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	<title>JuMSchBlog &#187; Cyberbullying</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Hysterisch hausgemacht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 12:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was mag mein Kind im Netz wohl machen, fragen sich Eltern oft, wenn sie realisieren, dass die eigene Brut am Computer oder mehr und mehr auch am mobilen Internet per Handy festgewachsen scheint. Zu klein sind die Handybildschirme, um einen dezenten Blick darauf zu werfen. Zu schnell verschwindet der Bildschirminhalt vom Computer, wenn man sich dem Ort des Geschehens nähert. Von sämtlicher elterlicher Übersicht abgeschnitten stehen die meisten Computer in den Kinderzimmern, auch in einem Alter, in dem die elterliche Begleitung der Netzausflüge und eine verabredete zeitliche Begrenzung der Mediennutzung vonnöten wäre. Hinzu kommt das Anwachsen der Berichterstattung der Medien, die schlimmes vermuten lässt, insbesondere, wenn man sich als Erwachsener der eigenen Medienkompetenz nicht so wirklich sicher ist. Bestes Beispiel dafür ist der mediale Hype um das Cybermobbing-Portal isharegossip. Ausgehend offenbar von einem überbesorgten Schulrektor aus dem Hessischen erfährt das Portal eine bisher nie gekannte mediale Aufmerksamkeit. Man wollte alles richtig machen. Die Presse wurde frühzeitig eingeschaltet, die sich zumindest anfänglich daran hielt, die Webadresse der Seite nicht in den Artikeln mit zu verwursten. Die Polizei und die Politik waren schnell informiert und in die von allen Medien ausgeschlachtete Besorgnismaschine mit eingebunden. Es gab einen zweiten und einen dritten Vorfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1056" title="Medial ausgeschlachtet..." src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2011/05/medien.jpg" alt="" width="300" height="300" />Was mag mein Kind im Netz wohl machen, fragen sich Eltern oft, wenn sie realisieren, dass die eigene Brut am Computer oder mehr und mehr auch am mobilen Internet per Handy festgewachsen scheint. Zu klein sind die Handybildschirme, um einen dezenten Blick darauf zu werfen. Zu schnell verschwindet der Bildschirminhalt vom Computer, wenn man sich dem Ort des Geschehens nähert. Von sämtlicher elterlicher Übersicht abgeschnitten stehen die meisten Computer in den Kinderzimmern, auch in einem Alter, in dem die elterliche Begleitung der Netzausflüge und eine verabredete zeitliche Begrenzung der Mediennutzung vonnöten wäre. Hinzu kommt das Anwachsen der Berichterstattung der Medien, die schlimmes vermuten lässt, insbesondere, wenn man sich als Erwachsener der eigenen Medienkompetenz nicht so wirklich sicher ist.</p>
<p>Bestes Beispiel dafür ist der mediale Hype um das Cybermobbing-Portal isharegossip. Ausgehend offenbar von einem überbesorgten Schulrektor aus dem Hessischen erfährt das Portal eine bisher nie gekannte mediale Aufmerksamkeit. Man wollte alles richtig machen. Die Presse wurde frühzeitig eingeschaltet, die sich zumindest anfänglich daran hielt, die Webadresse der Seite nicht in den Artikeln mit zu verwursten. Die Polizei und die Politik waren schnell informiert und in die von allen Medien ausgeschlachtete Besorgnismaschine mit eingebunden. Es gab einen zweiten und einen dritten Vorfall in Berlin. Ein angekündigter Amoklauf und eine Handgreiflichkeit, die für einzelne Beteiligte mit Krankenhausaufenthalt endet.</p>
<p>Nach diesen Vorfällen drehte das Medieninteresse voll auf. Kaum ein Tag, in dem nicht irgendwo ein besorgter und hilfloser Artikel zu lesen war und kaum ein Erwachsener, der nun nicht informiert war über die angeblichen Umtriebe der eigenen Kinder im Netz. Die öffentliche Demonstration der vermeintlichen Gefahren hatte geradezu etwas kampagnenhaftes. Mit der Realität jedoch hatte diese Kampagne nur sehr wenig zu tun.</p>
<p>Denn einerseits zeigten und zeigen Kinder und Jugendliche angesichts der bescheidenen Möglichkeiten, die das Mobbingportal zu sozialer Vernetzung bietet wenig bis kein Interesse an der Seite. Der oft beschriebene Vergleich mit der Klowand und den von dort bekannten Schmierereien trifft. Doch allen Ernstes, wer hält sich denn gerne in öffentlichen Toiletten auf, um sich dort mit seinen Freunden zu treffen?</p>
<p>Das Konzept isharegossip verfängt nicht bei der Zielgruppe. Viel zu textlastig. Viel zu unübersichtlich. Viel zu spamverseucht. Die Seite ist im wesentlichen ein Forum und Forensoftware ist ja nun nicht gerade das Fortschrittlichste, was das Web zu bieten hat. In Konkurrenz zu Facebook und schuelerVZ betrachtet ist das Mobbingportal zum Scheitern verurteilt und zwar von Anfang an. Es erfüllt einfach nicht die Anforderung und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sich mit ihren Freunden zu vernetzen und sich selbst darzustellen.</p>
<p>Die Kampagne der öffentlichen Warnung mag gut gemeint gewesen sein, aber sie war nicht gut gemacht bis hin zur Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Eltern wurden gewarnt in einem Maße, die der Realität in diesem hysterisch überzogenen Ausmaß nicht  entsprach. Kinder und Jugendliche wurden überhaupt erst mit der Nase auf das Portal gestupst, das bis dahin nahezu gänzlich unbekannt war.</p>
<p>Der richtige Weg wäre ein anderer gewesen. Einer, den wir immer empfehlen, wenn es um Cybermobbing geht. Es muss vor Ort thematisiert werden, worum es bei Mobbing geht. Lehrer, Eltern, Schüler müssen eingebunden werden und sensibilisiert werden. Das Thema gehört in den Unterricht und / oder in Praxistage, in denen es gezielt um Mobbing und Cybermobbing geht. Klicksafe.de hat mittlerweile sehr gute Unterrichtsmaterialien, mit denen das Thema gezielt angegangen werden kann, aber auch Einrichtungen haben Präventions-Workshops für Kinder und Jugendliche im Angebot, so wie wir selbst als Projekt Jugendmedienschutz in Kooperation mit Pro Mädchen e.V. geschlechtsspezifisch aufbereitete Workshops für Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler bereitstellen.</p>
<p>Cybermobbing ist ein Problem im Netz. Das wird es voraussichtlich auch bleiben. Gefragt sind Erwachsene, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die Opfer von Mobbing ernst nehmen und richtig handeln. In keinem Falle zählt das Losschlagen einer Medienkampagne zu den Strategien, Mobbingtäter von ihrem Handeln ab zu halten und Mobbingopfer aus ihrer Situation zu befreien.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bildnachweis:</span></p>
<p>Heinz Hasselberg, Steinfurt, „219. Aktuelle News werden zu Altpapier“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de</p>
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		<title>Mobbingseite offline</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 12:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit gut einer Woche wabberte die Nachricht, es gäbe eine neue Mobbingseite im Netz, auf der Schüler ungehemmt über ihre Mitschüler herziehen könnten, durch die Online-Presse. Gestern Abend gab es eine Anfrage der Fachstelle für Gewaltprävention, inwieweit es Kenntnisse aus unserer Arbeit und den Präventions-Workshops mit Schülerinnen und Schülern gäbe. Aus dem Bereich Projekt Jugendmedienschutz und auch den Log-Dateien des Jugendschutzfilters, der in den fünf Jugendfreizeiteinrichtungen der AWO in Düsseldorf, sowie zwei Jugendwohngruppen installiert ist, hatte die Seite isharegossip.com keinerlei Relevanz. Im Verlauf der Berichterstattung schalteten sich Staatsanwaltschaften ein und ermittelten.  Im Zuge dessen wurde die Seite, die auf Servern in den USA lag, aus dem Netz genommen. Die Seite warb mit &#8220;hundertprozentiger Anonymität&#8221; und ließ über so geschmacksneutrale Fragen wie &#8220;der größten Schlampe in der Schule&#8221; , &#8220;wer mit einem Lehrer in der Toilette erwischt wurde&#8221; und den &#8220;hübschesten und hässlichsten Schüler&#8221; abstimmen. Wachsender Popularität erfreute sich die Lästerseite bei der Schülerschaft an Schulen im Rhein-Main-Gebiet. Die Frankfurter Wöhler-Schule veröffentlichte eine Warnung auf ihrer Webseite, wodurch der Prozess bis hin zur Abschaltung der Seite losgetreten wurde. Update 07.02.11: Die Seite ist wieder online. Dieses mal gehostet in Schweden. Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-963" title="Cybermobbing als populärer Volkssport unter Schülern" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2011/02/mobbing.jpg" alt="" width="250" height="200" />Seit gut einer Woche wabberte die Nachricht, es gäbe eine neue Mobbingseite im Netz, auf der Schüler ungehemmt über ihre Mitschüler herziehen könnten, durch die <a href="http://www.google.com/search?q=die+gr%C3%B6%C3%9Ften+Schlampen+auf+der+ganzen+Schule&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Online-Presse</a>. Gestern Abend gab es eine Anfrage der Fachstelle für Gewaltprävention, inwieweit es Kenntnisse aus unserer Arbeit und den Präventions-Workshops mit Schülerinnen und Schülern gäbe.</p>
<p>Aus dem Bereich Projekt Jugendmedienschutz und auch den Log-Dateien des Jugendschutzfilters, der in den fünf Jugendfreizeiteinrichtungen der AWO in Düsseldorf, sowie zwei Jugendwohngruppen installiert ist, hatte die Seite isharegossip.com keinerlei Relevanz. Im Verlauf der Berichterstattung schalteten sich Staatsanwaltschaften ein und ermittelten.  Im Zuge dessen wurde die Seite, die auf Servern in den USA lag, aus dem Netz genommen.</p>
<p>Die Seite warb mit &#8220;hundertprozentiger Anonymität&#8221; und ließ über so geschmacksneutrale Fragen wie &#8220;der größten Schlampe in der Schule&#8221; , &#8220;wer mit einem Lehrer in der Toilette erwischt wurde&#8221; und den &#8220;hübschesten und hässlichsten Schüler&#8221; abstimmen. Wachsender Popularität erfreute sich die Lästerseite bei der Schülerschaft an Schulen im Rhein-Main-Gebiet. Die Frankfurter Wöhler-Schule veröffentlichte eine Warnung auf ihrer Webseite, wodurch der Prozess bis hin zur Abschaltung der Seite losgetreten wurde.</p>
<p><strong>Update 07.02.11: </strong>Die Seite ist wieder online. Dieses mal gehostet in Schweden.</p>
<p>Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de</p>
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		<title>Cybermobber sind meist selbst Opfer</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/07/06/cybermobber-sind-meist-selbst-opfer/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(pte) Jugendliche, die andere regelmäßig über Internet oder Handy schikanieren, gleichen in einem Punkt ihren Opfern: Sie sind häufiger von psychiatrischen und psychischen Problemen betroffen. Zu diesem Schluss kommen finnische Forscher der Universität Turku in der Fachzeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry&#8221;. &#8220;Kinder- und Jugendärzte sollten wissen, dass Cyberbullying Jugendliche traumatisieren kann&#8221;, so die Wissenschaftler. Belästigt jemand andere über Handy, Computer oder andere elektronische Kanäle absichtlich, wiederholt und aggressiv, bezeichnet man das als &#8220;Cyberbullying&#8221;. Da Mediennutzung immer früher beginnt, gibt es das Problem schon bei Grundschülern. Anders als beim herkömmlichen Mobbing beschränkt sich die Cyber-Variante nicht auf den Schulhof. &#8220;Das Unsicherheitsgefühl dauert 24 Stunden an sieben Wochentagen, zudem kann der Täter anonym bleiben und mehr Menschen belästigen&#8221;, erklärt Studienleiter Andre Sourander. Befragt und untersucht wurden nun 2.400 Jugendliche an finnischen Schulen im Alter von 13 bis 16 Jahren. 4,8 Prozent davon gaben an, im halben Jahr vor der Befragung zu Opfer von Cyberbullying geworden zu sein. 7,4 Prozent berichteten selbst, dass sie Täter waren, darüber hinaus waren 5,4 Prozent sowohl Täter als auch Opfer. US-Studien zum Internetgebrauch von zehn- bis 17-Jährigen hatten zuvor ergeben, dass sich zwölf Prozent gegenüber anderen im Web aggressiv verhalten, vier Prozent zur Zielschreibe werden und bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-697" title="Mobbing" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/07/mobbing.jpg" alt="" width="450" height="300" />(pte) Jugendliche, die andere regelmäßig über Internet oder Handy schikanieren, gleichen in einem Punkt ihren Opfern: Sie sind häufiger von psychiatrischen und psychischen Problemen betroffen. Zu diesem Schluss kommen finnische Forscher der <a href="http://www.utu.fi/en" target="_blank">Universität Turku</a> in der Fachzeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry&#8221;. &#8220;Kinder- und Jugendärzte sollten wissen, dass Cyberbullying Jugendliche traumatisieren kann&#8221;, so die Wissenschaftler.</p>
<p>Belästigt jemand andere über Handy, Computer oder andere elektronische Kanäle absichtlich, wiederholt und aggressiv, bezeichnet man das als &#8220;Cyberbullying&#8221;. Da Mediennutzung immer früher beginnt, gibt es das Problem schon bei Grundschülern. Anders als beim herkömmlichen Mobbing beschränkt sich die Cyber-Variante nicht auf den Schulhof. &#8220;Das Unsicherheitsgefühl dauert 24 Stunden an sieben Wochentagen, zudem kann der Täter anonym bleiben und mehr Menschen belästigen&#8221;, erklärt Studienleiter Andre Sourander.</p>
<p>Befragt und untersucht wurden nun 2.400 Jugendliche an finnischen Schulen im Alter von 13 bis 16 Jahren. 4,8 Prozent davon gaben an, im halben Jahr vor der Befragung zu Opfer von Cyberbullying geworden zu sein. 7,4 Prozent berichteten selbst, dass sie Täter waren, darüber hinaus waren 5,4 Prozent sowohl Täter als auch Opfer. US-Studien zum Internetgebrauch von zehn- bis 17-Jährigen hatten zuvor ergeben, dass sich zwölf Prozent gegenüber anderen im Web aggressiv verhalten, vier Prozent zur Zielschreibe werden und bei drei Prozent beides zutrifft.</p>
<p><strong>Auch Täter fühlen sich unsicher</strong></p>
<p>Interessant ist, dass bestimmte Merkmale sowohl bei Opfern als auch Tätern auftraten. Beide fühlen sich in der Schule oft unsicher, beide haben Probleme mit den Emotionen, mit der Konzentration und dem allgemeinen Verhalten. Auch Kopfweh und Bauchschmerz war bei Opfern und Tätern gleichermaßen oft zu finden. Opfer leben häufiger als der Schnitt in zerrütteten Familien und berichten von Schlafproblemen. Täter sind hingegen oft hyperaktiv und verhaltensauffällig, zudem rauchen und betrinken sie sich häufiger. Die größten Leiden waren bei denen zu finden, die sowohl Opfer als auch Täter waren.</p>
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		<title>Mobbing im Internet weit verbreitet</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/11/30/mobbing-im-internet-weit-verbreitet/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobbing im Internet ist weit verbreitet. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle JIM-Studie 2009 (Studie &#8220;Jugend, Information, Multimedia&#8221; des Forschungsverbunds Südwest). Jeder vierte Jugendliche, so die repräsentative Studie, hat Cyber-Mobbing bereits erlebt. Die Formen der Gewalt im Netz sind vielfältig, sie reichen von Fotos bis Fertigmachen. 14 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass etwas falsches über sie im Netz verbreitet wurde oder sie beleidigt wurden. 42 Prozent behaupten, es seien Fotos oder Videos ohne ihre Zustimmung im Netz veröffentlicht worden. Dabei sind Mädchen von Cyber-Mobbing häufiger betroffen als Jungen. Soziale Netzwerke wie schuelerVZ und Facebook spielen für die jugendlichen Internetnutzer einer immer größer werdende Rolle. Dreiviertel der Befragten nutzen diese Seiten mehrmals die Woche. Dabei achten weniger als die Hälfte darauf, ihre Daten nur einem bestimmten Nutzerkreis zugänglich zu machen. Werden die Internetnutzer von Fremden nach Namen, Adresse, Telefonnummer gefragen, antworten die meisten immerhin nicht. Andererseits hat ein Viertel bereits mit Internet-Bekanntschaften telefoniert oder sich sogar getroffen, was sich bei jedem Zehnten als eher unangenehme Erfahrung heraus stellte. Der Eindruck der Erwachsenen Jugendliche würden Medien ziel- und planlos nutzen, hat sich der Studie zufolge als nicht haltbar erwiesen. Medien werden gezielt genutzt. So dient das Internet als Kommunikationszentrale, punktet aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-415" title="Cyber-Mobbing: Gewalt im Netz" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/11/353055_R_K_by_RS_pixelio.de_.jpg" alt="Cyber-Mobbing: Gewalt im Netz" width="300" height="400" /></p>
<p>Mobbing im Internet ist weit verbreitet. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle JIM-Studie 2009 (Studie &#8220;Jugend, Information, Multimedia&#8221; des Forschungsverbunds Südwest). Jeder vierte Jugendliche, so die repräsentative Studie, hat Cyber-Mobbing bereits erlebt. Die Formen der Gewalt im Netz sind vielfältig, sie reichen von Fotos bis Fertigmachen.</p>
<p>14 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass etwas falsches über sie im Netz verbreitet wurde oder sie beleidigt wurden. 42 Prozent behaupten, es seien Fotos oder Videos ohne ihre Zustimmung im Netz veröffentlicht worden. Dabei sind Mädchen von Cyber-Mobbing häufiger betroffen als Jungen. Soziale Netzwerke wie schuelerVZ und Facebook spielen für die jugendlichen Internetnutzer einer immer größer werdende Rolle. Dreiviertel der Befragten nutzen diese Seiten mehrmals die Woche. Dabei achten weniger als die Hälfte darauf, ihre Daten nur einem bestimmten Nutzerkreis zugänglich zu machen. Werden die Internetnutzer von Fremden nach Namen, Adresse, Telefonnummer gefragen, antworten die meisten immerhin nicht. Andererseits hat ein Viertel bereits mit Internet-Bekanntschaften telefoniert oder sich sogar getroffen, was sich bei jedem Zehnten als eher unangenehme Erfahrung heraus stellte.</p>
<p>Der Eindruck der Erwachsenen Jugendliche würden Medien ziel- und planlos nutzen, hat sich der Studie zufolge als nicht haltbar erwiesen. Medien werden gezielt genutzt. So dient das Internet als Kommunikationszentrale, punktet aber auch als Infomationsquelle, wenn es um eigene Probleme, Ausbildung und Beruf, Musik und Spiele geht. Geht es hingegen um Information zu Politik, Zeitgeschehen, Sport und Stars ist das Fernsehen Medium der ersten Wahl. Selbst die Tageszeitung hat ihren Platz, wenn es um politische Berichterstattung und lokale Ereignisse geht. Über Mode informieren sich die Jugendlichen am liebsten über Zeitschriften. Für die JIM-Studie wurden Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland befragt.</p>
<p>Download:</p>
<p><a href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf09/JIM-Studie2009.pdf" target="_blank">JIM-Studie 2009</a></p>
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		<title>Fertigmachen ist Tabu</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 11:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Handys, eigentlich gemacht zum Telefonieren, Nachrichten auszutauschen und zunehmend auch als multimediale Unterhaltungsmaschine und Internetzugang werden von Kindern und Jugendlichen gerne als Waffe eingesetzt. Tief sitzt der Glaube, im Internet wäre man anonym unterwegs, weswegen man sowieso nicht erwischt werden könne. Dass es sich dabei um einen Irrglauben handelt, zeigen u.a. die steigenden Fallzahlen zur Handygewalt unter Jugendlichen. Die Wahlkampagne der scheidenden Bundesfamilienministerin, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum bleiben, hat die Annahme auch in vielen erwachsenen Köpfen gestärkt. Natürlich ist dem nicht so. Im Internet gelten Regeln wie in jedem Bereich unserer Gesellschaft. Die Persönlichkeitsrechte sind dort genauso geschützt wie überall sonst auch. Auch gelten die gleichen Gesetze und Vorschriften in der virtuellen wie in der realen Welt. Dank guter Sensibilisierungskampagnen und Fortbildungen in den letzten Jahren reagieren Lehrer, Eltern und auch Mitschüler heute häufiger richtig, wenn Fälle von Cyberbullying und Handygewalt an Schulen und Jugendeinrichtungen bekannt werden. Einen guten und umfassenden Überblick zum Thema liefert die Broschüre &#8220;Gewalt_auf_Handys&#8220;, herausgegen von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW. Ein Comicflyer unter dem Titel &#8220;Fertigmachen ist Tabu&#8221; hat die Webseite handysektor.de heraus gegeben, der sich an Kinder und Jugendliche richtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-387" title="Fertigmachen ist Tabu" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/10/tabu.png" alt="Fertigmachen ist Tabu" width="400" height="283" />Handys, eigentlich gemacht zum Telefonieren, Nachrichten auszutauschen und zunehmend auch als multimediale Unterhaltungsmaschine und Internetzugang werden von Kindern und Jugendlichen gerne als Waffe eingesetzt. Tief sitzt der Glaube, im Internet wäre man anonym unterwegs, weswegen man sowieso nicht erwischt werden könne. Dass es sich dabei um einen Irrglauben handelt, zeigen u.a. die steigenden Fallzahlen zur Handygewalt unter Jugendlichen. Die Wahlkampagne der scheidenden Bundesfamilienministerin, das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum bleiben, hat die Annahme auch in vielen erwachsenen Köpfen gestärkt.</p>
<p>Natürlich ist dem nicht so. Im Internet gelten Regeln wie in jedem Bereich unserer Gesellschaft. Die Persönlichkeitsrechte sind dort genauso geschützt wie überall sonst auch. Auch gelten die gleichen Gesetze und Vorschriften in der virtuellen wie in der realen Welt. Dank guter Sensibilisierungskampagnen und Fortbildungen in den letzten Jahren reagieren Lehrer, Eltern und auch Mitschüler heute häufiger richtig, wenn Fälle von Cyberbullying und Handygewalt an Schulen und Jugendeinrichtungen bekannt werden. Einen guten und umfassenden Überblick zum Thema liefert die Broschüre &#8220;<a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/10/Gewalt_auf_Handy_lfm.pdf">Gewalt_auf_Handys</a>&#8220;, herausgegen von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW. Ein Comicflyer unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/10/fertigmachen_ist_tabu.pdf">Fertigmachen ist Tabu</a>&#8221; hat die Webseite <a href="http://www.handysektor.de/" target="_blank">handysektor.de</a> heraus gegeben, der sich an Kinder und Jugendliche richtet.</p>
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		<title>Jugendportal gegen Internet-Mobbing</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/09/30/jugendportal-gegen-internet-mobbing/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die niedersächsische Landesmedienanstalt hat gestern das Jugendportal juuuport.de online gestellt. Das Portal mit der eigenwilligen Orthografie tritt gegen Cybermobbing, Hassattacken, Blossstellung Jugendlicher untereinander im Social Web an. Nicht nur die Rechtschreibung ist bei diesem Medienprojekt eigenweilig, auch die Methode läßt Zweifel offen, wie sinnhaft das Portal künftig sein wird.

Jugendliche Scouts sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignleft size-full wp-image-380" title="juuuport.de" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/09/juuuport.png" alt="juuuport.de" width="300" height="169" />Die niedersächsische Landesmedienanstalt hat gestern das Jugendportal<a href="http://www.juuuport.de/" target="_blank"> juuuport.de</a> online gestellt. Das Portal mit der eigenwilligen Orthografie tritt gegen Cybermobbing, Hassattacken, Blossstellung Jugendlicher untereinander im <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Social Web', 'de');">Social Web</a> an. Nicht nur die Rechtschreibung ist bei diesem Medienprojekt eigenweilig, auch die Methode läßt Zweifel offen, wie sinnhaft das Portal künftig sein wird.</div>
<p>Jugendliche Scouts sollen hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen offen in einem &#8220;Fooorum&#8221; oder im direkten Kontakt per elektronischer Nachricht im Falle von Internetattacken hilfreich zur Seite stehen. Eigenwilliger Ansatz, denn der Ort der angebotenen Hilfe ist an falscher Stelle. Das Hilfs- und Beratungsangebot gehört an den Ort, wo es passiert, also in die von Jugendlichen zuhauf genutzten Communities wie schuelerVZ, Facebook, etc. und hätte dort realistische Chancen wahrgenommen und genutzt zu werden. Die Verschiebung des Angebots in ein anderes, eigenständiges Portal, das per Definition selbst eine Community darstellt, dürfte auf gewisse Akzeptanzprobleme stossen.</p>
<p>Abgesehen von den konzeptionellen Fragen kämpft die Seite auch mit Performanceproblemen beim Laden der Seite. In drei von fünf Versuchen, eine Unterseite aufzurufen reagierte der Server überhaupt nicht. Ich würde sagen, wieder mal eine Idee, die gut gemeint, aber nicht gut gemacht ist.</p>
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		<title>Cyberbullying &#8211; Let&#8217;s Fight It Together</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/06/22/cyberbullying-lets-fight-it-together/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Childnet International]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberbullying]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von Childnet International für das britische Ministerium für Kinder, Schulen und Familien produzierte preisgekrönte Film &#8220;Let&#8217;s Fight It Togehter&#8221; liegt nun in einer von klicksafe untertitelten deutschen Version online vor und kann nun leicht  auch in Deutschland als medienpädagogisches Medium rund um das Thema Cyberbullying und Cyber Mobbing eingesetzt werden. Nun gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Aufklärungsvideos zum Thema. Das besondere an diesem Film ist jedoch, dass er nicht lediglich die Situation authentisch darstellt, in die das Opfer gerät und aus der heraus, seine Isolation immer schlimmer wird, sondern in weiteren Interviews die Mutter, die Lehrerin, die Täterin und Mitläufer zu Wort kommen läßt und das Mobbing aus ihren jeweiligen Blickwinkeln darstellt. Stephen Carrick-Davies, Geschäftsführer von Childnet erläutert in einem weiteren Videos, warum Cyberbullying als so gefährlicher einzustufen ist und sagt: &#8220;Die gefühlte Anonymität kann dem Täter enorme Macht geben, aber mit Macht kommt auch Verantwortung. Cyberbullying muss man mit null Toleranz begegnen.&#8221; Die gut aufgebaute Seite mit den Videos befindet sich hier: http://www.digizen.org/cyberbullying/film_de.aspx]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-295" title="Let's fight..." src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/06/digizen.png" alt="Let's fight..." width="300" height="195" />Der von <a href="http://www.childnet.com/" target="_blank">Childnet International</a> für das <a href="http://www.dcsf.gov.uk/" target="_blank">britische Ministerium für Kinder, Schulen und Familien</a> produzierte preisgekrönte Film &#8220;Let&#8217;s Fight It Togehter&#8221; liegt nun in einer von klicksafe untertitelten deutschen Version online vor und kann nun leicht  auch in Deutschland als medienpädagogisches Medium rund um das Thema Cyberbullying und Cyber Mobbing eingesetzt werden.</p>
<p>Nun gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Aufklärungsvideos zum Thema. Das besondere an diesem Film ist jedoch, dass er nicht lediglich die Situation authentisch darstellt, in die das Opfer gerät und aus der heraus, seine Isolation immer schlimmer wird, sondern in weiteren Interviews die Mutter, die Lehrerin, die Täterin und Mitläufer zu Wort kommen läßt und das Mobbing aus ihren jeweiligen Blickwinkeln darstellt. Stephen Carrick-Davies, Geschäftsführer von Childnet erläutert in einem weiteren Videos, warum Cyberbullying als so gefährlicher einzustufen ist und sagt: &#8220;Die gefühlte Anonymität kann dem Täter enorme Macht geben, aber mit Macht kommt auch Verantwortung. Cyberbullying muss man mit null Toleranz begegnen.&#8221;</p>
<p>Die gut aufgebaute Seite mit den Videos befindet sich hier:</p>
<p><a href="http://www.digizen.org/cyberbullying/film_de.aspx" target="_blank">http://www.digizen.org/cyberbullying/film_de.aspx</a></p>
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