Die Diskussion um Killerspiele und Egoshooter ist mit emotionaler Sprengkraft aufgeladen. Die Amokläufe jugendlicher Täter in Erfurt, Emsdetten und Winnenden haben dazu beigetragen, dass eine sachliche Diskussion darum, was Killerspiele sind, welchen Spielprinzipien sie folgen und welche Auswirkungen sie möglicherweise auf Kinder und Jugendliche haben, kaum mehr möglich zu sein scheint.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagte, Killerspiele widersprächen “dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.” Mit diesem Zitat und der Behauptung, Killerspiele hätten eine ursächliche Bedeutung für Amokläufe setzt sich das Video “Killerspiele – Gegendarstellung” des Bloggers Matthias von Stigma Videospiele unaufgeregt auseinander. Dafür findet er keine Belege und setzt sich zum Abschluss mit dem Prinzip des Jugendschutzes / Jugendmedienschutzes auseinander.
Auch wenn das Video zunächst von jemandem produziert wurde, der eine positive Haltung zu Killerspielen und Egoshootern hat, lohnt ein Blick in das Video, da es das Prinzip der Spiele erklärt und die Analyse relativ ausgewogen ausfällt.



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