Kriegsverbrechen in Shooter-Games
Eine Schweizer Jugendorganisation sowie ein Juristenverband haben gemeinsam untersucht wieviele Kriegsverbrechen in Shooter-Games stecken. Obwohl zahlreiche in Kriegen verbotene Handlungen in vielen Spielen mit militärischer Handlung vorkommen, kommen Schweizer insgesamt doch eher zu einem positiven Fazit.
Die am häufigsten festgestellten Verstöße gegen internationales Kriegsrecht betreffen die Prinzipien der Unterscheidung und der Verhältnismäßigkeit, beispielsweise Handlungen, die nicht zwischen Zivilpersonen und Soldaten unterscheidet oder die ziviles Eigentum nicht achtet. Wiederholt festgestellt wurde auch die grausame, unmenschliche und entwürdigende Behandlung von Menschen, z.B. bei Verhören, die in standrechtlichen Erschießungen enden.
Die Experten kommen letztlich zu dem Urteil, dass es problemlos möglich gewesen wäre, auf kritisierten Szenen zu verzichten, da sie im wesentlichen in der Regel nicht handlungsrelevant seien. Die Ergebnisse der Studie untermauern, dass es tatsächlich möglich sein könnte, Shooter zu entwickeln, die mit dem Völker- und Menschenrecht vereinbar wären.









