Auf wenig Gegenliebe der Musikindustrie stößt der aktuelle Vorschlag des Hamburger Justizsenators und Grünen-Politikers Till Steffen. Menschen versorgen sich nunmal gegenseitig mit Musik. Schon früher war das legal, weshalb auf Musikkassetten beispielsweise auch bereits früher Urheberrechtsabgaben erhoben wurden. “Ich halte nichts davon, mit der Staatsanwaltschaft in die Kinderzimmer einzumarschieren”, so Steffen. Er schlug deshalb die Einführung einer Bagatellgrenze vor, unter der ein Datenaustausch im Netz straffrei bliebe. Eine kommerzielle Nutzung oder ein Datentausch in gewerblichen Rahmen soll dabei allerdings weiterhin strafbar bleiben. Die Grünen beschäftigen sich schon längere Zeit mit z.B. der Einführung einer Kulturflatrate, wohingegen die Musikindustrie auf eine konsequente Durchsetzung der Urheberrechte drängt und das Urheberrecht eher noch verschärft sehen würde.



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