</a> und behauptete Facebook würde sich mit dem Schritt lediglich dem Wandel der sozialen Norm anpassen. &#8220;Wir sehen es als unsere Rolle im System an, permanent Innovationen und Updates einzuführen, die den Wandel der sozialen Normen widerspiegeln.&#8221;, so Zuckerberg. Viele US-amerikanische Verbraucher- und Datenschutzorganisationen, darunter das Electronic Privacy Information Center (EPIC), kritisieren Zuckerbergs Äußerung. Facebook spiegle nicht etwa den Wandel wider, sondern sei selbst treibende Kraft zur Veränderung der sozialen Normen. Die sozialen Netzwerke haben ein Interesse daran, möglichst viele Daten ihrer Nutzer öffentlich zugänglich zu haben, denn letztlich ist die Verfügbarkeit privater Daten, insbesondere auch für die Werbepartner sozialer Communities, die Geschäftsgrundlage sozialer Netzwerke.</p>
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		<title>Soziale Netzwerke einigen sich auf Verhaltencodex</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 13:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die großen sozialen Netzwerke (siehe Soziales Netzwerk), Gewinner des Web 2.0W standen lange in der Kritik des Jugendschutzes. Die zum Teil sehr privaten Daten, die die Betreiber der oft jugendlichen und jungen Zielgruppe abverlangte, standen offen im Netz, konnten mit Suchmaschinen gefunden werden und öffneten dem CyberbullyingW und Cybermobbing Tür und Tor. So wunderte es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-166" title="Soziale Netzwerke" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/03/communities.png" alt="Soziale Netzwerke" width="300" height="325" />Die großen sozialen Netzwerke (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Informatik)" target="_blank" class="broken_link">Soziales Netzwerk</a>), Gewinner des <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Web 2.0</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Web 2.0" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup> standen lange in der Kritik des Jugendschutzes. Die zum Teil sehr privaten Daten, die die Betreiber der oft jugendlichen und jungen Zielgruppe abverlangte, standen offen im Netz, konnten mit Suchmaschinen gefunden werden und öffneten dem <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Cyberbullying</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberbullying" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Cyberbullying" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup> und Cybermobbing Tür und Tor. So wunderte es nicht, dass eine große Anzahl der 12- bis 17-jährigen bereits einschlägige Erfahrung mit Cyberbullying gemacht hat.</p>
<p>Heute haben die reichweitenstärksten deutschen Anbieter studiVZ, schuelerVZ, meinVZ, lokalisten.de und wer-kennt-wen.de unter dem Dach der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.) einen gemeinsamen <a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/03/vk_social_networks.pdf">Verhaltenscodex</a> veröffentlicht. Der Verhaltscodex soll die Nutzer der virtuellen  Gemeinschaften künftig besser gegen Cyberbullying abschotten und die Schutzmöglichkeiten für Minderjährige verbessern.</p>
<p>Konkret wollen die Unternehmen künftig folgende Mechanismen einsetzen, um Kinder und Jugendliche zu schützen:</p>
<ul>
<li>deutlich sichtbare Hinweise zum Schutz der Privatsphäreneinstellungen direkt nach dem Registrierungsprozess</li>
<li>standardmäßig voreingestellte strenge Privatsphäreneinstellungen bei unter 14-jährigen</li>
<li>optionale Sperrung der Auffindbarkeit der Profile durch externe Suchmaschinen sowie keine Möglichkeit zur Aufhebung dieser Einstellung</li>
<li>Ignorierfunktion: die Möglichkeit, andere Nutzer von der communityinternen Kommunikation zu sich selbst auszuschließen</li>
<li>prominent platzierte Funktion zum Melden regelwidrigen Verhalten und rechtswidriger Inhalte</li>
</ul>
<p>Die Geschäftsführerin der FSM, Sabine Frank, sieht in der Umsetzung der Maßnahmen einen<br />
wichtigen Schritt für die Verbesserung des Jugend- und Datenschutzes: „Die Unternehmen leisten<br />
ihren Beitrag, um jungen Menschen die Nutzung von Social Communitys und die Vernetzung mit<br />
ihren Freunden so sicher wie möglich zu gestalten. Die breite Nutzeraufklärung ist notwendig, da-<br />
mit ganz deutlich auch auf Risiken, aber gerade auch auf Reaktionsmöglichkeiten wie Melde- und<br />
Ignorierfunktionen hingewiesen wird. Alle Nutzer sollten ihren Teil beitragen, damit Missbrauch in<br />
den Netzwerken verhindert und eingedämmt wird“.</p>
<p>Die beschlossenen Maßnahmen sollen bis spätestens Ende Juli 2009 in  den einzelnen Communities umgesetzt sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich die US-Konkurrenz mit unter das deutsche Dach stellt und sich dem Verhaltenscodex anschließen wird.</p>
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