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	<title>JuMSchBlog &#187; BPjM</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Hysterisch hausgemacht</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2011/05/03/hysterisch-hausgemacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 12:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was mag mein Kind im Netz wohl machen, fragen sich Eltern oft, wenn sie realisieren, dass die eigene Brut am Computer oder mehr und mehr auch am mobilen Internet per Handy festgewachsen scheint. Zu klein sind die Handybildschirme, um einen dezenten Blick darauf zu werfen. Zu schnell verschwindet der Bildschirminhalt vom Computer, wenn man sich dem Ort des Geschehens nähert. Von sämtlicher elterlicher Übersicht abgeschnitten stehen die meisten Computer in den Kinderzimmern, auch in einem Alter, in dem die elterliche Begleitung der Netzausflüge und eine verabredete zeitliche Begrenzung der Mediennutzung vonnöten wäre. Hinzu kommt das Anwachsen der Berichterstattung der Medien, die schlimmes vermuten lässt, insbesondere, wenn man sich als Erwachsener der eigenen Medienkompetenz nicht so wirklich sicher ist. Bestes Beispiel dafür ist der mediale Hype um das Cybermobbing-Portal isharegossip. Ausgehend offenbar von einem überbesorgten Schulrektor aus dem Hessischen erfährt das Portal eine bisher nie gekannte mediale Aufmerksamkeit. Man wollte alles richtig machen. Die Presse wurde frühzeitig eingeschaltet, die sich zumindest anfänglich daran hielt, die Webadresse der Seite nicht in den Artikeln mit zu verwursten. Die Polizei und die Politik waren schnell informiert und in die von allen Medien ausgeschlachtete Besorgnismaschine mit eingebunden. Es gab einen zweiten und einen dritten Vorfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1056" title="Medial ausgeschlachtet..." src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2011/05/medien.jpg" alt="" width="300" height="300" />Was mag mein Kind im Netz wohl machen, fragen sich Eltern oft, wenn sie realisieren, dass die eigene Brut am Computer oder mehr und mehr auch am mobilen Internet per Handy festgewachsen scheint. Zu klein sind die Handybildschirme, um einen dezenten Blick darauf zu werfen. Zu schnell verschwindet der Bildschirminhalt vom Computer, wenn man sich dem Ort des Geschehens nähert. Von sämtlicher elterlicher Übersicht abgeschnitten stehen die meisten Computer in den Kinderzimmern, auch in einem Alter, in dem die elterliche Begleitung der Netzausflüge und eine verabredete zeitliche Begrenzung der Mediennutzung vonnöten wäre. Hinzu kommt das Anwachsen der Berichterstattung der Medien, die schlimmes vermuten lässt, insbesondere, wenn man sich als Erwachsener der eigenen Medienkompetenz nicht so wirklich sicher ist.</p>
<p>Bestes Beispiel dafür ist der mediale Hype um das Cybermobbing-Portal isharegossip. Ausgehend offenbar von einem überbesorgten Schulrektor aus dem Hessischen erfährt das Portal eine bisher nie gekannte mediale Aufmerksamkeit. Man wollte alles richtig machen. Die Presse wurde frühzeitig eingeschaltet, die sich zumindest anfänglich daran hielt, die Webadresse der Seite nicht in den Artikeln mit zu verwursten. Die Polizei und die Politik waren schnell informiert und in die von allen Medien ausgeschlachtete Besorgnismaschine mit eingebunden. Es gab einen zweiten und einen dritten Vorfall in Berlin. Ein angekündigter Amoklauf und eine Handgreiflichkeit, die für einzelne Beteiligte mit Krankenhausaufenthalt endet.</p>
<p>Nach diesen Vorfällen drehte das Medieninteresse voll auf. Kaum ein Tag, in dem nicht irgendwo ein besorgter und hilfloser Artikel zu lesen war und kaum ein Erwachsener, der nun nicht informiert war über die angeblichen Umtriebe der eigenen Kinder im Netz. Die öffentliche Demonstration der vermeintlichen Gefahren hatte geradezu etwas kampagnenhaftes. Mit der Realität jedoch hatte diese Kampagne nur sehr wenig zu tun.</p>
<p>Denn einerseits zeigten und zeigen Kinder und Jugendliche angesichts der bescheidenen Möglichkeiten, die das Mobbingportal zu sozialer Vernetzung bietet wenig bis kein Interesse an der Seite. Der oft beschriebene Vergleich mit der Klowand und den von dort bekannten Schmierereien trifft. Doch allen Ernstes, wer hält sich denn gerne in öffentlichen Toiletten auf, um sich dort mit seinen Freunden zu treffen?</p>
<p>Das Konzept isharegossip verfängt nicht bei der Zielgruppe. Viel zu textlastig. Viel zu unübersichtlich. Viel zu spamverseucht. Die Seite ist im wesentlichen ein Forum und Forensoftware ist ja nun nicht gerade das Fortschrittlichste, was das Web zu bieten hat. In Konkurrenz zu Facebook und schuelerVZ betrachtet ist das Mobbingportal zum Scheitern verurteilt und zwar von Anfang an. Es erfüllt einfach nicht die Anforderung und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sich mit ihren Freunden zu vernetzen und sich selbst darzustellen.</p>
<p>Die Kampagne der öffentlichen Warnung mag gut gemeint gewesen sein, aber sie war nicht gut gemacht bis hin zur Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Eltern wurden gewarnt in einem Maße, die der Realität in diesem hysterisch überzogenen Ausmaß nicht  entsprach. Kinder und Jugendliche wurden überhaupt erst mit der Nase auf das Portal gestupst, das bis dahin nahezu gänzlich unbekannt war.</p>
<p>Der richtige Weg wäre ein anderer gewesen. Einer, den wir immer empfehlen, wenn es um Cybermobbing geht. Es muss vor Ort thematisiert werden, worum es bei Mobbing geht. Lehrer, Eltern, Schüler müssen eingebunden werden und sensibilisiert werden. Das Thema gehört in den Unterricht und / oder in Praxistage, in denen es gezielt um Mobbing und Cybermobbing geht. Klicksafe.de hat mittlerweile sehr gute Unterrichtsmaterialien, mit denen das Thema gezielt angegangen werden kann, aber auch Einrichtungen haben Präventions-Workshops für Kinder und Jugendliche im Angebot, so wie wir selbst als Projekt Jugendmedienschutz in Kooperation mit Pro Mädchen e.V. geschlechtsspezifisch aufbereitete Workshops für Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler bereitstellen.</p>
<p>Cybermobbing ist ein Problem im Netz. Das wird es voraussichtlich auch bleiben. Gefragt sind Erwachsene, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die Opfer von Mobbing ernst nehmen und richtig handeln. In keinem Falle zählt das Losschlagen einer Medienkampagne zu den Strategien, Mobbingtäter von ihrem Handeln ab zu halten und Mobbingopfer aus ihrer Situation zu befreien.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bildnachweis:</span></p>
<p>Heinz Hasselberg, Steinfurt, „219. Aktuelle News werden zu Altpapier“, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de</p>
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		<title>Mobbingportal indiziert</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2011/03/25/mobbingportal-indiziert/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 14:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Cybermobbingportal iShareGossip.com ist am Donnerstag von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) auf den Index gesetzt worden. Nach zwei Amokandrohungen und einem Vorfall in Berlin mit verletzten Schülern hat die BPjM gehandelt. Die Indizierung bedeutet freilich nicht, dass das Portal aus dem Netz verschwindet. Es wird künftig in den einschlägigen Suchmaschinen nicht mehr gelistet. Wer die Adresse jedoch direkt aufruft, wird weiterhin freien Zugang zu dem Portal haben. Was die AWO-intern benutzten Jugendschutzfilter betrifft, ist die Seite bereits seit einigen Wochen in den Jugendeinrichtungen und Jugendwohngruppen nicht mehr aufrufbar. Allerdings muss man relativieren, dass die Seite in NRW ohnehin keine bedeutende Rolle spielt und bei Jugendlichen bisher unbekannt war, was sich durch die aufgeregte Berichterstattung möglicherweise ändern könnte. Alle bisher gemeldeten Vorfälle fanden im Frankfurter und Berliner Raum statt. Gegenwärtig ist das Portal und auch das Blog noch über Google zu erreich. Das sollte sich in den nächsten Stunden und Tagen ändern. Gleiches gilt für das Einpflegen der Adresse in die Vielzahl anderer Jugendschutzfilter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1042" title="iShareGossip auf dem Index" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2011/03/gossip.png" alt="" width="250" height="174" />Das Cybermobbingportal iShareGossip.com ist am Donnerstag von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) auf den Index gesetzt worden. Nach zwei Amokandrohungen und einem Vorfall in Berlin mit verletzten Schülern hat die BPjM gehandelt. Die Indizierung bedeutet freilich nicht, dass das Portal aus dem Netz verschwindet. Es wird künftig in den einschlägigen Suchmaschinen nicht mehr gelistet. Wer die Adresse jedoch direkt aufruft, wird weiterhin freien Zugang zu dem Portal haben.</p>
<p>Was die AWO-intern benutzten Jugendschutzfilter betrifft, ist die Seite bereits seit einigen Wochen in den Jugendeinrichtungen und Jugendwohngruppen nicht mehr aufrufbar. Allerdings muss man relativieren, dass die Seite in NRW ohnehin keine bedeutende Rolle spielt und bei Jugendlichen bisher unbekannt war, was sich durch die aufgeregte Berichterstattung möglicherweise ändern könnte. Alle bisher gemeldeten Vorfälle fanden im Frankfurter und Berliner Raum statt.</p>
<p>Gegenwärtig ist das Portal und auch das Blog noch über Google zu erreich. Das sollte sich in den nächsten Stunden und Tagen ändern. Gleiches gilt für das Einpflegen der Adresse in die Vielzahl anderer Jugendschutzfilter.</p>
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		<title>Wegweiser durch den Jugendmedienschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[USK, FSK, ASK, KJM, BPjM, ALM, Presserat&#8230; Bei der Vielzahl der im Jugendmedienschutz tätigen Organisationen verliert auch der interessierteste leicht den Überblick. Deshalb hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien im August einen 27-seitigen Wegweiser durch den Jugendmedienschutz-Dschungel veröffentlicht. Der Wegweiser zeigt auf, wer für welches Medium zuständig ist, beschreibt den Beurteilungsrahmen, in dem die jeweiligen Institutionen sich bewegen und ganz wichtig: Umfassend werden die Kontaktmöglichkeiten genannt. Das BPjM-Themenheft wird als PDF-Download angeboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-329" title="BPJM Thema: Wegweiser Jugendmedienschutz" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/08/bpjm.jpg" alt="BPJM Thema: Wegweiser Jugendmedienschutz" width="350" height="497" />USK, FSK, ASK, KJM, BPjM, ALM, Presserat&#8230; Bei der Vielzahl der im Jugendmedienschutz tätigen Organisationen verliert auch der interessierteste leicht den Überblick. Deshalb hat die <a href="http://www.bundespruefstelle.de/" target="_blank">Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien</a> im August einen 27-seitigen Wegweiser durch den Jugendmedienschutz-Dschungel veröffentlicht.</p>
<p>Der Wegweiser zeigt auf, wer für welches Medium zuständig ist, beschreibt den Beurteilungsrahmen, in dem die jeweiligen Institutionen sich bewegen und ganz wichtig: Umfassend werden die Kontaktmöglichkeiten genannt.</p>
<p>Das BPjM-Themenheft wird als <a href="http://www.jumsch.info/ftp/bpjm-thema-wegweiser-jugendmedienschutz.pdf" target="_blank">PDF-Download</a> angeboten.</p>
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		<title>Gangster- und Pornorap: Liebeslieder waren gestern</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 09:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jugendschutzexperten sahen ein Verbot von Porno- und für Jugendliche skeptisch. Deutlich wurde das in einer Expertenrunde der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zum Thema &#8220;Liebeslieder waren gestern&#8221;. Die Experten rieten vielmehr zur direkten Auseinandersetzung mit den insbesondere bei jugendlichen Nutzern beliebten sexistischen Gangster- und Pornorap. Es gehe nicht darum, Kindern und Jugendlichen etwas zu verbieten, sagte Verena Weigand, Leiterin der KJM-Stabsstelle. Stattdessen müsse verhindert werden, dass Erwachsene mit den extremen Texten Kasse machten. Die KJM habe von der Expertenrunde Hilfestellung bei der Einordnung der teilweise von Vergewaltigungsfantasien geprägten Texte im System der Altersklassifizierung erwartet. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden Clips von Rappern wie Lady Bitch Ray, Sido und Kaas gezeigt – &#8220;nicht zur öffentlichen Aufführung&#8221; wie die Moderatorin vorab unterstrich. Klaus Farin, Mitbegründer des &#8220;Archivs der Jugendkulturen&#8220;, vermutet, nach einer Indizierung würden mehr Jugendliche als bisher mit den Inhalten in Kontakt kommen. Eine wichtige Voraussetzung für einen glaubwürdigen Jugendschutz sei eine echte Auseinandersetzung mit der &#8220;Szene&#8221; und den Inhalten der Raps. Als Beispiel zeigte Farin einen Video-Clip, der ein Schulmassaker thematisiert. In dem Clip werde nicht nur über die eigentliche Amokfantasie gerapt, sondern auch über die Wut und Verzweiflung des potenziellen Täters. Farin empfahl &#8220;die Abwicklung von Einrichtungen wie der Bundesprüfstelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/05/rapper.png" rel="lightbox[220]"><img class="alignleft size-full wp-image-221" title="Liebeslieder waren gestern" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/05/rapper.png" alt="Liebeslieder waren gestern" width="225" height="300" /></a>Jugendschutzexperten sahen ein Verbot von Porno- und <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Gangsta-Rap', '');">Gangsta-Rap</a> für Jugendliche skeptisch. Deutlich wurde das in einer Expertenrunde der Kommission für Jugendmedienschutz (<a href="http://www.kjm-online.de/" target="_blank">KJM</a>) zum Thema &#8220;Liebeslieder waren gestern&#8221;. Die Experten rieten vielmehr zur direkten Auseinandersetzung mit den insbesondere bei jugendlichen Nutzern beliebten sexistischen Gangster- und Pornorap.</p>
<p>Es gehe nicht darum, Kindern und Jugendlichen etwas zu verbieten, sagte Verena Weigand, Leiterin der KJM-Stabsstelle. Stattdessen müsse verhindert werden, dass Erwachsene mit den extremen Texten Kasse machten. Die KJM habe von der Expertenrunde Hilfestellung bei der Einordnung der teilweise von Vergewaltigungsfantasien geprägten Texte im System der Altersklassifizierung erwartet. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden Clips von Rappern wie Lady Bitch Ray, Sido und Kaas gezeigt – &#8220;nicht zur öffentlichen Aufführung&#8221; wie die Moderatorin vorab unterstrich.</p>
<p>Klaus Farin, Mitbegründer des &#8220;<a rel="external" href="http://www.jugendkulturen.de/" target="_blank">Archivs der Jugendkulturen</a>&#8220;, vermutet, nach einer Indizierung würden mehr Jugendliche als bisher mit den Inhalten in Kontakt kommen. Eine wichtige Voraussetzung für einen glaubwürdigen Jugendschutz sei eine echte Auseinandersetzung mit der &#8220;Szene&#8221; und den Inhalten der Raps. Als Beispiel zeigte Farin einen Video-Clip, der ein Schulmassaker thematisiert. In dem Clip werde nicht nur über die eigentliche Amokfantasie gerapt, sondern auch über die Wut und Verzweiflung des potenziellen Täters.</p>
<p>Farin empfahl &#8220;die Abwicklung von Einrichtungen wie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien&#8221; (<a rel="external" href="http://www.bundespruefstelle.de/" target="_blank">BPjM</a>). Der Schutz von Kindern sei zwar notwendig, spezielle Regeln für 14- bis 18-Jährige lehne er aber ab. Die durch die Verbotsarbeit gebundene Kompetenz solle in die Recherche, Aufklärung und Förderung positiver Entwicklungen gesteckt werden. Ähnlich äußerten sich der Vizepräsident des deutschen Psychologenverbandes (<a rel="external" href="http://www.bdp-verband.org/" target="_blank">BDP</a>), Laszlo Pota, und der Bielefelder Medienpädagoge Uwe Sander.</p>
<p>In dem Expertenhearing blieb weitgehend unklar, ob tatsächlich eine Entwicklungsbeeinträchtigung vorliege. Immerhin gäbe es keinerlei  wissenschaftlich Erkenntnisse darüber, ab wann Pornorap-Fans Schaden nehmen.</p>
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		<title>Umgang mit Computerspielen</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/03/18/umgang-mit-computerspielen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 11:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reflexhaft mehren sich nach dem  Amoklauf von Winnenden die Stimmen derer, die ein Verbot bestimmter Computerspiele (World of Warcraft, Counterstrike, etc.) fordern. Wieder einmal ist Aktionismus das Mittel der Wahl der mangelnden Medienkompetenz Erziehender zu begegnen. Und wieder wird in der Öffentlichkeit, auch von vielen Medien der Eindruck vermittelt, es gäbe keine funktionierende Handhabe gegen jugendgefährdende Medien in diesem Land, obwohl der deutsche Jugendmedienschutz zu den schärfsten weltweit zählt. Zur Auffrischung des eigenen Wissens um Computerspiele bieten wir an dieser Stelle nochmals die Broschüre &#8220;Computerspiele &#8211; 20 Fragen und Antworten zu gesetzlichen Regelungen und zur Medienerziehung&#8221; der BPjM aus 2007 zum Download an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-178" title="BPjM-Broschüre Computerspiele, 2007" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/03/bpjm.png" alt="BPjM-Broschüre Computerspiele, 2007" width="300" height="213" />Reflexhaft mehren sich nach dem  Amoklauf von Winnenden die Stimmen derer, die ein Verbot bestimmter Computerspiele (World of Warcraft, Counterstrike, etc.) fordern. Wieder einmal ist Aktionismus das Mittel der Wahl der mangelnden Medienkompetenz Erziehender zu begegnen. Und wieder wird in der Öffentlichkeit, auch von vielen Medien der Eindruck vermittelt, es gäbe keine funktionierende Handhabe gegen jugendgefährdende Medien in diesem Land, obwohl der deutsche Jugendmedienschutz zu den schärfsten weltweit zählt.</p>
<p>Zur Auffrischung des eigenen Wissens um Computerspiele bieten wir an dieser Stelle nochmals die Broschüre &#8220;Computerspiele &#8211; 20 Fragen und Antworten zu gesetzlichen Regelungen und zur Medienerziehung&#8221; der <a href="http://www.bundespruefstelle.de/" target="_blank">BPjM</a> aus 2007 zum <a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/03/broschuere-computerspiele.pdf">Download</a> an.</p>
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