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	<description>AWO Projekt Jugendmedienschutz</description>
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		<title>Mehrheitlich durch den Fuchs geblickt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Mozilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorbei die Zeiten, in denen der in Windows fest integrierte  aus dem Hause Microsoft die Mehrheitsverhältnisse zementierte. Seit Januar schaut erstmals die Mehrheit der Deutschen durch Mozillas Firefox in die virtuelle Welt. 50,3 Prozent der Internetsurfer konnte der Fuchs auf sich vereinen. Dem gegenüber dümpelt der einstige Monopolist Internet Explorer bei 39,4 Prozent.
Angefacht durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-568 alignleft" title="Firefox Logo" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/03/Firefox_Logo_512x512-e1268040970280.png" alt="" width="300" height="300" />Vorbei die Zeiten, in denen der in Windows fest integrierte <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Browser', 'de');">Browser</a> aus dem Hause Microsoft die Mehrheitsverhältnisse zementierte. Seit Januar schaut erstmals die Mehrheit der Deutschen durch Mozillas <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" target="_blank">Firefox</a> in die virtuelle Welt. 50,3 Prozent der Internetsurfer konnte der Fuchs auf sich vereinen. Dem gegenüber dümpelt der einstige Monopolist <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/internet-explorer/default.aspx" target="_blank">Internet Explorer</a> bei 39,4 Prozent.</p>
<p>Angefacht durch die Sicherheitswarnungen des <a href="https://www.bsi.bund.de/" target="_blank">BSI</a> vor dem Internet Explorer stiegen die Nutzerzahlen im Januar um 1,5 Prozent an, üblicherweise beträgt der durchschnittliche Anstieg 0,4 Prozent. Einen noch höheren Marktanteil genießt der Firefox sonst nur  noch in Osteuropa. In Ungarn und Polen liegt der Marktanteil bereits seit längerem über der 50-Prozent-Marke.</p>
<p>Der restliche Browsermarkt teilt sich im März so auf: Firefox 50,3 %, Internet Explorer 39,4 %, <a href="http://www.apple.com/de/safari/" target="_blank">Safari</a> 3,6 %, <a href="http://www.opera.com/" target="_blank">Opera</a> 2,8 %, <a href="http://www.google.de/chrome/" target="_blank">Chrome</a> 2,3 %, Mobile Safari 0,7 %, <a href="http://www.seamonkey.at/" target="_blank">Mozilla Seamonkey</a> 0,3 %, <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Netfront', 'de');">Netfront</a> 0,1 %.</p>
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		<title>Bei Abmahnung: Ruhe bewahren</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/02/22/bei-abmahnung-ruhe-bewahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
		<category><![CDATA[illegal]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktausch]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopien]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanwaltschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder und Jugendliche tauschen Musik, Videos, Spiele was die Bandbreite hergibt. Heruntergeladen und konsumiert wird alles was verfügbar ist. Dass es sich bei Tauschbörsen in aller Regel um illegale Angebote handelt, ist den Kids dabei durchaus bewusst. Allerdings wird die Gefahr, bei seinem Tun erwischt zu werden als nicht existent eingestuft. Eltern wissen oft nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-520" title="Handbuch Filesharing" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/02/handbuch.png" alt="" width="300" height="232" />Kinder und Jugendliche tauschen Musik, Videos, Spiele was die Bandbreite hergibt. Heruntergeladen und konsumiert wird alles was verfügbar ist. Dass es sich bei Tauschbörsen in aller Regel um illegale Angebote handelt, ist den Kids dabei durchaus bewusst. Allerdings wird die Gefahr, bei seinem Tun erwischt zu werden als nicht existent eingestuft. Eltern wissen oft nichts von dem  Treiben ihrer Kinder und sind oft genug schlicht überfordert.</p>
<p>Fällt die Sammelwut der jugendlichen Brut dann doch irgendwann auf,  kommt es zu Hausdurchsuchung oder Abmahnung ist guter juristischer Rat üblicherweise teuer. In dem 74-seitigen PDF-Handbuch &#8220;Filesharing &#8211; ein Handbuch für Eltern&#8221; klärt eine Medienrechts-Kanzlei über Irrtümer, Gefahren und Fallen solcher Abmahnungen auf. Die oftmals komplexen juristischen Sachverhalte werden dabei mit vielen Beispielen erläutert und verdeutlicht. Das Filesharing-Handbuch ist ein  Muss für Eltern tauschwilliger Kinder und Jugendlicher und uneingeschränkt zu empfehlen.</p>
<p><a href="http://www.jumsch.info/ftp/handbuch_filesharing.zip" target="_blank">Download</a></p>
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		<title>Lass dir das Internet nicht wegnehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurf]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kindernet]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. Februar trifft sich die Rundfunkkommission der Bundesländer, um erneut über den endgültigen Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) zu diskutieren. Der nunmehr zur Diskussion stehende Entwurf ist nach massiver Kritik seitens verschiedener Verbände und Bürgerrechtlern zwar mittlerweile entschärft, enthält aber noch genügend Regelungen, um aus dem Internet wie wir es kennen ein &#8220;Kindernet&#8221; zu machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-527" title="Kindernet" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/02/Kindernet-entwurf-marax79-small.jpg" alt="" width="234" height="331" />Am 24. Februar trifft sich die Rundfunkkommission der Bundesländer, um erneut über den endgültigen Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) zu diskutieren. Der nunmehr zur Diskussion stehende Entwurf ist nach massiver Kritik seitens verschiedener Verbände und Bürgerrechtlern zwar mittlerweile entschärft, enthält aber noch genügend Regelungen, um aus dem Internet wie wir es kennen ein &#8220;Kindernet&#8221; zu machen. Die Piratenpartei, die für den 24.02. bundesweit zu Mahnwachen aufruft, sieht in dem vorliegenden Entwurf einen massiven Eingriff in die  Struktur des freien Internets und die Einführung einer verfassungswidrigen Netzzensur. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet wären nicht länger gewährleistet.</p>
<p>Die Neufassung des Staatsvertrags verpflichtet unter anderem Anbieter im Internet dazu, ihre Inhalte mit einer Altersklassifikation zu versehen. Ist das Angebot nur für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet, so muss sich ihre &#8220;Ausstrahlung&#8221; auf &#8220;Sendezeiten&#8221; zwischen 22:00 und 6:00 Uhr beschränken. Blog-Betreiber, Zeitungsverlage, Vereine oder Privatpersonen sollen dem Entwurf nach nicht von diesen Regelungen ausgenommen sein. Für diese Anbieter entsteht so ein erhebliches Haftungs- und Abmahnrisiko, vor dem viele zurückschrecken werden. Falls die altersgerechte Sperrung von Inhalten nicht umgesetzt wird, können auch die Internetzugangsanbieter zur Sperrung von Internetseiten gezwungen werden. Von ausländischen Anbietern dürften sich nur einige wenige große auf die geplanten deutschen Regelungen einlassen. Alle übrigen wären künftig im deutschen Internet nur nach 22 Uhr erreichbar.</p>
<p>Link: <a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100222-Lass-dir-das-Internet-nicht-wegnehmen--Mahnwachen-gegen-den-Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" target="_blank">Piratenpartei</a></p>
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		<title>Echte Freunde</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/02/01/echte-freunde/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[schuelerVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte kürzlich eine Debatte mit einer Kollegin zur Frage der sozialen Netzwerke. Es ging um die Bewertung von Freundschaft. Zu Freunden werden Menschen in virtuellen Welten wie sozialen Netzwerken oft lediglich durch zwei Klicks. Um seiner Liste an Freunden in Facebook, studiVZ, schuelerVZ und anderen Netzwerken einen neuen  Freund hinzuzufügen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-510" title="Echte Freunde" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/02/298674_R_K_B_by_daniel-stricker_pixelio.de_.jpg" alt="" width="301" height="300" />Ich hatte kürzlich eine Debatte mit einer Kollegin zur Frage der sozialen Netzwerke. Es ging um die Bewertung von Freundschaft. Zu Freunden werden Menschen in virtuellen Welten wie sozialen Netzwerken oft lediglich durch zwei Klicks. Um seiner Liste an Freunden in <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('Facebook', 'de');">Facebook</a>, <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('studiVZ', 'de');">studiVZ</a>, <a href="#wikipopFrame" class="wikipopLink" onclick="setFrameSrc('schuelerVZ', 'de');">schuelerVZ</a> und anderen Netzwerken einen neuen  Freund hinzuzufügen, ist es weder erforderlich, den neu erworbenen Freund zu kennen, noch jemals ein einziges echtes oder virtuelles Wort mit ihm oder ihr gewechselt zu haben. Auf den Freundschaftslisten, insbesondere junger Nutzer sammeln sich so leicht mehrere hundert Kontakte. Im Durchschnitt aller Nutzer auf Facebook relativiert sich die Zahl dann auf im Schnitt 120 Freunde, beim deutschen studiVZ sind es sogar nur 26.</p>
<p>Tatsächlich verfolgen Männer aber durchschnittlich nur sieben Freunde, wann und wie sich ihr Profil ändert. Frauen sind etwas neugieriger und behalten zehn Freunde im Blick. Einen engeren Kontakt haben Männer mit vier Freunden, Frauen mit sechs. Wenn man diese Zahlen betrachtet, relativieren sich die langen Freundeslisten. Vielfach werden Bekannte aus der realen Welt zu virtuellen Freunden nur deswegen, um niemanden zurück zu weisen oder Diskussionen zu vermeiden.</p>
<p>Unter den jüngeren Nutzern hingegen sind Kontakte in Messengern und sozialen Netzwerken eine tauschbare Ware. Kontakte werden häufig getauscht wie früher Sammelkarten und noch früher Murmeln. Auch unter den jüngeren Nutzern sind die tatsächlich verfolgten Kontakte die echten Freunde aus der realen Welt.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Freunde&#8221; ist durch die inflationäre Verwendung in sozialen  Netzwerken sprachlich mittlerweile verwässert. Denn natürlich, und das zeigen auch die Untersuchungen zum Thema, hat der virtuelle Freundschaftsbegriff nicht viel mit echten Freunden gemein. In einem Artikel las ich kürzlich, der Freundesbegriff habe sich sprachlich so verändert, dass wir für die echten Freunde der realen Welt eigentlich einen neuen Begriff bräuchten, um Freunde und Freunde besser differenzieren zu können.</p>
<p>Im übrigen haben die vielzähligen sozialen Netzwerke nicht zu einem Anstieg der Kommunikation, des Austauschs und der echten Freunde geführt. Das was ansteigt, ist die Dauer der Präsenz in den sozialen Netzwerken, also die Zeit, die Nutzer eingeloggt sind. Wobei auch diese Tatsache nicht weiter beunruhigend ist. Eingeloggt sind User oft nur nebenher, während sie sich parallel mit anderen Dingen beschäftigen.</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=180214" target="_blank">smaily</a> / pixelio.de</p>
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		</item>
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		<title>Zensur im Namen des Jugendschutzes</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/01/27/zensur-im-namen-des-jugenschutzes/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurf]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat ein paar Tage gedauert bis sich der Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags im Netz gesetzt hat. Blogs, Portale, Magazine haben entdeckt, was den Verfassern des neuen Staatsvertrags-Entwurfs offenbar entgangen ist. Geplant scheint eine tiefgreifende Zensur des nationalen Internets. Gegen die neuen Pläne der Länder erscheint das von der Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-489" title="Zensur oder Jugendschutz?" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/zensur.png" alt="" width="250" height="250" />Es hat ein paar Tage gedauert bis sich der Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags im Netz gesetzt hat. Blogs, Portale, Magazine haben entdeckt, was den Verfassern des neuen Staatsvertrags-Entwurfs offenbar entgangen ist. Geplant scheint eine tiefgreifende Zensur des nationalen Internets. Gegen die neuen Pläne der Länder erscheint das von der Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen während des Bundestags-Wahlkampfs 2009 auf den Weg gebrachte und mittlerweile auf Eis gelegte Zugangserschwerungsgesetz, das versuchte im Umfeld der Kinderpornografie eine Zensurinfrastruktur in diesem Land zu etablieren, als geradezu harmlos.</p>
<p>Wird der Entwurf zum JMStV Gesetz dürfte die Informations- und Meinungsfreiheit im Netz ausgetauscht werden gegen einen ausufernden und völlig unverhältnismäßigen Jugendmedienschutz. Grundsätzlich sollen alle nationalen Webseiten gelabelt werden. Es muss demnach eingeschätzt werden wie gravierend der Grad der Jugendgefährdung ist. Die neuen Altersstufen wären ab 0 Jahren, ab 6 Jahren, ab 12 Jahren, ab 16 Jahren und ab 18 Jahren. Alle &#8220;Anbieter&#8221;, was nach dem Entwurf nicht nur der Seitenanbieter selbst ist, sondern auch derjenige, der die Seiten auf seinen Servern hostet und sogar der Zugangsanbieter, also Internet Service Provide (ISP) müssten dafür Sorge tragen, dass jugendgefährdende Inhalte von Kindern und Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen werden.</p>
<p>Um sicher zu stellen, dass das tatsächlich passiert, sind folgende Optionen möglich:</p>
<ul>
<li>ein von der Kommission für Jugendschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationssystem kommt zum Einsatz</li>
<li>Inhalte ab 16 Jahren werden nur in der Zeit von 22 bis 6 Uhr &#8220;gesendet&#8221;</li>
</ul>
<p>Wie wenig erfolgreich die Zulassung bzw. Zertifizierung von Schutzsoftware bereits im ersten JMStV war, hält den Gesetzgeber offenbar nicht davon ab, diesen vollkommen sinnentleerten Gedankengang erneut in den aktuellen Entwurf hinein zu schreiben.</p>
<p>Auch die Sendezeitbegrenzung wie von Broadcasting-Medien wie TV und Radio bekannt, ist keine neue Errungenschaft. Bereits in der Vergangenheit wurde darüber diskutiert und das Instrument als vollkommen ungeeignet für das Medium Internet verworfen.</p>
<p>Der eigentlich pikanteste Part ist jedoch, dass sich völlig realitätsfremd das globale Internet dem deutschen Jugendmedienschutz zu unterwerfen hätte, und zwar von der Alterskennzeichnung über Sendezeitbegrenzung bis hin zu den KJM-geprüften Altersverifikationssystemen. Eine gigantische nationale Zensurinfrastruktur ist erforderlich, um die Einhaltung des Staatsvertrags zu überwachen und alle Seiten, die sich den deutschen Regeln nicht unterwerfen wollen beim Zugangsanbieter zu deaktivieren. Das deutsche Internet dürfte binnen kürzester Zeit sehr arm werden. Genau genommen wäre der Beschluss des neuen JMStV der Tod der deutschen Internetwirtschaft und des Internets selbst.</p>
<p>Deutschland würde, was die Informations- und Kommunikationsfreiheit im Netz betrifft auf chinesisches Niveau zurück fallen. Offen bliebt die  Frage, warum ausgerechnet Menschen, die das Netz weder kennen, noch wissen wie sie es nutzen können und was ihre vollkommen überzogenen Forderungen bedeuten würden, wenn sie denn tatsächlich umgesetzt werden, mal ganz abgesehen davon, dass sie gegen europäisches und nationales Recht verstoßen, mit der Erstellung solcher Entwürfe beauftragt werden. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass es in Deutschland einen ausufernden Mangel an Netzexperten gäbe.</p>
<p><strong>Weitere informative Links zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html" target="_blank">http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html</a></p>
<p><a href="http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2010/01/jetzt-geht-wieder-alles-von-vorne-los/" target="_blank">http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2010/01/jetzt-geht-wieder-alles-von-vorne-los/</a></p>
<p><a href="http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/" target="_blank">http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/</a></p>
<p><a href="http://blog.1und1.de/wp-content/uploads/2010/01/Stellungnahme_1und1_JMStV-E.pdf" target="_blank">http://blog.1und1.de/wp-content/uploads/2010/01/Stellungnahme_1und1_JMStV-E.pdf</a></p>
<p><a href="http://blog.jan-filter.de/2010/01/25/jugendschutz-vor-meinungsfreiheit/" target="_blank">http://blog.jan-filter.de/2010/01/25/jugendschutz-vor-meinungsfreiheit/</a></p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lob-und-Tadel-fuer-Plaene-zum-Jugendmedienschutz-912908.html" target="_blank">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lob-und-Tadel-fuer-Plaene-zum-Jugendmedienschutz-912908.html</a></p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/zensur-im-namen-des-jugendschutzes/" target="_blank">http://www.netzpolitik.org/2010/zensur-im-namen-des-jugendschutzes/</a></p>
<p><a href="http://www.misterhonk.de/blog/4268/zensur-mit-hilfe-des-jugendschutzes-ein-mogliches-ende-der-freiheit-im-deutschen-internet/" target="_blank">http://www.misterhonk.de/blog/4268/zensur-mit-hilfe-des-jugendschutzes-ein-mogliches-ende-der-freiheit-im-deutschen-internet/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wird das Netz zum Erwachsenen-Web?</title>
		<link>http://www.jumsch.info/2010/01/18/wird-das-netz-zum-erwachsenen-web/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Alterseinstufung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsenen-Web]]></category>
		<category><![CDATA[JMStV]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz]]></category>
		<category><![CDATA[KJM]]></category>
		<category><![CDATA[Neufassung]]></category>
		<category><![CDATA[Sendezeitbegrenzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das Internet auf dem Weg ein Medium für Erwachsene zu werden? Die Antwort auf diese Frage könnte der naheliegende Schluss sein, wenn man einen Blick in einen momentan im Internet kursierenden Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wirft. Der gänzlich neu geregelte Paragraph 5 schreibt für das globalisiert ausgerichtete Netz vor, dass sämtliche inländischen Seiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-471" title="Auf dem Weg ins Erwachsenenweb?" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/jmstv.png" alt="" width="300" height="307" />Ist das Internet auf dem Weg ein Medium für Erwachsene zu werden? Die Antwort auf diese Frage könnte der naheliegende Schluss sein, wenn man einen Blick in einen momentan im Internet kursierenden Entwurf des kommenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) wirft. Der gänzlich neu geregelte Paragraph 5 schreibt für das globalisiert ausgerichtete Netz vor, dass sämtliche inländischen Seiten im Geltungsbereich des möglicherweise kommenden JMStV eine Alterskennzeichnung vornehmen sollen.</p>
<p>Alternativ können die Seitenbetreiber ihre Seiten auch der KJM zur Überprüfung und Klassifizierung vorlegen.</p>
<p>Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote sollen demnach kategorisiert werden in die Altersstufen:</p>
<ul>
<li>ab 0 Jahren</li>
<li>ab 6 Jahren</li>
<li>ab 12 Jahren</li>
<li>ab 16 Jahren</li>
<li>ab 18 Jahren</li>
</ul>
<p>Kategorisieren die Inhalteanbieter ihre Webseiten nicht selbst, könnten nach dem neuen Entwurf auch die Internet Service Provider in die Pflicht genommen werden, alle Seiten, insbesondere die außerhalb des Geltungsbereichs unseres Rechts zu kategorisieren. Paragraph 5 Absatz 4 Nr. 2 enthält in dem Entwurf außerdem eine Formulierung, die im Internet schwerlich umzusetzen ist, nämlich die zeitliche Eingrenzung von Angeboten. Beeinträchtigende Angebote sollen zeitlich demnach so zugänglich gemacht werden, dass sie von Kindern und Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen würden.</p>
<p><strong>Sendezeitbegrenzung fürs Web?</strong></p>
<p>Für Rundfunk und Fernsehen ist eine solche Regelung nachvollziehbar. Bestimmte Sendungen dürfen vor 23 Uhr nicht gezeigt werden, andere nicht vor 22 Uhr. Die Umsetzung ist simpel, überall in  Deutschland herrscht die gleiche Zeit, das Medium ist nicht  dynamisch und wird auch besendet, wenn die jugendgefährdenden Inhalte nicht oder nicht gesendet werden.</p>
<p>Aber wie soll das aussehen bei einer Webseite? Wird da künftig vor 23 Uhr deutscher Zeit ein  Testbild gesendet oder die Inhalte für Kinder gezeigt, obschon die Zielgruppe der Seite insgesamt Erwachsene sind? Inhalte von Webseiten nehmen ununterbrochen zu und bleiben in aller Regel dauerhaft aufrufbar. Diese Form der Archivierung bildet einen der Grundpfeiler des Netzes. Müssen alle jemals erstellten Inhalte nochmals auf ihre Jugendgefährlichkeit betrachtet werden? Müssen diese alten Inhalte aus und an gestellt werden, je nach deutscher Uhrzeit?</p>
<p>Meine Prognose: Diesen Zirkus wird niemand mitmachen. Die letzten erfolgreichen Unternehmen der Internetwirtschaft werden ihren Firmensitz ins benachbarte Ausland verlegen. Wer unbedingt in Deutschland bleiben möchte oder muss, wird seine Seiten, schon um Rechtssicherheit zu erlangen, künftig nur noch geschlossenen erwachsenen Nutzergruppen zugänglich machen und das bequeme Aufrufen von Seiten und Suchmaschinen wird künftig nach Eingabe der anerkannten Altersverifikation erfolgen. Schöne neue Internetwelt. Genau genommen ist die Überschrift dieses Artikels falsch formuliert: Wird der neue Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages Gesetz, sollte nach Willen des Gesetzgebers das Web ein bis in die Tiefen beschnittenes Kinderweb werden. Ob das sinnvoll ist, ob wir das wollen oder ob es gar technisch umsetzbar ist, bleibt in dem Entwurf unbeantwortet.</p>
<p><strong>Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (Entwurf) zum Download:</strong></p>
<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/Arbeitsentwurf-JMStV-Stand-2009-12-07.pdf">Arbeitsentwurf-JMStV&#8211;Stand-2009-12-07</a></p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://blog.odem.org/2010/01/sendezeitbegrenzung.html" target="_blank">http://blog.odem.org/2010/01/sendezeitbegrenzung.html</a></p>
<p><a href="http://www.textberater.com/news/geplant-kunftig-alle-webseiten-inhalte-mit-alterseinstufung/#more-3857" target="_blank">http://www.textberater.com/news/geplant-kunftig-alle-webseiten-inhalte-mit-alterseinstufung/#more-3857</a></p>
<p><a href="http://commonnonsense.twoday.net/stories/neues-aus-dem-deutschen-intranet/" target="_blank">http://commonnonsense.twoday.net/stories/neues-aus-dem-deutschen-intranet/</a></p>
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		<title>BSI warnt vor Internet Explorer</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits am vergangenen Freitag hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Nutzung des Internet Explorers eindringlich gewarnt. Wegen einer kritischen Sicherheitslücke wird allen Nutzern empfohlen, zumindest vorübergehend auf einen alternativen Browser (Mozilla Firefox, Apple Safari, Chrome) umzusteigen bis die klaffende Sicherheitslücke im Internet Explorer mit einem Patch beseitigt wird. Betroffen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-482" title="Warnung vor Internet Explorer" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/ie8.png" alt="" width="300" height="261" />Bereits am vergangenen Freitag hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Nutzung des Internet Explorers eindringlich gewarnt. Wegen einer kritischen Sicherheitslücke wird allen Nutzern empfohlen, zumindest vorübergehend auf einen alternativen Browser (<a href="http://www.mozilla.com/" target="_blank">Mozilla Firefox</a>, <a href="http://www.apple.com/de/safari/" target="_blank">Apple Safari</a>, <a href="http://www.google.de/chrome" target="_blank">Chrome</a>) umzusteigen bis die klaffende Sicherheitslücke im Internet Explorer mit einem Patch beseitigt wird. Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8. Die Sicherheitslücke basiert auf einem konzertierten Angriff gegen die Unternehmen Google, Adobe und zahlreiche andere US-Firmen. Hinter den  Angriffen werden chinesische Cyber-Spione vermutet.</p>
<p>Die Lücke, die mittlerweile von Microsoft bestätigt wurde, ermöglicht es, manipulierten Code über eine kompromittierte Webseite den Nutzern unterzuschieben und zu starten. Ein Downloader lädt infolge einen Trojaner aus dem Netz nach.</p>
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		<title>Info zu Spiel- und Lernsoftware</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat aktuelle Spiel- und Lernsoftware unter pädagogischen Gesichtspunkten bewertet und gibt in der downloadbaren Broschüre &#8220;Spiel- &#38; Lernsoftware&#8221;, Band 19 Empfehlungen für Pädagogen und Eltern. Spiele für PC, Mac, NintendoDS, sowie WII und Playstation wurden beurteilt. Klassisch unterrepräsentiert in dieser Sammlung ist wieder die Spiel- und Lernsoftware [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-459" title="Spielen und Lernen am Computer und Konsolen" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/spielundlern.png" alt="" width="247" height="350" />Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat aktuelle Spiel- und Lernsoftware unter pädagogischen Gesichtspunkten bewertet und gibt in der <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=133288.html" target="_blank">downloadbaren Broschüre</a> &#8220;Spiel- &amp; Lernsoftware&#8221;, Band 19 Empfehlungen für Pädagogen und Eltern. Spiele für PC, Mac, NintendoDS, sowie WII und Playstation wurden beurteilt. Klassisch unterrepräsentiert in dieser Sammlung ist wieder die Spiel- und Lernsoftware für Linux-Systeme, was durchaus kritisch zu betrachten ist.</p>
<p>Der Linux-Marktanteil im reinen Consumermarkt ist immer noch gering im Vergleich zu Windows-Systemen und Macs, die mittlerweile aber auch stark aufgeholt haben. Allerdings reift in immer mehr Schulen und Jugendeinrichtungen die Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche nicht Windows lernen sollen, sondern den Umgang mit Computern und Medien. Diesbezüglich hat die Broschüre einen deutlichen Nachholbedarf.</p>
<p>Wer sich ausschließlich für die Windows, WII, Playstation, NintendoDS-Schiene interessiert, ist mit dem Band andererseits gut beraten.</p>
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		<title>Grüne wollen Musiktausch erlauben</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf wenig Gegenliebe der Musikindustrie stößt der aktuelle Vorschlag des Hamburger Justizsenators und Grünen-Politikers Till Steffen. Menschen versorgen sich nunmal gegenseitig mit Musik. Schon früher war das legal, weshalb auf Musikkassetten beispielsweise auch bereits früher Urheberrechtsabgaben erhoben wurden. &#8220;Ich halte nichts davon, mit der Staatsanwaltschaft in die Kinderzimmer einzumarschieren&#8221;, so Steffen. Er schlug deshalb die  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-453" title="Bagetellgrenze für Datenaustausch im Netz?" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/emule.png" alt="" width="350" height="217" />Auf wenig Gegenliebe der Musikindustrie stößt der aktuelle <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_5732396.html" target="_blank">Vorschlag</a> des Hamburger Justizsenators und Grünen-Politikers Till Steffen. Menschen versorgen sich nunmal gegenseitig mit Musik. Schon früher war das legal, weshalb auf Musikkassetten beispielsweise auch bereits früher Urheberrechtsabgaben erhoben wurden. &#8220;Ich halte nichts davon, mit der Staatsanwaltschaft in die Kinderzimmer einzumarschieren&#8221;, so Steffen. Er schlug deshalb die  Einführung einer Bagatellgrenze vor, unter der ein  Datenaustausch im Netz straffrei bliebe. Eine kommerzielle Nutzung oder ein Datentausch in gewerblichen Rahmen soll dabei allerdings weiterhin strafbar bleiben. Die Grünen beschäftigen sich schon längere Zeit mit z.B. der Einführung  einer Kulturflatrate, wohingegen die Musikindustrie auf eine konsequente Durchsetzung der Urheberrechte drängt und das Urheberrecht eher noch verschärft sehen würde.</p>
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		<title>Privatsache Nebensache</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Social Community Facebook hat vor einem Monat für den Unmut ihrer User gesorgt. In einem so genannten Update wurden die Privateinstellungen ihrer Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse freizügiger eingestellt, als die meisten User das vor dem Update ausgewählt hatten. Die Facebook-Nutzer teilten in der Regel ihre privaten Daten nur mit Freunden.
Mark Zuckerberg, Gründer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/socialnetwork.jpg" rel="shadowbox[post-441];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-443" title="Soziale Netzwerke" src="http://www.jumsch.info/wp-content/uploads/2010/01/socialnetwork.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Social Community <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> hat vor einem Monat für den Unmut ihrer User gesorgt. In einem so genannten Update wurden die Privateinstellungen ihrer Daten wie Name, Geschlecht, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse freizügiger eingestellt, als die meisten User das vor dem Update ausgewählt hatten. Die Facebook-Nutzer teilten in der Regel ihre privaten Daten nur mit Freunden.</p>
<p>Mark Zuckerberg, Gründer der Social Community verteidigte diesen Schritt nun in einem <a href="http://www.ustream.tv/recorded/3848950/highlight/39033#utm_campaign=fhighlights&amp;utm_source=4&amp;utm_medium=theweb" target="_blank">Interview</a> und behauptete Facebook würde sich mit dem Schritt lediglich dem Wandel der sozialen Norm anpassen. &#8220;Wir sehen es als unsere Rolle im System an, permanent Innovationen und Updates einzuführen, die den Wandel der sozialen Normen widerspiegeln.&#8221;, so Zuckerberg. Viele US-amerikanische Verbraucher- und Datenschutzorganisationen, darunter das Electronic Privacy Information Center (EPIC), kritisieren Zuckerbergs Äußerung. Facebook spiegle nicht etwa den Wandel wider, sondern sei selbst treibende Kraft zur Veränderung der sozialen Normen. Die sozialen Netzwerke haben ein Interesse daran, möglichst viele Daten ihrer Nutzer öffentlich zugänglich zu haben, denn letztlich ist die Verfügbarkeit privater Daten, insbesondere auch für die Werbepartner sozialer Communities, die Geschäftsgrundlage sozialer Netzwerke.</p>
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