<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>JuMSchBlog</title>
	<atom:link href="http://www.jumsch.info/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jumsch.info</link>
	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Apr 2012 11:07:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<cloud domain='www.jumsch.info' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
		<item>
		<title>Der Tod im Netz</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/04/10/der-tod-im-netz/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/04/10/der-tod-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1417</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nicht unbedingt das erste Thema, das einem einfällt, wenn man an Jugendliche im Netz denkt. Dass ein Angehöriger stirbt, ist für Kinder und Jugendliche  im Laufe ihres Heranwachsens eine geläufige Erfahrung. Der Tod gehört zum Leben, auch zum virtuellen. Was im Falle eines Todes zu tun ist, ist in der Realität geregelt. Was mit der virtuellen Existenz nach dem Tod passiert, ist vielen unklar. Menschen, die gestorben sind, leben in den sozialen Netzwerken weiter. Ihre Freunde werden weiterhin an ihren Geburtstag erinnert. Sie sind weiterhin Teilnehmer an Gruppen. Der Tote bleibt im Netz lebendig, wenn Angehörige nichts unternehmen. Das Problem: Der Verstorbene hat seine Login-Daten und Passworte  meist mit ins Grab genommen. Selten hat jemand zu Lebzeiten darüber nachgedacht, was mit dem eigenen Profil nach dem Ableben passieren soll. Die Netzwerke handhaben das Sterben ihrer Nutzer unterschiedlich. Xing löscht, wenn der User nachweislich gestorben ist. Die VZ-Netzwerke handeln die weitere Vorgehensweise individuell mit Angehörigen und Hinterbliebenen aus. Facebook als größtes soziales Netzwerk mit über 800 Millionen registrierten Nutzern hat ein Formular online gestellt, mit dem Angehörige das Profil eines Verstorbenen in einem &#8220;Memorial Status&#8221; versetzen können. In jedem Falle ist der Nachweis des Todes erforderlich. Einfacher ist es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1419" title="Tod und Trauer im Netz" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/04/560227_web_R_K_B_by_Peter-Smola_pixelio.de_.jpg" alt="" width="299" height="299" />Es ist nicht unbedingt das erste Thema, das einem einfällt, wenn man an Jugendliche im Netz denkt. Dass ein Angehöriger stirbt, ist für Kinder und Jugendliche  im Laufe ihres Heranwachsens eine geläufige Erfahrung. Der Tod gehört zum Leben, auch zum virtuellen. Was im Falle eines Todes zu tun ist, ist in der Realität geregelt. Was mit der virtuellen Existenz nach dem Tod passiert, ist vielen unklar.</p>
<p>Menschen, die gestorben sind, leben in den sozialen Netzwerken weiter. Ihre Freunde werden weiterhin an ihren Geburtstag erinnert. Sie sind weiterhin Teilnehmer an Gruppen. Der Tote bleibt im Netz lebendig, wenn Angehörige nichts unternehmen.</p>
<p>Das Problem: Der Verstorbene hat seine Login-Daten und Passworte  meist mit ins Grab genommen. Selten hat jemand zu Lebzeiten darüber nachgedacht, was mit dem eigenen Profil nach dem Ableben passieren soll.</p>
<p>Die Netzwerke handhaben das Sterben ihrer Nutzer unterschiedlich. Xing löscht, wenn der User nachweislich gestorben ist. Die VZ-Netzwerke handeln die weitere Vorgehensweise individuell mit Angehörigen und Hinterbliebenen aus. Facebook als größtes soziales Netzwerk mit über 800 Millionen registrierten Nutzern hat ein <a href="http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=deceased" target="_blank">Formular</a> online gestellt, mit dem Angehörige das Profil eines Verstorbenen in einem &#8220;Memorial Status&#8221; versetzen können. In jedem Falle ist der Nachweis des Todes erforderlich.</p>
<p>Einfacher ist es, wenn der vernetzte Mensch bei anderen Unterlagen, die im Falle des eigenen Ablebens gefunden werden sollen, eine aktuell gehaltene Liste mit Passwörtern und Login-Daten platziert wird und der Anweisung, was mit den Profilen passieren soll.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bildquelle:</span><br />
Peter Smola  / pixelio.de</p>
<div id="socialshareprivacy_4778f0efa00dbd33ab8d0d5317ff7c8a"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/04/10/der-tod-im-netz/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_4778f0efa00dbd33ab8d0d5317ff7c8a').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/04/10/der-tod-im-netz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jugendschutz mobil</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/04/05/jugendschutz-mobil/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/04/05/jugendschutz-mobil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1400</guid>
		<description><![CDATA[Touch muss sein. Musik hören &#8211; na klar. Musik tauschen &#8211; ja, bitte. Youtube, Facebook, Internet. Die Ausstattungsmerkmale für Handys, die Kinder und Jugendliche entzücken, unterscheiden sich nicht großartig von den mobilen Begehrlichkeiten Erwachsener. Ein Handy ist nicht mehr nur ein Gerät zum Telefonieren, sondern auch und vor allem in jugendlichen Händen die Lebenszentrale. In diesem Zusammenhang interessant ist die Frage, was die Mobilfunkanbieter zum Thema Jugendschutz bereitstellen. Haben Eltern, die Wert auf eine geschützte Umgebung im Smartphone legen, überhaupt eine Chance, dieses Ziel zu verwirklichen? Einfach jedenfalls ist es nicht. Einen Mobilfunkvertrag zu unterzeichnen oder ein Prepaid-Angebot zu erwerben, ist einfach. Soll die mit Handy und Mobilfunk beglückte Jugend nun auch noch geschützt werden, wird es schwierig und unvergleichbar, was die einzelnen Anbieter im Angebot haben. Der kleinste gemeinsame Nenner aller Mobilfunkanbieter im deutschen Markt ist die Selbstverpflichtung der Mobilfunkanbieter zum Jugendmedienschutz im Mobilfunk. Diese allerdings ist als Bekenntnis und Absichtserklärung zu verstehen. Eltern, die Verträge für ihre Kinder abschließen, sollen zum Jugendschutz beraten werden und es existiert die Möglichkeit das mobile Internet zu sperren. Jugendschutz durch Abschalten hindert Jugendliche natürlich nicht daran, ungeeignete Inhalte auf den Handys von Mitschülern, in Internet-Cafés und anderen Orten und Gelegenheiten mit Internetzugang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Touch muss sein. Musik hören &#8211; na klar. Musik tauschen &#8211; ja, bitte. Youtube, Facebook, Internet. Die Ausstattungsmerkmale für Handys, die Kinder und Jugendliche entzücken, unterscheiden sich nicht großartig von den mobilen Begehrlichkeiten Erwachsener. Ein Handy ist nicht mehr nur ein Gerät zum Telefonieren, sondern auch und vor allem in jugendlichen Händen die Lebenszentrale.</p>
<p>In diesem Zusammenhang interessant ist die Frage, was die Mobilfunkanbieter zum Thema Jugendschutz bereitstellen. Haben Eltern, die Wert auf eine geschützte Umgebung im Smartphone legen, überhaupt eine Chance, dieses Ziel zu verwirklichen?</p>
<p>Einfach jedenfalls ist es nicht. Einen Mobilfunkvertrag zu unterzeichnen oder ein Prepaid-Angebot zu erwerben, ist einfach. Soll die mit Handy und Mobilfunk beglückte Jugend nun auch noch geschützt werden, wird es schwierig und unvergleichbar, was die einzelnen Anbieter im Angebot haben. Der kleinste gemeinsame Nenner aller Mobilfunkanbieter im deutschen Markt ist die <a href="http://www.fsm.de/inhalt.doc/Selbstverpflichtung_Mobilfunk.pdf" target="_blank">Selbstverpflichtung der Mobilfunkanbieter zum Jugendmedienschutz im Mobilfunk</a>. Diese allerdings ist als Bekenntnis und Absichtserklärung zu verstehen. Eltern, die Verträge für ihre Kinder abschließen, sollen zum Jugendschutz beraten werden und es existiert die Möglichkeit das mobile Internet zu sperren. Jugendschutz durch Abschalten hindert Jugendliche natürlich nicht daran, ungeeignete Inhalte auf den Handys von Mitschülern, in Internet-Cafés und anderen Orten und Gelegenheiten mit Internetzugang zu betrachten und zu konsumieren. Ein weiterer Bestandteil der Selbstverpflichtung ist die Zusicherung, Jugendschutz-Informationen online zur Verfügung zu stellen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1409" title="Jugendschutz mobil" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/04/559273_web_R_B_by_Joachim-Kirchner_pixelio.de_.jpg" alt="" width="400" height="266" />Freilich versteht jeder Mobilfunkanbieter etwas anderes unter der Zurverfügungstellung von Informationen und so trifft man bei vielen Anbietern auf wahre Textwüsten, die ungefähr so spannend aufbereitet sind wie Telefonbücher. Das Suchwort Jugendschutz führt bei allen Anbietern zu einem Ergebnis. Das muss man als erfreulich werten. Den meisten Anbietern liegt &#8220;der Kinder- und Jugendschutz am Herzen&#8221; und da dieses Thema ihnen so sehr am Herzen liegt, kommt nach dieser Information wenig weitere sinnvolle Information. Dass es die &#8211; wenngleich auch &#8211; unsinnige Möglichkeit gibt, die Internetnutzung auf Kinderhandys zu unterbinden, drängt sich keinem nach Jugendschutz suchenden Kunden auf.</p>
<p>Immerhin wird die in der Selbstverpflichtung genannte kostenfreie Nummer (22 988) für eine Jugendschutz-Hotline bei jedem Anbieter angezeigt, jedoch drängt sich gerade diese Information auch nicht auf. Der Anbieter <a href="http://www.base.de/Glossar/J/Jugendschutz" target="_blank">BASE</a> beispielsweise verweist vorher auf eine &#8220;Vielzahl von Regeln und Schutzmechanismen&#8221;, auf die etwas altbacken wirkende Textwüste <a href="http://www.jugend-und-handy.de/" target="_blank">Jugend und Handy</a>, sowie auf die Seiten des Deutschen Kinderhilfswerks sowie deren Publikation &#8220;<a href="http://dkhw.de/cms/images/downloads/medien/medien_handy_guide.pdf" target="_blank">Fit fürs Handy</a>&#8221; aus 2009, die mal eine Überarbeitung erfahren dürfte. <a href="http://www.vodafone.de/jugendschutz/elternratgeber.html" target="_blank">Vodafone</a> hält seit 2006 eine <a href="http://www.vodafone.de/downloadarea/Elternratgeber_503701_11_06.pdf" target="_blank">Elternbroschüre</a> bereit, die man wegen technischer Weiterentwicklungen in den vergangenen sechs Jahren getrost ungelesen lassen kann, da sie schlicht veraltet ist. <a href="http://www.mobilcom-debitel.de/kontakt/jugendschutz/" target="_blank">Mobilcom Debitel</a> bekennt sich zur Selbstverpflichtung der Mobilfunkanbieter und führt dies bildfrei und wortreich aus. Bei der <a href="http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-TELEKOM-Site/de_DE/-/EUR/ViewSearch-SubmitQuickSearch;sid=V3G8JtHXAhy7Jp6qwFyzktrSgwTpdm1sd10eEf1-E6qLJbJupBip3VtHaqCfzg==?vssearch=Jugendschutz&amp;qgo_srch_button.x=0&amp;qgo_srch_button.y=0" target="_blank">Telekom</a> führt die Suche nach Jugendschutz zwar zu Ergebnissen, diese allerdings zurück auf die Startseite. Eine Google-Suche nach den Stichworten &#8220;jugendschutz telekom mobilfunk&#8221; führt uns zu einer allgemeinen Jugendschutz-Seite, die sich nicht speziell mit mobilem Internet beschäftigt, aber immerhin belanglose Grundsätze offenbart, die da sind &#8220;Jugendschutz steht immer auf der Agenda&#8221;, &#8220;Jugendschutz geht uns alle an&#8221;, etc. pp.</p>
<p>Herausragend ist das Angebot des Mobilfunkanbieters <a href="http://o2online.de/nw/support/mobilfunk/handy/jugendschutz/tipps/elternratgeber.html" target="_blank">O2</a> zum Thema Jugendschutz. Die auf der Webseite selbst hinterlegten Informationen greifen realitätsnahe Probleme auf. Schutz vor Kosten und die Kündigung unerwünschter Abos sind bereits an dieser Stelle Thema. Herausragend ist allerdings die von O2 bereitgestellte <a href="http://o2online.de/nw/assets/blobs/pdfs/elternratgeber.pdf" target="_blank">Elternbroschüre</a>. Sie ist aktuell und stellt die Vermittlung und den Erwerb von Medienkompetenz in den Vordergrund. Dabei wird auf das Urheberrecht genauso eingegangen wie auf soziale Netzwerke und den Schutz persönlicher Daten. Gut gefallen hat uns in der grafisch gut aufbereiteten Broschüre auch die Empfehlung &#8220;Erst der Mensch, dann das Handy&#8221;, die darauf abzielt, Kindern und Jugendlichen verständlich zu machen, dass Handys zwar wertvoll sind, aber im Unterschied zur eigenen Gesundheit leicht ersetzt werden können. Wer wegen seines Handys angegriffen wird, soll nicht das Handy schützen, sondern sich selbst.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Uneingeschränkt zu empfehlen sind die von O2 zur Verfügung gestellten Informationen zum Jugendschutz. Alle anderen Anbieter haben deutlichen Nachholbedarf, was das Thema Jugendschutz im Mobilfunk generell betrifft, vor allem aber in der Darstellung und Auffindbarkeit auf den Unternehmenswebseiten. Bereitgestellte Informationen müssen  regelmäßig aktualisiert werden. Die Jugendschutz-Strategie &#8220;Internet an oder Internet aus&#8221; muss dringend überdacht werden angesichts moderner Smartphones, die ohne Netzzugang nahezu unbenutzbar werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bildquelle:</span><br />
Joachim Kirchner  / pixelio.de</p>
<div id="socialshareprivacy_0dc92879cd3740d289fdf1667d8120ad"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/04/05/jugendschutz-mobil/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_0dc92879cd3740d289fdf1667d8120ad').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/04/05/jugendschutz-mobil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook und die Apps</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/03/29/facebook-und-die-apps/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/03/29/facebook-und-die-apps/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Browser-Games]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1388</guid>
		<description><![CDATA[Jugendeinrichtungen sind in Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterwegs. Sie sind dort, wo alle sind. Unter werblichen Gesichtspunkten ist die Strategie dort zu sein, wo alle sind, gut. Nun ist Facebook aber mehr. Es ist nicht nur der Kanal, über den ich meine Werbung in die Welt blase. Der Leser, der Freund, der Abonnent oder Fan antwortet auch, kommentiert, fragt an. Das übliche. Der geneigte Leser neigt allerdings auch dazu Langeweile mit kurzweiligen Browser-Spielen zu überdecken. Kleine Spiele-Apps, wie Angry Birds, Monster World, Fruit Ninja, etc. vertreiben das kleine oder große Stundenkontingent. Spieler haben gerne Gesellschaft und spielen gerne in Gesellschaft. Deshalb erreichen unser Einrichtungsprofil bei Facebook fast täglich Spieleinladungen nach dem Muster: Vorname Nachname lädt Sie dazu ein, Spiel XYZ zu spielen. Nun lasse ich mich ohnehin nicht so sehr gut von den Verlockungen der Browser-Games einfangen. Davon abgesehen allerdings werfen sämtliche App-Freigaben gewisse datenschutzrechtliche Schwierigkeiten auf. Als Einrichtung habe ich personenbezogene Klienten-Daten, die mir im Rahmen meiner Arbeit zufallen, besonders zu schützen. Daran ist nichts diskutabel. Diese Tatsache als solche ist auch jeder Kollegin und jedem Kollegen in Fleisch und Blut übergegangen, was sämtliche Vorgänge in der Realität betrifft. Wenn wir uns allerdings in Facebooks und Zyngas (Anbieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Kurzweilige Spiele-Apps in Facebook" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/03/gamesapps.png" alt="" width="300" height="256" />Jugendeinrichtungen sind in Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterwegs. Sie sind dort, wo alle sind. Unter werblichen Gesichtspunkten ist die Strategie dort zu sein, wo alle sind, gut. Nun ist Facebook aber mehr. Es ist nicht nur der Kanal, über den ich meine Werbung in die Welt blase. Der Leser, der Freund, der Abonnent oder Fan antwortet auch, kommentiert, fragt an. Das übliche.</p>
<p>Der geneigte Leser neigt allerdings auch dazu Langeweile mit kurzweiligen Browser-Spielen zu überdecken. Kleine Spiele-Apps, wie Angry Birds, Monster World, Fruit Ninja, etc. vertreiben das kleine oder große Stundenkontingent. Spieler haben gerne Gesellschaft und spielen gerne in Gesellschaft. Deshalb erreichen unser Einrichtungsprofil bei Facebook fast täglich Spieleinladungen nach dem Muster: Vorname Nachname lädt Sie dazu ein, Spiel XYZ zu spielen.</p>
<p>Nun lasse ich mich ohnehin nicht so sehr gut von den Verlockungen der Browser-Games einfangen. Davon abgesehen allerdings werfen sämtliche App-Freigaben gewisse datenschutzrechtliche Schwierigkeiten auf. Als Einrichtung habe ich personenbezogene Klienten-Daten, die mir im Rahmen meiner Arbeit zufallen, besonders zu schützen. Daran ist nichts diskutabel. Diese Tatsache als solche ist auch jeder Kollegin und jedem Kollegen in Fleisch und Blut übergegangen, was sämtliche Vorgänge in der Realität betrifft.</p>
<p>Wenn wir uns allerdings in Facebooks und Zyngas (Anbieter von Browser-Games) Virtualität befinden, vergisst manche Einrichtung die datenschutzrechtlichen Standards, die in der Realität gelten. Spiele-Apps auf Facebook fordern wie alle anderen Apps auch bestimmte Rechte ein. Die Zustimmung zur Freigabe der Rechte wird bei Beginn der Nutzung abgefragt. Neben dem Zugriff auf meine eigenen Informationen wie Profilbild, Profilname, Geschlecht und Nutzer-ID wird ganz regelmäßig auch der Zugriff auf die Freundesliste abgefragt.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1391" title="Erweiterte Rechtefreigabe für Apps" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/03/genehmigung.png" alt="" width="500" height="336" />Nun kann man sagen, naja, was wird der Spieleanbieter schon groß mit den Einträgen auf meiner Freundesliste anstellen? Doch ist diese Frage nicht zulässig. Es ist nämlich egal, was der Anbieter mit diesen Infos vor hat oder nicht vor hat. Es geht ihn schlicht nichts an. Wie absurd wäre es, wenn Ihre Einrichtung, nur weil sie ein Brettspiel spielen wollen, dem Anbieter des Spiels eine Liste mit den Daten Ihrer sämtlichen Kontakte und Klienten senden müssten? Was für eine Einrichtung wie das Projekt Jugendmedienschutz eher unkritisch ist, sähe für eine Beratungsstelle hingegen durchaus kritischer aus. Nun ist eine Freundesliste nicht gleichzusetzen mit der Liste der Klienten, aber die Wahrscheinlichkeit bei Beratungsdiensten, dass es so sein könnte, ist durchaus größer.</p>
<p>Als soziale Einrichtung unterwegs in Facebook verbietet sich also die Nutzung sämtlicher dort angebotener Apps. Möchte man als Einrichtung ein Angebot rund um beispielsweise ein Spiel an Jugendliche richten, ist zu überlegen, ob ein Facebook-Profil eigens für dieses Angebot angelegt wird. Darüberhinaus ist zu überlegen, ob im Sinne von Vermittlung von Medienkompetenz die erweiterte Rechtefreigabe an Spieleanbieter zu thematisieren ist.</p>
<div id="socialshareprivacy_7e2ae8eab3a9c2212ab9201acd359bf0"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/03/29/facebook-und-die-apps/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_7e2ae8eab3a9c2212ab9201acd359bf0').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/03/29/facebook-und-die-apps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;B&#8221; wie Blog</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/03/19/b-wie-blog/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/03/19/b-wie-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Altersfreigabe]]></category>
		<category><![CDATA[Alterskennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1376</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt unendlich viele BlogWs in den Weiten des Internet-Universums. Auch diese Seite ist ein Blog. Blogs sind wichtig. Sie sind Ausdruck unserer Kultur der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Sie sind wichtig für die Entfaltung der Demokratie und ein wesentliches Instrument zur Partizipation, zur Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Jede und jeder verfügt über die Möglichkeit mithilfe von Blogs Inhalte ohne Verlag und ohne Umwege zu veröffentlichen und in den allermeisten Blogs kann jede und jeder ohne Barrieren mithilfe der Kommentarfunktion die veröffentlichte Meinung um seine eigenen Aspekte ergänzen. Mithilfe der Blogs hat sich eine Kultur des Bürgerjournalismus entwickelt. Jeder ist sein eigener Reporter und mit Hilfe sozialer Netzwerke findet nahezu jedes denkbare Thema den geneigten Leserkreis. Diese Freiheit der Meinungsvielfalt in u.a. Blogs war durch die geplante Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStVW), der Ende 2010 in NRW gescheitert ist, gefährdet. Die Anwendung und Durchsetzung von Altersfreigaben nach dem Schema 0, 6, 12, 16, 18 hätte die Meinungsvielfalt bei so genanntem usergenerated Content zumindest behindert. Denn die Absicht, Blogs oder gar einzelne Kommentare altersmäßig freizugeben, war so realitätsfern, dass sie kaum umsetzbar gewesen wäre, zumal die Altersfreigaben selbstregulatorisch von den Blogbetreibern hätten gesetzt werden sollen.  Auf dem sicheren Pfad wären Blogbetreiber im Grunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1381" title="&quot;B&quot; für Blog" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/03/KatB.png" alt="" width="300" height="300" />Es gibt unendlich viele <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Blog</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Blog" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>s in den Weiten des Internet-Universums. Auch diese Seite ist ein Blog. Blogs sind wichtig. Sie sind Ausdruck unserer Kultur der Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Sie sind wichtig für die Entfaltung der Demokratie und ein wesentliches Instrument zur Partizipation, zur Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Jede und jeder verfügt über die Möglichkeit mithilfe von Blogs Inhalte ohne Verlag und ohne Umwege zu veröffentlichen und in den allermeisten Blogs kann jede und jeder ohne Barrieren mithilfe der Kommentarfunktion die veröffentlichte Meinung um seine eigenen Aspekte ergänzen. Mithilfe der Blogs hat sich eine Kultur des Bürgerjournalismus entwickelt. Jeder ist sein eigener Reporter und mit Hilfe sozialer Netzwerke findet nahezu jedes denkbare Thema den geneigten Leserkreis.</p>
<p>Diese Freiheit der Meinungsvielfalt in u.a. Blogs war durch die geplante Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (<span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >JMStV</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/JMStV" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: JMStV" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>), der Ende 2010 in NRW gescheitert ist, gefährdet. Die Anwendung und Durchsetzung von Altersfreigaben nach dem Schema 0, 6, 12, 16, 18 hätte die Meinungsvielfalt bei so genanntem usergenerated Content zumindest behindert. Denn die Absicht, Blogs oder gar einzelne Kommentare altersmäßig freizugeben, war so realitätsfern, dass sie kaum umsetzbar gewesen wäre, zumal die Altersfreigaben selbstregulatorisch von den Blogbetreibern hätten gesetzt werden sollen.  Auf dem sicheren Pfad wären Blogbetreiber im Grunde nur dann gewesen, wenn sie ihr Blog vollständig mit &#8220;ab 18&#8243; gekennzeichnet hätten. Die Folge wäre ein so genanntes Overblocking in Jugendschutzfiltern gewesen, da gute, weil demokratiefördernde Angebote aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen im Netz verschwunden wäre. Unter anderem deswegen war es zunächst besser, die Novelle scheitern zu lassen.</p>
<p>Nun hat die CDU eine von ihren Medienexperten entwickelte Empfehlung für eine mögliche kommende JMStV-Novellierung veröffentlicht und darin für Blogs und andere Web-2.0-Angebote eine neue Kennzeichnung vorgeschlagen. Das &#8220;B&#8221; für Blogs. Eltern sollen in Jugendschutzfiltern diese Kategorie neben den Altersfiltern an- und abwählen können. Doch was bedeutet das in der Praxis? Nachwievor sollen nach dieser Empfehlung selbstregulatorisch Seitenbetreiber ihr Angebot mit einer Altersfreigabe versehen. Auf einer statischen Seite, auf der Erotikvideos veröffentlicht werden und Nutzer keine Möglichkeit haben, Kommentare zu verfassen ist es in der Tat eine einfach umzusetzende Idee. Diese Seite ist zweifelsfrei mit der Altersfreigabe 18 zu  kennzeichnen und würde von dem Jugendschutzprogramm herausgefiltert werden.</p>
<p>Gebe ich den Nutzern hingegen die Möglichkeit ein Facebook-iLike zu geben, würde es sich um eine Web-2.0-Seite handeln. Wird aus der Erotik-Seite dann die Altersfreigabe &#8220;B&#8221;? Aber mit der Kategorie &#8220;B&#8221; sind doch auch die vielen wichtigen Blogs erfasst. Wäre die Einführung der neuen Kategorie &#8220;B&#8221; nicht eigentlich eine zweite 18er-Freigabe?</p>
<p>Als Eltern müsste ich, wenn &#8220;B&#8221; tatsächlich alle Web-2.0-Seiten erfassen würde, die Kategorie B doch wohl grundsätzlich abwählen. Und es ist zu erwarten, dass Eltern das auch tun werden. Was für die eben erdachte Erotikvideo-Seite noch relativ unproblematisch ist, wäre für eine andere Seite, die eigentlich in die Altersfreigabe 12 gehört, aber durch Web-2.0-Elemente die Kategorie B führen müsste durchaus problematischer. Denn wenn sich in der Praxis durchsetzt, dass B eigentlich auch 18 meint, dann könnten sogar Seiten, die für Kinder und Heranwachsende gemacht sind, verschwinden oder ein bisschen langweiliger werden und auf Web-2.0-Elemente verzichten müssen. Ob sich das durchsetzen ließe, muss in Zeiten von sozialen Netzwerken und der allgegenwärtigen Möglichkeit, an jeder Stelle die eigene Meinung zu formulieren, allerdings stark bezweifelt werden.</p>
<div id="socialshareprivacy_4124fc7dfccd868856bbddf9791b4b5b"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/03/19/b-wie-blog/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_4124fc7dfccd868856bbddf9791b4b5b').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/03/19/b-wie-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist exzessiver Medienkonsum?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/03/14/was-ist-exzessiver-medienkonsum/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/03/14/was-ist-exzessiver-medienkonsum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[BMFSFJ]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Medienerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Medienprävention]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1368</guid>
		<description><![CDATA[Familienministerin Kristina Schröder hat gestern eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Studie der Universität Hamburg zur familiären Medienerziehung in Berlin vorgestellt. &#8220;Frühe Medienerziehung kann vor exzessiver Mediennutzung schützen&#8221;, fasst Schröder die Kernaussage der Studie zusammen. Dabei bleibt unklar, was als &#8220;exzessive Mediennutzung&#8221; überhaupt gilt. Im Rahmen der Studie wurden 1.744 Jugendliche und ihre Eltern befragt. Was als exzessiv gilt, empfinden Jugendliche und Erwachsene höchst unterschiedlich. Allerdings wurde bei der Veröffentlichung der Studienergebnisse nicht definiert, was überhaupt als problematischer Medienkonsum gilt oder ob die Studie nicht eher auf exzessiven Medienkonsum bestimmter für problematisch erachteter Medien abzielt. Aus der Praxis wissen wir, dass Eltern oft in &#8220;gute&#8221; und &#8220;weniger gute&#8221; Medien unterscheiden. So gelten das Buch, Zeitschriften und Magazine sowie Radio unangefochten als &#8220;gute&#8221; Medien, Computer und Internet hingegen häufiger als weniger gute. Der Fernsehkonsum wird dabei interessanterweise deutlich weniger häufig überhaupt problematisiert. Nun haben sich die Nutzungs- und Zugangswege zu Inhalten durch technische Neuerungen zwar verändert, aber die Inhalte selbst sind weitestgehend gleich geblieben (Vgl. Möller, &#8220;Internet- und Computersucht&#8221;, Kohlhammer 2012, S. 29). Es ist also zu hinterfragen, ob die Problematisierung digitalen Medienkonsums überhaupt berechtigt ist. Was mit exzessivem Medienkonsum gemeint ist, bleibt in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1372" title="Exzessiver Medienkonsum?" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/03/562961_web_R_B_by_Corinna-Dumat_pixelio.de_.png" alt="" width="300" height="200" />Familienministerin Kristina Schröder hat gestern eine vom <a href="http://www.bmfsfj.de/" target="_blank">Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a> in Auftrag gegebene Studie der Universität Hamburg zur familiären Medienerziehung in Berlin vorgestellt. &#8220;Frühe Medienerziehung kann vor exzessiver Mediennutzung schützen&#8221;, fasst Schröder die Kernaussage der Studie zusammen. Dabei bleibt unklar, was als &#8220;exzessive Mediennutzung&#8221; überhaupt gilt.</p>
<p>Im Rahmen der Studie wurden 1.744 Jugendliche und ihre Eltern befragt. Was als exzessiv gilt, empfinden Jugendliche und Erwachsene höchst unterschiedlich. Allerdings wurde bei der Veröffentlichung der Studienergebnisse nicht definiert, was überhaupt als problematischer Medienkonsum gilt oder ob die Studie nicht eher auf exzessiven Medienkonsum bestimmter für problematisch erachteter Medien abzielt.</p>
<p>Aus der Praxis wissen wir, dass Eltern oft in &#8220;gute&#8221; und &#8220;weniger gute&#8221; Medien unterscheiden. So gelten das Buch, Zeitschriften und Magazine sowie Radio unangefochten als &#8220;gute&#8221; Medien, Computer und Internet hingegen häufiger als weniger gute. Der Fernsehkonsum wird dabei interessanterweise deutlich weniger häufig überhaupt problematisiert. Nun haben sich die Nutzungs- und Zugangswege zu Inhalten durch technische Neuerungen zwar verändert, aber die Inhalte selbst sind weitestgehend gleich geblieben (Vgl. Möller, &#8220;Internet- und Computersucht&#8221;, Kohlhammer 2012, S. 29). Es ist also zu hinterfragen, ob die Problematisierung digitalen Medienkonsums überhaupt berechtigt ist.</p>
<p>Was mit exzessivem Medienkonsum gemeint ist, bleibt in der BFSFJ-Studie unklar. Ebenso um welche Medien es sich handelt.  Wir erfahren nicht, ob die verwendete Begrifflichkeit Internetsucht (Vgl. Definition nach Young,1998b mod. n. Beard u. Wolf, 2001) oder eine Vorstufe davon meint. Aber immerhin erfahren wir, was dagegen (wogegen?) hilft.</p>
<p>Dafür erfahren wir, dass exzessiver Medienkonsum, von dem wir alle nicht wissen, was das genau sein soll, zu Risiken bei der Entwicklung Heranwachsender führen kann, &#8220;bei der Schule, Freunde und das eigene Wohlbefinden dramatisch vernachlässigt werden&#8221;, so Schröder.</p>
<p>Natürlich gehört Medienerziehung auch in die Familie, aber auch in die Schule. Neu ist das nicht. An Elternverantwortung zu appellieren ebenso wenig. Immerhin empfehlen die Autoren der Studie Jugendliche in die Entwicklung von Präventions- und Interventionskonzepte einzubeziehen, wozu die Politik nach der UN-Kinderrechtskonvention allerdings ohnehin verpflichtet ist.</p>
<p>Welche Regeln in Familien für die Mediennutzung gelten, sollte zwischen Jugendlichen und Eltern ausgehandelt werden. Schröder empfiehlt den Famlien ein gutes famliäres Klima. Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bildquelle:</span><br />
Corinna Dumat  / pixelio.de</p>
<div id="socialshareprivacy_0c7b411c8b44d626e56fe4a6aec4d37e"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/03/14/was-ist-exzessiver-medienkonsum/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_0c7b411c8b44d626e56fe4a6aec4d37e').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/03/14/was-ist-exzessiver-medienkonsum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo sind meine Freunde? &#8211; Facebook offline</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/03/07/wo-sind-meine-freunde-facebook-offline/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/03/07/wo-sind-meine-freunde-facebook-offline/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 07:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1355</guid>
		<description><![CDATA[Was sich so mancher Erziehungs-verantwortliche mit Blick auf den eigenen virtuell existierenden Spross seit geraumer Zeit heimlich gewünscht haben dürfte, ist heute morgen für weite Teile Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz überraschende Wirklichkeit geworden. Das Soziale Netzwerk Facebook ist am heutigen Mittwochmorgen bereits seit einigen Stunden offline. Die Webseite ist weder via DSL noch über die Mobilfunknetze erreichbar, was auf ein größeres DNSW-Problem hinweist. Im Internet kursieren zahlreiche Gerüchte. Über die Hintergründe des ungewöhnlich großen Blackouts schweigen sich die Verantwortlichen bei Facebook jedoch aus. Marc Zuckerberg, Gründer von Facebook, &#8220;habe keine Lust mehr auf die Plattform&#8221;, dürfte aus dem Bereich der Mythen und Legenden stammen. Ob es sich möglicherweise um einen Hackerangriff handelt, ist ebenso unklar. Im sozialen Netzwerk Twitter wird von einigen gemutmaßt, der Ausfall könne mit der gestrigen Entscheidung des Landgerichts Berlin zu Facebooks Freundefinder zusammenhängen. Freuen dürften sich hingegeben die bereits angezühlten VZ-Netzwerke. Sollte sich der Wiedereintritt Facebooks ins Internet noch ein Weilchen hinziehen, bietet sich für Kinder und Jugendliche die Reaktivierung ihrer vernachlässigten schuelerVZ-Profile an. Damit dürfte dem diffusen Gefühl des Verlassenseins für die Dauer von Facebooks Abwesenheit hinreichend vorgebeugt sein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" wp-image-1357 alignleft" title="Facebook offline" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/03/fboff.png" alt="" width="210" height="207" />Was sich so mancher Erziehungs-verantwortliche mit Blick auf den eigenen virtuell existierenden Spross seit geraumer Zeit heimlich gewünscht haben dürfte, ist heute morgen für weite Teile Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz überraschende Wirklichkeit geworden. Das Soziale Netzwerk Facebook ist am heutigen Mittwochmorgen bereits seit einigen Stunden offline. Die Webseite ist weder via DSL noch über die Mobilfunknetze erreichbar, was auf ein größeres <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >DNS</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DNS" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: DNS" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>-Problem hinweist.</p>
<p>Im Internet kursieren zahlreiche Gerüchte. Über die Hintergründe des ungewöhnlich großen Blackouts schweigen sich die Verantwortlichen bei Facebook jedoch aus. Marc Zuckerberg, Gründer von Facebook, &#8220;habe keine Lust mehr auf die Plattform&#8221;, dürfte aus dem Bereich der Mythen und Legenden stammen. Ob es sich möglicherweise um einen Hackerangriff handelt, ist ebenso unklar. Im sozialen Netzwerk Twitter wird von einigen gemutmaßt, der Ausfall könne mit der gestrigen Entscheidung des Landgerichts Berlin zu <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Landgericht-Facebooks-Freundefinder-ist-unrechtmaessig-1464738.html" target="_blank">Facebooks Freundefinder</a> zusammenhängen.</p>
<p>Freuen dürften sich hingegeben die bereits angezühlten VZ-Netzwerke. Sollte sich der Wiedereintritt Facebooks ins Internet noch ein Weilchen hinziehen, bietet sich für Kinder und Jugendliche die Reaktivierung ihrer vernachlässigten schuelerVZ-Profile an. Damit dürfte dem diffusen Gefühl des Verlassenseins für die Dauer von Facebooks Abwesenheit hinreichend vorgebeugt sein <img src='http://www.jumsch.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="socialshareprivacy_49ec9658f0852ca36e86ada7356c3efc"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/03/07/wo-sind-meine-freunde-facebook-offline/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_49ec9658f0852ca36e86ada7356c3efc').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/03/07/wo-sind-meine-freunde-facebook-offline/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Opfer, Schlampe, Hurensohn&#8230;</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/01/19/opfer-schlampe-hurensohn/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/01/19/opfer-schlampe-hurensohn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[handysektor]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Medienprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer Schlampe Hurensohn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1349</guid>
		<description><![CDATA[Die Seite Handysektor gibt kleine Comic-Flyer zu Themen wie Pornografie, Respekt und Privatsphäre im Netz heraus. Der neue Comic-Flyer &#8220;Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing.&#8221; thematisiert Cybermobbing aus der Opferperspektive. Das Material soll zur Auseinandersetzung möglicher Mobbing-Opfer mit der eigenen Situation führen, ihnen Wege aufzeigen, über die sie Hilfe finden können, und sie ermutigen, sich nahestehenden Personen anzuvertrauen. Im Fokus steht dabei verstärkt die Gefühlslage eines/r Betroffenen. Auch kann der Flyer zum Anlass genommen werden, mit Jugendlichen im schulischen oder außerschulischen Bereich über das Thema „Mobbing“ und die prekäre Situation von Opfern niedrigschwellig ins Gespräch zu kommen. Er ist ergänzend zu den Handysektor-Flyern „FERTIGMACHEN ist TABU“, „…und redest selber von Respekt und Würde“, „Das Netz vergisst nichts!“ und „VOLL PORNO“ einsetzbar. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes ist Kooperationspartner bei der Entwicklung und Verbreitung des Flyers. Der Flyer steht hier zum Download bereit oder kann als gedruckte Version kostenlos bestellt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1350" title="Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/01/osh.png" alt="" width="375" height="266" />Die Seite <a href="http://www.handysektor.de/" target="_blank">Handysektor</a> gibt kleine Comic-Flyer zu Themen wie Pornografie, Respekt und Privatsphäre im Netz heraus. Der neue Comic-Flyer &#8220;Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing.&#8221; thematisiert Cybermobbing aus der Opferperspektive.</p>
<p>Das Material soll zur Auseinandersetzung möglicher Mobbing-Opfer mit der eigenen Situation führen, ihnen Wege aufzeigen, über die sie Hilfe finden können, und sie ermutigen, sich nahestehenden Personen anzuvertrauen. Im Fokus steht dabei verstärkt die Gefühlslage eines/r Betroffenen. Auch kann der Flyer zum Anlass genommen werden, mit Jugendlichen im schulischen oder außerschulischen Bereich über das Thema „Mobbing“ und die prekäre Situation von Opfern niedrigschwellig ins Gespräch zu kommen. Er ist ergänzend zu den Handysektor-Flyern „FERTIGMACHEN ist TABU“, „…und redest selber von Respekt und Würde“, „Das Netz vergisst nichts!“ und „VOLL PORNO“ einsetzbar. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes ist Kooperationspartner bei der Entwicklung und Verbreitung des Flyers.</p>
<p>Der Flyer steht <a href="http://www.handysektor.de/index.php/downloads" target="_blank">hier</a> zum Download bereit oder kann als gedruckte Version kostenlos <a href="http://www.handysektor.de/index.php/handysektor/bestellen" target="_blank">bestellt</a> werden.</p>
<div id="socialshareprivacy_b8e1f836df7925bf5256628f3ab48804"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/01/19/opfer-schlampe-hurensohn/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_b8e1f836df7925bf5256628f3ab48804').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/01/19/opfer-schlampe-hurensohn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Computerspiele: Respekt entsteht auch ohne Regeln</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/01/16/computerspiele-respekt-entsteht-auch-ohne-regeln/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/01/16/computerspiele-respekt-entsteht-auch-ohne-regeln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[FutureICT]]></category>
		<category><![CDATA[Meduni Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Thurner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1330</guid>
		<description><![CDATA[(pte) Das Verhalten von Online-Computerspielen liefert einen gigantischen Datenschatz für die Sozialforschung. Pionierarbeit haben hier Wiener Komplexizitätsforscher geleistet. Sie analysierten die Sozialbeziehungen von 400.000 registrierten Spielern eines Browserspiels und bewiesen dabei, dass sich Menschen auch ohne vorgegebene Regeln respektvoll behandeln, während Aggressionen die Ausnahme sind. Spiel ist Wirklichkeit Online-Computerspiele sind wie Big Brother. &#8220;Spielehersteller kennen jede einzelne Handlung des Spielers in der virtuellen Welt. Diese können mit der Zustimmung der Spieler wissenschaftlich ausgewertet werden&#8221;, berichtet Studienleiter Stefan Thurner vom Institut für die Erforschung komplexer Systeme der Meduni Wien. Unter die Lupe genommen hat er das Spiel &#8220;Pardus&#8220;, bei dem es um die Vorherrschaft in einem virtuellen Universum geht. Die Spieler fühlen sich nicht überwacht, sondern sehen die Analyse ihrer Daten als Beitrag zur Erforschung der Spezies Mensch, versichert der Experte. Zwar bildet das Spiel die Welt nicht ab, doch behalten die Spieler durchaus ihre reale Verhaltensweisen im virtuellen Raum bei, zeigten die bisher drei Jahre Forschung. Die Kommunikationsstrukturen entsprechen völlig jenen der echten Gesellschaft. &#8220;Knoten, Cluster, Gruppen und Hierarchien der Spielbeziehungen sind genau dieselben wie jene der Handynetzwerke. Spieler bauen nach demselben Muster Cliquen, Gruppen, Vereine und Betriebe wie die reale Gesellschaft, und auch die Märkte und Finanzzeitreihen sind fast identisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1331" title="Respekt auch ohne Regeln (Foto: Flickr/Libelul)" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/01/20120114003.jpg" alt="" width="300" height="244" />(pte) Das Verhalten von Online-Computerspielen liefert einen gigantischen Datenschatz für die Sozialforschung. Pionierarbeit haben hier Wiener Komplexizitätsforscher geleistet. Sie analysierten die Sozialbeziehungen von 400.000 registrierten Spielern eines Browserspiels und bewiesen dabei, dass sich Menschen auch ohne vorgegebene Regeln respektvoll behandeln, während Aggressionen die Ausnahme sind.</p>
<p><strong>Spiel ist Wirklichkeit</strong></p>
<p>Online-Computerspiele sind wie Big Brother. &#8220;Spielehersteller kennen jede einzelne Handlung des Spielers in der virtuellen Welt. Diese können mit der Zustimmung der Spieler wissenschaftlich ausgewertet werden&#8221;, berichtet Studienleiter Stefan Thurner vom Institut für die Erforschung komplexer Systeme der <a href="http://www.complex-systems.meduniwien.ac.at" target="_blank">Meduni Wien</a>. Unter die Lupe genommen hat er das Spiel &#8220;<a href="http://www.pardus.at/" target="_blank">Pardus</a>&#8220;, bei dem es um die Vorherrschaft in einem virtuellen Universum geht. Die Spieler fühlen sich nicht überwacht, sondern sehen die Analyse ihrer Daten als Beitrag zur Erforschung der Spezies Mensch, versichert der Experte.</p>
<p>Zwar bildet das Spiel die Welt nicht ab, doch behalten die Spieler durchaus ihre reale Verhaltensweisen im virtuellen Raum bei, zeigten die bisher drei Jahre Forschung. Die Kommunikationsstrukturen entsprechen völlig jenen der echten Gesellschaft. &#8220;Knoten, Cluster, Gruppen und Hierarchien der Spielbeziehungen sind genau dieselben wie jene der Handynetzwerke. Spieler bauen nach demselben Muster Cliquen, Gruppen, Vereine und Betriebe wie die reale Gesellschaft, und auch die Märkte und Finanzzeitreihen sind fast identisch. Der Ölpreis ist im Spiel &#8216;Space Energy&#8217;.&#8221;</p>
<p><strong>Schutz durch eigene Regeln</strong></p>
<p>Die Spieler lassen ihre <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Avatar</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Avatar" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>e handeln, reisen, schlafen, Freundschaften schließen, einander angreifen und sie kommunizieren miteinander. Jeder wird somit beschreibbar als Sequenz seiner Handlungen, die jeweils als &#8220;positiv&#8221; oder &#8220;negativ&#8221; eingeordnet werden können. Aussagen liefert die statistische Analyse. &#8220;Überraschend war, dass nur zwei Prozent aller Handlungen gegen andere gerichtet sind. Obwohl jegliche Regeln fehlen, entsteht keine Anarchie, denn die Spieler sind statt feindselig weit eher sozial, mitfühlend und gut zueinander&#8221;, berichtet Thurner.</p>
<p>Denn auch wenn das Spiel fiese Spieltaktiken wie Angriffe oder Diebstahl erlaubt, bilden Spieler Untergruppen, die ihren <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Verhaltenskodex</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltenskodex" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Verhaltenskodex" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup> selbst bestimmen und Verstöße sanktionieren. Es gibt Kommunen, die untereinander alles teilen, andere gliedern sich hierarchisch, treiben von anderen Steuern ein oder folgen religiösen Vorgaben. &#8220;Die Selbstorganisation bildet somit kein Set moralischer Regeln, sondern viele Regeln jeder einzelnen Gruppe. Wer sich in ihr unwohl fühlt, wandert zu einer anderen aus. Regelbrecher werden meist ausgestoßen, verarmen oder hören frustriert auf, weil keiner mehr mit ihnen zu tun haben will&#8221;, so der Experte.</p>
<p><strong>Kollektive Zerstörungswut</strong></p>
<p>Interessant ist auch, die Folgen negativer Handlungen zu beobachten. Direkte Racheakte sind hier nach dem Auge-um-Auge-Prinzip die Regel, doch es bleibt nicht dabei. &#8220;Der aggressive Grundtonus eines Spielers, der angegriffen wurde, steigt merklich. Zu 30 Prozent &#8211; zehnmal wahrscheinlicher als sonst &#8211; wird er andere, nicht beteiligte Spieler ebenfalls aggressiv behandeln&#8221;, erklärt Thurner. Erreicht diese Dynamik eine Gruppe und heizen sich Feindseligkeiten über Wochen auf, sind Kriege möglich: Kritische Momente kollektiver Zerstörungswut, die erst langsam abflaut.</p>
<p><strong>Menschen sind Herdentiere</strong></p>
<p>Das sind Erkenntnisse, deren Bedeutung bald weit über die Grundlagenforschung hinausreichen könnte. &#8220;In der immer komplexeren Welt geht es immer mehr darum, das kollektive Verhalten von Menschen zu verstehen. Oft handeln Menschen individuell, oft jedoch auch wie eine Kuhherde, wenn man etwa Finanzcrashs, Revolutionen oder Katastrophen betrachtet. Um beurteilen zu können, welche Entwicklung eine vorübergehende <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Fluktuation</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fluktuation" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Fluktuation" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup> und welche irreversibel ist, müssen wir verstehen, was zum Herdenverhalten führt&#8221;, so der Wiener Forscher.</p>
<p>Ebenso wie Handydaten bieten auch jene von Computerspielern eine schier unendliche Fundgrube, die bisher noch kaum ausgewertet wurde. &#8220;Eine immer präzisere Suche nach Mustern und Gesetzen ist dadurch möglich, dass der Mensch tagtäglich hunderte elektronische Fingerabdrücken hinterlässt.&#8221; Derartige Analysen sind Grundlage der EU-Flagship-Initiative &#8220;<a href="http://futurict.eu" target="_blank">FuturICT</a>&#8220; , dessen Teil Thurners Forschungsarbeit ist.</p>
<div id="socialshareprivacy_42a6c0c503314f273c142f85f21ee17c"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/01/16/computerspiele-respekt-entsteht-auch-ohne-regeln/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_42a6c0c503314f273c142f85f21ee17c').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/01/16/computerspiele-respekt-entsteht-auch-ohne-regeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SOPA &#8211; Netz in Gefahr?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/01/12/sopa-netz-in-gefahr/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/01/12/sopa-netz-in-gefahr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1317</guid>
		<description><![CDATA[Für die einen soll es der Untergang des Netzes sein. Jedenfalls so, wie wir es heue kennen. Von Zensur ist die Rede. Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber auch von technischer Veränderung des Netzes gegen alle internationalen Standards. Es geht um SOPA. Die Abkürzung steht für Stop Online Piracy ActW. Übersetzt heißt das so viel wie ein Gesetz, das die Online-Piraterie, Urheberrechtsverletzungen stoppen soll. Nach europäischem Verständnis hält man sich in solchen Fällen an den Verursacher, also den, der Inhalte veröffentlicht, ohne die dafür nötigen Rechte zu besitzen. Alltägliches Beispiel: Ein Jugendlicher veröffentlicht einen Chart-Song als Musikdatei in einer Tauschbörse. Wird er erwischt erfolgt die kostenpflichtige Abmahnung. Wird der Song statt in einer Tauschbörse auf z.B. Youtube veröffentlicht, zahlt Youtube entweder einen vertraglich vereinbarten Betrag, eine so genannte Urheberrechtsabgabe an die Verwertungsgesellschaft, zum Beispiel die GEMAW oder wenn es einen solchen Vertrag nicht gibt, wird der Song seitens Youtube, also dem Seitenbetreiber gelöscht, um zu verhindern, nicht in eine Mitstörerhaftung genommen zu werden. Das deutsche Recht ist an dieser Stelle von vielen schon schwer zu durchschauen, aber letztlich ist es eine klare Sache. Das US-amerikanische SOPA möchte an dieser Stelle allerdings mehr. Nicht in erster Linie der Verursacher der Störung, also derjenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die einen soll es der Untergang des Netzes sein. Jedenfalls so, wie wir es heue kennen. Von Zensur ist die Rede. Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber auch von technischer Veränderung des Netzes gegen alle internationalen Standards. Es geht um SOPA. Die Abkürzung steht für <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Stop Online Piracy Act</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Stop Online Piracy Act" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>. Übersetzt heißt das so viel wie ein Gesetz, das die Online-Piraterie, Urheberrechtsverletzungen stoppen soll.</p>
<p>Nach europäischem Verständnis hält man sich in solchen Fällen an den Verursacher, also den, der Inhalte veröffentlicht, ohne die dafür nötigen Rechte zu besitzen. Alltägliches Beispiel: Ein Jugendlicher veröffentlicht einen Chart-Song als Musikdatei in einer Tauschbörse. Wird er erwischt erfolgt die kostenpflichtige Abmahnung. Wird der Song statt in einer Tauschbörse auf z.B. Youtube veröffentlicht, zahlt Youtube entweder einen vertraglich vereinbarten Betrag, eine so genannte Urheberrechtsabgabe an die Verwertungsgesellschaft, zum Beispiel die <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >GEMA</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GEMA" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: GEMA" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup> oder wenn es einen solchen Vertrag nicht gibt, wird der Song seitens Youtube, also dem Seitenbetreiber gelöscht, um zu verhindern, nicht in eine Mitstörerhaftung genommen zu werden.</p>
<p>Das deutsche Recht ist an dieser Stelle von vielen schon schwer zu durchschauen, aber letztlich ist es eine klare Sache. Das US-amerikanische SOPA möchte an dieser Stelle allerdings mehr. Nicht in erster Linie der Verursacher der Störung, also derjenige der das urheberrechtlich geschützte Material hochgeladen hat ist hier im Fokus, sondern die Webseite, die das Material zur Verfügung stellt. Nach Erwirken einer richterlichen Verfügung  können Seiten oder Dienste stillgelegt werden. Verfügungen können Bezahldiensten und Werbeagenturen die Zusammenarbeit mit der betroffenen Seite untersagen, Suchmaschinen könnten aufgefordert sein, die betroffene Seite nicht mehr zu listen. Aus der Urheberrechtsverletzung würde eine schwere Straftat werden, ein Kapitalverbrechen. Entsprechend hoch könnten die Strafen ausfallen. In besonders unverhältnismäßiger Höhe fielen, käme SOPA  durch das Repräsentantenhaus durch, die Strafen für Downloader aus. Wer also urheberrechtlich geschütztes Material herunterlädt, müsste mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis für zehn gestreamte Musikstücke oder Filme rechnen. Welche Maßnahmen geeignet scheinen richterlich zu verfügen, entscheiden pikanterweise die Urheberrechtsinhaber. Seiten, die nach SOPA verurteilt werden müssen außerdem damit rechnen, dass sie auf DNS-Ebene (<span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Domain Name System</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Domain Name System" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>) blockiert würden.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-1320" title="Der Widerstand gegen SOPA wächst" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2012/01/sopa.png" alt="" width="393" height="361" />Die notorischen Schwarzmaler dürften mit ihren Befürchtungen Recht haben. Wird SOPA Gesetz entscheidet künftig die Film- und Musikindustrie, was es im Netz noch zu sehen gibt. Die  beabsichtigten technischen Eingriffe ins DNS wird das Netz verändern. Das lange seitens der Unterhaltungsindustrie forcierte Ziel das Netz als große Verkaufsplattform einzusetzen in greifbarer Nähe.</p>
<p><strong>Online-Demonstration</strong></p>
<p>So verwundert es nicht, dass sich die großen der Internet-Industrie in der <a href="http://www.netcoalition.com/" target="_blank">Net Coalition</a> zusammengetan haben. Wohlklingende Namen wie Amazon, Google, Yahoo, PayPal planen Großes, um das Gesetz noch zu stoppen. Kommt SOPA durch, müssen wir künftig mit Lücken im Netz rechnen. Ein Facebook, das nicht mehr da ist, weil auf DNS-Ebene vom Netz genommen oder Ebay oder andere Big Player. Vielleicht verdeutlicht es, was das für unseren Alltag bedeuten würde, wenn die von Net Coalition geplante Demonstration, all die großen Seiten für eine Weile vom Netz nähme. Es würde, jedenfalls wäre es zu hoffen, auch dem letzten Online-Bürger die Augen öffnen, wenn das täglich millionengenutzte Google plötzlich verschwände vom Antlitz des WWW.</p>
<div id="socialshareprivacy_8c363ede3be4b93f75ac251d75e85cce"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/01/12/sopa-netz-in-gefahr/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_8c363ede3be4b93f75ac251d75e85cce').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/01/12/sopa-netz-in-gefahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freundschaftsanfragen von Al-Kaida</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2012/01/11/freundschaftsanfragen-von-al-kaida/</link>
		<comments>http://www.jumsch.info/2012/01/11/freundschaftsanfragen-von-al-kaida/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jumsch.info/?p=1310</guid>
		<description><![CDATA[(pte) Facebook, Twitter, YouTube und Chats dienen Al-Kaida und anderen Terrororganisationen dazu, ihren Einflussbereich zu vergrößern. Das berichten Kommunikationswissenschaftler der Universität Haifa, die die Online-Aktivitäten dieser Gruppen in einem Zeitraum von zehn Jahren beobachtet haben. Der Trend zu sozialen Netzwerken hat auch vor ihnen nicht Halt gemacht: Über 90 Prozent der Internet-Tätigkeiten des organisierten Terrors laufen derzeit über Social Media, so das Ergebnis. Profil ausspionieren Die Rekrutierung neuer Anhänger sowie das Fundraising gehören zu den Hauptzielen des Social-Media-Engagements islamistischer Terroristen, schätzen die israelischen Experten. Speziell YouTube-Videouploads helfen dabei, Botschaften zu verbreiten. Zugleich sind die Netzwerke jedoch auch gigantische Wissensgeneratoren: Durch falsche Profile und Freundschaftsanfragen versuchen Extremisten, an Gruppen und Profile etwa von feindlichen Soldaten zu gelangen und sie zu überwachen. Ein Grund, warum etwa die USA, Kanada oder England ihre Soldaten anweisen, persönliche Informationen aus den Netzwerken zu entfernen. Early Adopters statt rückständig Studienautor Gabriel Weinmann bezeichnet es als &#8220;paradox, dass islamistische Extremisten die am weitesten entwickelte westliche Kommunikationstechnik nun im Kampf gegen den Westen einsetzen.&#8221; Eine Ansicht, die der Erfurter Kommunikationsforscher Kai Hafez von der Universität Erfurt nicht teilt. &#8220;Es ist kein Widerspruch, da es in vielen Bereichen des Islams ohnehin eine &#8216;halbe Modernisierung&#8217; gibt. Islamistische Terrorgruppen und Extremisten haben meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(pte) Facebook, Twitter, YouTube und Chats dienen Al-Kaida und anderen Terrororganisationen dazu, ihren Einflussbereich zu vergrößern. Das berichten Kommunikationswissenschaftler der <a href="http://www.haifa.ac.il" target="_blank">Universität Haifa</a>, die die Online-Aktivitäten dieser Gruppen in einem Zeitraum von zehn Jahren beobachtet haben. Der Trend zu sozialen Netzwerken hat auch vor ihnen nicht Halt gemacht: Über 90 Prozent der Internet-Tätigkeiten des organisierten Terrors laufen derzeit über Social Media, so das Ergebnis.</p>
<p><strong>Profil ausspionieren</strong></p>
<p>Die Rekrutierung neuer Anhänger sowie das Fundraising gehören zu den Hauptzielen des Social-Media-Engagements islamistischer Terroristen, schätzen die israelischen Experten. Speziell YouTube-Videouploads helfen dabei, Botschaften zu verbreiten. Zugleich sind die Netzwerke jedoch auch gigantische Wissensgeneratoren: Durch falsche Profile und Freundschaftsanfragen versuchen Extremisten, an Gruppen und Profile etwa von feindlichen Soldaten zu gelangen und sie zu überwachen. Ein Grund, warum etwa die USA, Kanada oder England ihre Soldaten anweisen, persönliche Informationen aus den Netzwerken zu entfernen.</p>
<p><strong>Early Adopters statt rückständig</strong></p>
<p>Studienautor Gabriel Weinmann bezeichnet es als &#8220;paradox, dass islamistische Extremisten die am weitesten entwickelte westliche Kommunikationstechnik nun im Kampf gegen den Westen einsetzen.&#8221; Eine Ansicht, die der Erfurter Kommunikationsforscher Kai Hafez von der <a href="http://uni-erfurt.de" target="_blank">Universität Erfurt</a> nicht teilt. &#8220;Es ist kein Widerspruch, da es in vielen Bereichen des Islams ohnehin eine &#8216;halbe Modernisierung&#8217; gibt. Islamistische Terrorgruppen und Extremisten haben meist kein Problem mit technischem Fortschritt. Viele zählen sogar zu den <span style="padding-bottom: 2px; border-bottom: 1px dotted #DD0000" >Early Adopter</span><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Early_Adopter" target="_blank" title="Wikipedia-Definition von: Early Adopter" style="font-family: Georgia, Times New Roman, Serif; font-weight: bold; color: #AAAAAA" ><em>W</em></a></sup>s.&#8221;</p>
<p><strong>Viele Mythen im Umlauf</strong></p>
<p>Soziale Netzwerke werden von islamistischen Regierungen genauso genutzt wie von der Zivilgesellschaft des arabischen Frühlings, betont Hafez. Zudem sind sie längst fixer Bestandteil aller Cyberkriege, wobei besonders die psychologische Wirkung des Eindringens in die Strukturen des Gegners zählt. So setzt etwa die Shabab-Miliz in Somalia Twitter gegen Regierungsorganisationen ein. Die Botschaften über den Microblogging-Dienst sollen die kenianische Armee einschüchtern oder das eigene Image aufbessern.</p>
<p>Mittlerweile haben sich jedoch auch Mythen gebildet, die der Realität kaum standhalten, wie der Medienexperte für den arabischen Raum darlegt. &#8220;Schlichtweg falsch ist die Annahme, jeder radikale Islamist sei ein ausgebildeter Ultra-Hacker. Ebenso gibt es für das Angstbild der schlafenden Zellen, die bloß durch Zusendung eines Codes aktiviert werden, keine empirischen Belege.&#8221;</p>
<div id="socialshareprivacy_684fb541e0e5cb2b9097903eb69c236e"></div>
			<script type="text/javascript">
			(function($){
				var options = {"info_link":"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html","txt_help":"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA \u00fcbertragen und unter Umst\u00e4nden auch dort gespeichert. N\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\/em>.","settings_perma":"Dauerhaft aktivieren und Daten\u00fcber\u00adtragung zustimmen:","cookie_path":"\/","cookie_expire":"365","cookie_domain":"","css_path":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/socialshareprivacy.css","services":{"facebook":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_facebook.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_fb_off":"nicht mit Facebook verbunden","txt_fb_on":"mit Facebook verbunden","display_name":"Facebook","referrer_track":"","language":"de_DE","app_id":"102652556509392&xfbml=1"},"twitter":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_twitter.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_twitter_off":"nicht mit Twitter verbunden","txt_twitter_on":"mit Twitter verbunden","display_name":"Twitter","referrer_track":"","tweet_text":""},"gplus":{"status":"on","dummy_img":"http:\/\/www.jumsch.info\/wp-content\/plugins\/wp-socialshareprivacy\/images\/dummy_gplus.png","txt_info":"2 Klicks f\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \u00fcbertragen \u2013 siehe <em>i<\/em>.","txt_gplus_off":"nicht mit Google+ verbunden","txt_gplus_on":"mit Google+ verbunden","display_name":"Google+","referrer_track":"","language":"de"}}};
				options.cookie_domain = document.location.host;
				options.uri = 'http://www.jumsch.info/2012/01/11/freundschaftsanfragen-von-al-kaida/'
				$(document).ready(function(){
					$('#socialshareprivacy_684fb541e0e5cb2b9097903eb69c236e').socialSharePrivacy(options);
				});
			})(jQuery);
			</script>
		<!-- end wp-socialshareprivacy -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jumsch.info/2012/01/11/freundschaftsanfragen-von-al-kaida/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	
	<div style="display: none;" id="wikipopFrame"><iframe id="theFrame" style="border: none;" name="theFrame" width="340" height="400" src=""></iframe></div>

</channel>
</rss>

