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	<title>JuMSchBlog &#187; AWO</title>
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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Es geht, wenn man es will</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die große Anzahl der Reaktionen im und aus dem Netz zu unserem Artikel &#8220;Einmal alles anders&#8221; hat uns schon gefreut, das kann man nicht anders sagen. Es erschien uns in den letzten Jahren immer naheliegend, das beste aus der Open-Source-Welt zu nutzen um unseren Kindern und Jugendlichen in der Offenen Jugendeinrichtung im Düsseldorfer Medienhafen ein medienpädagogisch gutes Angebot zu machen. Dass wir mit der  Entscheidung für als Betriebssystem und als Jugendschutzfilter einen exotischen Status einnahmen, hat uns nicht weiter gestört. Im Gegenteil: Alle AWO-Jugendeinrichtungen in Düsseldorf laufen über den OpenDNS-Jugendschutzfilter. Das ist unser Ansatz zum Jugendmedienschutz, der im übrigen eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nicht bedarf, insbesondere keinen der so realitätsfremd formuliert ist wie der JMStV-E. Natürlich ersetzt ein solcher Filter nicht die altersgemäße Anleitung und es ist auch keine Wunderwaffe. Die gröbsten Verstöße aus den radikalen Szenen, aus Pornografie und anderem Erwachsenen-Content bleiben draußen. Unsere Entscheidung für das kostenfreie Ubuntu, das bis zum Deckelrand übervoll gefüllt ist mit qualitativ hochwertiger ebenfalls kostenfreier Open-Source-Software war einfach, denn das Hauptargument ist einfach: Unsere Kids sollen etwas lernen. Wenn sie Bilder mit GIMP bearbeiten oder Videos mit PiTiVi schneiden, dann nehmen sie dieses Wissen mit nach Hause und können es zuhause weiter verwenden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-827 alignleft" title="Reaktionen in Twitter" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/10/twit.png" alt="" width="300" height="187" />Die große Anzahl der Reaktionen im und aus dem Netz zu unserem Artikel <a href="http://www.jumsch.info/2010/10/20/einmal-alles-anders/" target="_blank">&#8220;Einmal alles anders&#8221;</a> hat uns schon gefreut, das kann man nicht anders sagen. Es erschien uns in den letzten Jahren immer naheliegend, das beste aus der Open-Source-Welt zu nutzen um unseren Kindern und Jugendlichen in der Offenen Jugendeinrichtung im Düsseldorfer Medienhafen ein medienpädagogisch gutes Angebot zu machen.</p>
<p>Dass wir mit der  Entscheidung für <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Ubuntu', 'de');">Ubuntu</a> als Betriebssystem und <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('OpenDNS', 'de');">OpenDNS</a> als Jugendschutzfilter einen exotischen Status einnahmen, hat uns nicht weiter gestört. Im Gegenteil: Alle AWO-Jugendeinrichtungen in Düsseldorf laufen über den <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">OpenDNS</a>-Jugendschutzfilter. Das ist unser Ansatz zum Jugendmedienschutz, der im übrigen eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nicht bedarf, insbesondere keinen der so realitätsfremd formuliert ist wie der JMStV-E. Natürlich ersetzt ein solcher Filter nicht die altersgemäße Anleitung und es ist auch keine Wunderwaffe. Die gröbsten Verstöße aus den radikalen Szenen, aus Pornografie und anderem Erwachsenen-Content bleiben draußen.</p>
<p>Unsere Entscheidung für das kostenfreie Ubuntu, das bis zum Deckelrand übervoll gefüllt ist mit qualitativ hochwertiger ebenfalls kostenfreier Open-Source-Software war einfach, denn das Hauptargument ist einfach: Unsere Kids sollen etwas lernen. Wenn sie Bilder mit GIMP bearbeiten oder Videos mit PiTiVi schneiden, dann nehmen sie dieses Wissen mit nach Hause und können es zuhause weiter verwenden. Welchen Sinn macht es, Fotoworkshops wie beispielsweise die <a href="http://www.duesseldorfer-jugendmedientage.de/" target="_blank">Düsseldorfer Jugendmedientage</a> auf Adobes Photoshop anzubieten, wenn die Vollversion des Programms mehrere hundert Euro kostet? Wir können darin jedenfalls keinen anderen Sinn erkennen, als dass wir damit illegales Filesharing fördern würden, weil unsere Zielgruppe sicher keine 900 Euro für Photoshop ausgeben wird.</p>
<p>Viele soziale Einrichtungen lassen ihre Hard- und Software auch immer noch von den IT-Abteilungen ihrer Träger mit pflegen. Im Ergebnis bedeutet das ein kastriertes Windows, mit dem im besten Falle noch zu surfen ist. Ein Lerneffekt über die Gefahren des Netzes hinaus, kann dabei allerdings nicht mehr erwartet werden. Dabei ist es eigentlich so einfach, wenn man es denn will: Das Angebot an Kinder und Jugendliche Computer mit Internetzugang vorzuhalten ist ein pädagogisches Angebot. Entschieden werden darf nicht unter dem Gesichtspunkt, was passt am besten zur übrigen Infrastruktur, sondern mit dem Ansatz was das beste Angebot für Kinder und Jugendliche ist. Dass es Zeit wird, sich die Verantwortung über diese Entscheidungsfreiheit von den Trägern zurück zu holen, ist noch nicht bei allen angekommen. Aber es wird besser. Wir jedenfalls arbeiten daran.</p>
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		<title>Einmal alles anders</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 09:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der AWO Jugendeinrichtung im Medienhafen von Düsseldorf betreiben wir ein Internet-Café. An fünf Laptops und drei Netbooks bestreiten unsere Besucher-Kinder und Jugendlichen ihre Streifzüge durchs Netz. Das Angebot Internet für Kinder und Jugendliche in offenen Jugendeinrichtungen ist nichts ungewöhnliches mehr und es sollte nur noch wenige Einrichtungen geben, die nicht zumindest einen Basiszugang vorhalten. Internet- und Computer-Angebote in den Einrichtungen haben oft ein Problem. Sie sind teuer und dennoch schlecht gepflegt. Die Sicherheitseinstellungen sind meist besonders scharf, denn wenn eins eine unumstößliche Wahrheit ist, dann die, dass Kinder und Jugendliche alles installieren und ausprobieren, besonders aber das, was auf Windows-Versionen verboten oder unerwünscht ist. Damit landen jede Menge Viren und Trojaner auf den Rechnern. Oft ist der DSL-Zugang aus Kostengründen geteilt. Arbeitsnetz und Besuchernetz gehen über eine Leitung ins Internet. Ideal ist das nicht. In unserer Jugendeinrichtung im Medienhafen haben wir uns schon vor ein paar Jahren für einen anderen Weg entschieden. Nach einigen  Experimenten mit Windows XP und der Open-Source-Internet-Café-Zugangssoftware Cybera haben wir uns dazu entschieden uns von Windows komplett zu verabschieden und auf Ubuntu zu setzen. Die Rechner sind vollkommen offen, jeder kann das installieren, was er ausprobieren möchte. Das Root-Passwort, das dafür erforderlich ist, ist auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-815 alignleft" title="Ubuntu Linux" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/10/ubuntu.jpg" alt="" width="300" height="204" />In der AWO Jugendeinrichtung im Medienhafen von Düsseldorf betreiben wir ein Internet-Café. An fünf Laptops und drei Netbooks bestreiten unsere Besucher-Kinder und Jugendlichen ihre Streifzüge durchs Netz. Das Angebot Internet für Kinder und Jugendliche in offenen Jugendeinrichtungen ist nichts ungewöhnliches mehr und es sollte nur noch wenige Einrichtungen geben, die nicht zumindest einen Basiszugang vorhalten.</p>
<p>Internet- und Computer-Angebote in den Einrichtungen haben oft ein Problem. Sie sind teuer und dennoch schlecht gepflegt. Die Sicherheitseinstellungen sind meist besonders scharf, denn wenn eins eine unumstößliche Wahrheit ist, dann die, dass Kinder und Jugendliche alles installieren und ausprobieren, besonders aber das, was auf Windows-Versionen verboten oder unerwünscht ist. Damit landen jede Menge Viren und Trojaner auf den Rechnern. Oft ist der DSL-Zugang aus Kostengründen geteilt. Arbeitsnetz und Besuchernetz gehen über eine Leitung ins Internet. Ideal ist das nicht.</p>
<p>In unserer Jugendeinrichtung im Medienhafen haben wir uns schon vor ein paar Jahren für einen anderen Weg entschieden. Nach einigen  Experimenten mit Windows XP und der Open-Source-Internet-Café-Zugangssoftware <a href="http://sourceforge.net/projects/cybera/" target="_blank">Cybera</a> haben wir uns dazu entschieden uns von Windows komplett zu verabschieden und auf <a href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank">Ubuntu</a> <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Linux', 'de');">Linux</a> zu setzen. Die Rechner sind vollkommen offen, jeder kann das installieren, was er ausprobieren möchte. Das Root-Passwort, das dafür erforderlich ist, ist auf allen Rechnern gleich und alle Kinder und Jugendlichen kennen es. Obwohl wir Ubuntu mit dem <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Gnome', 'de');">Gnome</a>-Desktop einsetzen und auf den Netbooks die Oberfläche <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Unity', 'de');">Unity</a> gibt es beim  ersten Kontakt mit dem fremden System selten mehr als ein kurzes Zögern, bevor zielstrebig das <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Firefox', 'de');">Firefox</a>-Symbol angeklickt wird und die Reise ins Internet beginnt. Arbeits- und Besuchernetz sind voneinander getrennt, sodass es eine klare Trennung voneinander gibt und das experimentierfreudige Besuchernetz die Arbeitsrechner nicht gefährdet.</p>
<p>Nun könnte der besorgte Leser annehmen, bei derart offenen Einstellungen könnte jede Menge kaputt gehen&#8230; Ja, manchmal wird ein System so zerstört, dass es neu installiert werden muss. Das allerdings ist erwünscht. Es ist erwünscht, dass sich unsere jungen Nutzer in der für sie fremden Computer-Umgebung zurecht finden. Es ist auch erwünscht, dass sie Erfahrungen sammeln, neue Programme installieren, Einstellungen für ihre Bedürfnisse anpassen. Es ist erlaubt, dass sie den Windows-Live-Messenger, der hier sehr beliebt ist, herunter laden, manchmal auch zehn mal herunter laden, bis sie heraus bekommen, dass sich Windows-Programme auf einem Linux-System nicht installieren lassen, es aber dennoch verschiedene gute Möglichkeiten gibt, den Messengerdienst zu nutzen, selbst mit der Webcam, wenn sie es denn gerne möchten.</p>
<p>Unser Internet-Café ist mit hochwertigen und professionellen Programmen für Fotobearbeitung (GIMP), Videoschnitt (PiTiVi), Desktoppublishing (Scribus), Büro-Anwendungen (OpenOffice) und unzähligen weiteren Möglichkeiten ausgestattet, die jede Menge kreativer Möglichkeiten bieten und praktischerweise kostenfrei sind. Dabei stehen die Open-Source-Varianten in Sachen Funktion und Qualität den kostenpflichtigen Programmen aus der Windowswelt kaum nach.</p>
<p>Wenn wir manchmal Jugendliche in unserem Café wahrnehmen, die via Konsole ein Programm installieren (ich weiß, diesen Satz haben jetzt nur ein paar Nerds verstanden), dann sehen wir, dass unser Konzept aufgegangen ist, dass das funktioniert hat, was wir bei der Umstellung wollten: Unsere Kinder und Jugendlichen sollten kein restriktives Windows lernen, sondern sie sollten lernen mit Computern umzugehen und das auch dann hin zu bekommen, wenn das was sich auf dem Bildschirm zeigt, ganz anders aussieht, als das was sie von zuhause oder aus der Schule gewohnt sind.</p>
<p>Ergänzend zu erwähnen ist im übrigen noch, dass unser Internet-Café (wie im übrigen in allen Jugendeinrichtungen der Düsseldorfer AWO) mit dem <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">OpenDNS</a>-Jugendschutzfilter gefiltert wird. Auch das ein Unternehmen, welches sich der Community verpflichtet fühlt und auf die Power der Community setzt. Es ist der zuverlässigste und durchdachteste Filteransatz, der mir bekannt ist. Auch wenn sich OpenDNS sicher nie um eine Anerkennung durch die KJM &#8211; Kommission für Jugendmedienschutz bemühen wird. Die weltweite Unterstützer-Community ist die Redaktion, die den OpenDNS-Filter pflegt. Auch ich gehöre zu dieser Community-Redaktion, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe und kategorisiere Seiten ein.</p>
<p>Gängige Filteranbieter unterhalten in der Regel kleine Redaktionen, die mit der Vielzahl der täglich neu erscheinenden Seiten im Netz schlicht überfordert sind. Das erklärt die schlechte Qualität der allermeisten Filtersysteme.</p>
<p>Wenn man die Kolleginnen und Kollegen fragt, was denn wohl anders geworden ist seit wir umgestellt haben, dann ist ein Satz immer wieder zu hören: &#8220;Alles ist viel entspannter geworden&#8221;.</p>
<p>Bildquelle: Ubuntu</p>
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		<title>Sicher im Netz: Wer weiß mehr?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/09/05/sicher-im-netz-wer-weis-mehr/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen lockte das große Geburtstagsfest unter dem Motto &#8220;Miteinander &#8211; Füreinander&#8221; zum 90. Geburtstag der AWO Düsseldorf zahlreiche Besucher in die Altstadt. Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus und auf dem Burgplatz präsentierte sich die Düsseldorfer AWO mit allen Facetten ihrer sozialen Arbeit. Auf dem Burgplatz gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder, u.a. der Spielzirkus &#8220;AWOlino&#8221;. Das Projekt Jugendmedienschutz war mit einem eigenen Stand und drei Laptops am Marktplatz vor Ort. Der Sponsor Nokia Siemens Networks ermöglichte die Errichtung eines kleinen schnellen Netzwerks mitten in der Altstadt. Mit den Fragen &#8220;Bist du sicher im Netz?&#8221; und &#8220;Wer weiß mehr?&#8221; konnten Eltern mit ihren Kindern den Surfschein, einen Führerschein fürs Internet, machen und ihre Medienkompetenz in Sachen &#8220;Sicherheit im Netz&#8221; auf die Probe stellen. Neben vielen Kindern und Eltern, die diese Möglichkeit wahrnahmen, gab es zahlreiche Gespräche mit Eltern rund um das Thema &#8220;Kinder im Netz&#8221;. Erwachsene nutzen das Netz hauptsächlich als Informationsmedium. Suchmaschinenabfragen, Einzelinformationen, Reisebuchungen, Arbeitsmittel  sind die bestimmenden Themen für Erwachsene. Kinder und Jugendliche hingegen nutzen das Netz insbesondere als Spiele- und Kommunikationsplattform, soziale Netzwerke wie schuelerVZ und zunehmend auch Facebook spielen hierbei eine größer werdende Rolle. Das für Erwachsene geschlossene Netzwerk schuelerVZ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-764" title="AWO Geburtstagsfest zum 90." src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/09/DSC0284-1.jpg" alt="" width="400" height="268" />Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen lockte das große Geburtstagsfest unter dem Motto &#8220;Miteinander &#8211; Füreinander&#8221; zum 90. Geburtstag der <a href="http://www.awo-duesseldorf.de/" target="_blank">AWO Düsseldorf</a> zahlreiche Besucher in die Altstadt. Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus und auf dem Burgplatz präsentierte sich die Düsseldorfer AWO mit allen Facetten ihrer sozialen Arbeit. Auf dem Burgplatz gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder, u.a. der Spielzirkus &#8220;AWOlino&#8221;.</p>
<p>Das Projekt Jugendmedienschutz war mit einem eigenen Stand und drei Laptops am Marktplatz vor Ort. Der Sponsor <a href="http://www.nokiasiemensnetworks.com/" target="_blank">Nokia Siemens Networks</a> ermöglichte die Errichtung eines kleinen schnellen Netzwerks mitten in der Altstadt. Mit den Fragen &#8220;Bist du sicher im Netz?&#8221; und &#8220;Wer weiß mehr?&#8221; konnten Eltern mit ihren Kindern den <a href="http://www.internet-abc.de/" target="_blank">Surfschein</a>, einen Führerschein fürs Internet, machen und ihre Medienkompetenz in Sachen &#8220;Sicherheit im Netz&#8221; auf die Probe stellen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-768 alignright" title="Vater und Sohn machen den Surfschein am Stand des AWO Projekts Jumsch" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/09/DSC0287.jpg" alt="" width="288" height="300" />Neben vielen Kindern und Eltern, die diese Möglichkeit wahrnahmen, gab es zahlreiche Gespräche mit Eltern rund um das Thema &#8220;Kinder im Netz&#8221;.</p>
<p>Erwachsene nutzen das Netz hauptsächlich als Informationsmedium. Suchmaschinenabfragen, Einzelinformationen, Reisebuchungen, Arbeitsmittel  sind die bestimmenden Themen für Erwachsene. Kinder und Jugendliche hingegen nutzen das Netz insbesondere als Spiele- und Kommunikationsplattform, soziale Netzwerke wie schuelerVZ und zunehmend auch Facebook spielen hierbei eine größer werdende Rolle. Das für Erwachsene geschlossene Netzwerk schuelerVZ bereitet Eltern oft Sorge. Viele Fragen drehten sich demnach darum, wie stark  Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder reglementieren sollten, ob Internetfilter Sinn machen und ob eine zeitliche Reglementierung des Netzzugangs sinnvoll ist.</p>
<p>Neben Eltern und Kindern fanden auch einige andere Multiplikatoren aus anderen Einrichtungen und einzelne Lehrer den Weg zum Stand des Projekts Jugendmedienschutz.</p>
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		<title>Wie schädlich ist einfache Pornografie?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/03/24/wie-schadlich-ist-einfache-pornografie/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen war auf heise.de ein Artikel zu lesen, der sich mit der Frage beschäftigte, wie schädlich einfache Pornografie für Jugendliche sei. Wesentlicher Hintergrund dieser und weiterer Artikel dürfte die geplante bzw. befürchtete Verschärfung des Pornografieverbots für Jugendliche im kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) sein, der gegenwärtig zwischen den Ländern verhandelt wird. Zitiert in dem genannten Artikel wurde Kurt Starke, Leipziger Sexualwissenschaftler zu seiner Expertise für den Erotikanbieter Huch Medien, wobei es sich bei der These &#8220;Pornografie hätte einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen&#8221; um eine &#8220;beliebte Fiktion ohne wissenschaftliche Substanz&#8221; handle. Starke lehne ein Verbot einfacher Pornografie für Jugendliche, wie im JMStV vorgesehen daher ab. Starke gelangt in dem Gutachten zu dem Ergebnis, dass eine schädliche Wirkung von Pornografie per se auf Jugendliche nicht belegt werden kann. &#8220;In der öffentlichen Diskussion würden Jugendliche zu Unrecht als &#8220;Opfer&#8221; von Pornografie dargestellt. Ausgeblendet werde zumeist, dass Jugendliche heutzutage Pornografie in unterschiedlicher Weise nutzen, ja sogar selbst herstellen und verbreiten. Vor diesem Hintergrund sei das Verbot der Verbreitung einfacher Pornografie im Strafgesetzbuch und JMStV unhaltbar. Gefahren für Jugendliche, vor denen das Verbot der Verbreitung einfacher Pornografie schützen könnte, seien wissenschaftlich nicht nachweisbar. Moderner Jugendschutz nehme den Jugendlichen als Subjekt wahr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-600 alignleft" title="Verbreitungsverbot für einfache Pornografie" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/03/verboten.jpg" alt="" width="300" height="300" />Vor einigen Tagen war auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wissenschaftler-Schaedliche-Wirkung-von-Porno-auf-Jugendliche-ist-Fiktion-959704.html?view=print" target="_blank">heise.de</a> ein Artikel zu lesen, der sich mit der Frage beschäftigte, wie schädlich einfache Pornografie für Jugendliche sei. Wesentlicher Hintergrund dieser und weiterer Artikel dürfte die geplante bzw. befürchtete Verschärfung des Pornografieverbots für Jugendliche im kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) sein, der gegenwärtig zwischen den Ländern verhandelt wird. Zitiert in dem genannten Artikel wurde Kurt Starke, Leipziger Sexualwissenschaftler zu seiner Expertise für den Erotikanbieter Huch Medien, wobei es sich bei der These &#8220;Pornografie hätte einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen&#8221; um eine &#8220;beliebte Fiktion ohne wissenschaftliche Substanz&#8221; handle. Starke lehne ein Verbot einfacher Pornografie für Jugendliche, wie im JMStV vorgesehen daher ab.</p>
<p>Starke gelangt in dem Gutachten zu dem Ergebnis, dass eine schädliche Wirkung von Pornografie per se auf Jugendliche nicht belegt werden kann. &#8220;In der öffentlichen Diskussion würden Jugendliche zu Unrecht als &#8220;Opfer&#8221; von Pornografie dargestellt. Ausgeblendet werde zumeist, dass Jugendliche heutzutage Pornografie in unterschiedlicher Weise nutzen, ja sogar selbst herstellen und verbreiten. Vor diesem Hintergrund sei das Verbot der Verbreitung einfacher Pornografie im Strafgesetzbuch und JMStV unhaltbar. Gefahren für Jugendliche, vor denen das Verbot der Verbreitung einfacher Pornografie schützen könnte, seien wissenschaftlich nicht nachweisbar. Moderner Jugendschutz nehme den Jugendlichen als Subjekt wahr und unterstütze diesen bei der Entwicklung seiner Sexualität. In diesem Licht betrachtet könne das Pornografieverbot sogar schädlich für Jugendliche sein, weil es deren Persönlichkeitsentwicklung behindere.&#8221; Pornografie sei, so Starke, weder ausrottbar noch verbietbar. Deswegen seien Verbotsvorschriften, insbesondere in Bezug auf das Internet &#8220;realitätsfern und diskriminierend&#8221;.</p>
<p>Träfen Starkes Erkenntnisse tatsächlich zu wären sie eine schallende Ohrfeige für jegliche Verschärfungsbestrebungen im Jugendschutz / Jugendmedienschutz, was die Verbreitung einfacher Pornografie betrifft. Deshalb befragten wir den Sexualpädagogen Klaus Krug, der in der <a href="http://awo-duesseldorf.de/Beratung_jub.html" target="_blank">JUB &#8211; Jugendberatung</a> der AWO Düsseldorf im Arbeitsfeld Jungen- / Männerrollen, Sexualpädagogik und Aidsprävention arbeitet nach seiner Einschätzung.</p>
<p>&#8220;Nach meiner Kenntnis ist die Datenlage tatsächlich dünn. Die empirisch nachweisbare Behauptung, Pornografie sei schädlich, kann so nicht seriös formuliert werden. Daraus ergibt sich aber im Umkehrschluss nicht, dass Pornografie unschädlich ist. Es gibt einfach zu wenig seriöse, d.h. wissenschaftliche und nicht interessegeleitete Forschung darüber&#8221;, so Klaus Krug. Das Problem sei die leichte Zugänglichkeit in den neuen Medien. Die Zugangsbarrieren sollten seiner Ansicht nach deutlich erhöht werden. Als problematisch bezeichnet Krug in diesem Zusammenhang auch die Sexualisierung beinahe aller gesellschaftlicher Bereiche und nennt es den &#8220;vorpornografischen Raum&#8221;. &#8220;Dieser Überfluss ist vielleicht nicht schädlich im strafrechtlichen Sinne, macht aber die  Suche nach der eigenen individuellen Sexualität und Beziehungsfähigkeit für viele nicht leichter.&#8221; Die gesamtgesellschaftliche Sexualisierung gewinnt einen überhöhten Stellenwert, ihre überbewertete Sonderstellung mache es schwerer andere ebenfalls spannende Lebensaufgaben wahrzunehmen.</p>
<p>Yvonne Preissler, Einrichtungsleiterin der JUB &#8211; Jugendberatung ergänzt: &#8220;Aus sexualpädagogischer Sicht halte ich die Darstellung der Sexualität in einfacher Pornografie im Internet als ein eher sportliches bis akrobatisches &#8220;Event&#8221;, reduziert auf bloße Geilheit und das jederzeit für ein problematisches Signal an Kinder und Jugendliche. Be- und Abwertung [von Sexualität] macht die Entwicklung eines guten Selbstbewusstseins im eigentlichen  Sinne nicht einfacher.&#8221; Der Aufbau von Druck wird gefördert. Zusammengefasst meint Preissler, dass es von vielen Aspekten und Einflüssen abhängt, wie sich Jugendliche weiter entwickeln, man könne es nicht auf das Anschauen von Pornografie im Internet reduzieren.</p>
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		</item>
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		<title>AWO-Jugendeinrichtungen in Düsseldorf informieren sich</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2009/02/18/awo-jugendeinrichtungen-in-dusseldorf-informieren-sich/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 02:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem Schwerpunkt-Teamgespräch &#8220;Jugendmedienschutz&#8221; in der Jugendeinrichtung Youth4U in Düsseldorf-Unterbach haben sich heute die Jugendeinrichtungen der AWO Düsseldorf über das Projekt Jugendmedienschutz informiert. Neben vielen allgemeinen Fragen und Diskussionen rund um das Thema Jugendmedienschutz standen die vielfältigen Möglichkeiten für JugendarbeiterInnen, die der JuMSch e-Learning-Server bietet, im Vordergrund. Allgemeine Zustimmung fand das Drei-Säulen-Modell des Modellprojekts aus Blog, e-Learning und Besuch in der Einrichtung, um das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis zu übersetzen. Auf positive Resonanz stieß außerdem die grundsätzlich in diesem Modell angelegte Offenheit für alle Träger und alle Jugendeinrichtungen in Düsseldorf, um eine stärkere Vernetzung und Erfahrungsautausch auch mit anderen Einrichtungen beim Jugendmedienschutz anzustoßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-131" title="Youth4U" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2009/02/4027a74f6f07c0f8b9626fefafb3cbc8-300x200.jpg" alt="Youth4U" width="300" height="200" />In einem Schwerpunkt-Teamgespräch &#8220;Jugendmedienschutz&#8221; in der Jugendeinrichtung <a href="http://www.youth4u.org/" target="_blank">Youth4U</a> in Düsseldorf-Unterbach haben sich heute die Jugendeinrichtungen der <a href="http://www.awo-duesseldorf.de/" target="_blank">AWO</a> Düsseldorf über das Projekt Jugendmedienschutz informiert. Neben vielen allgemeinen Fragen und Diskussionen rund um das Thema Jugendmedienschutz standen die vielfältigen Möglichkeiten für JugendarbeiterInnen, die der JuMSch <a href="http://www.jumsch.info/atutor/" target="_blank">e-Learning-Server</a> bietet, im Vordergrund. Allgemeine Zustimmung fand das Drei-Säulen-Modell des Modellprojekts aus Blog, e-Learning und Besuch in der Einrichtung, um das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis zu übersetzen.</p>
<p>Auf positive Resonanz stieß außerdem die grundsätzlich in diesem Modell angelegte Offenheit für alle Träger und alle Jugendeinrichtungen in Düsseldorf, um eine stärkere Vernetzung und Erfahrungsautausch auch mit anderen Einrichtungen beim Jugendmedienschutz anzustoßen.</p>
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