Das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur hat mit einem geschickten Schachzug Linux auf dem Desktop in Schulen gefördert. Ab 2010, so der Plan, gibt es kein Geld mehr für Office-Lizenzen, ab 2012 auch nicht mehr für Betriebssysteme.
Kostenfrei stellt das BMUKK dafür die auf Schulerfordernisse angepasste Linux-Distribution desktop4education zur Verfügung, die mit ähnlichen Anwendungen wie in Edubuntu aufwarten kann, also u.a. iCalc, Dr. Geo, KDE-Edu, GCompris, Stellarium und Tuxmath. “Primär geht es um eine umfassende Ausbildung der Schüler. Sie sollen Textverarbeitung lernen, nicht Winword“, so IT-Experte Kristöfl gegenüber dem österreichischen Wochenmagazin Format. Der ersten 2.000 Installations-DVDs waren schnell vergriffen, nun werden 8.000 weitere nachgepresst.



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