Auf acht Prinzipien für einen besseren Jugendmedienschutz haben sich die Mitglieder eines euroäischen Netzwerks von Unternehmen und Wohlfahrtsorganisationen am Youth Protection Roundtable verständigt.
Die Umsetzung der Prinzipien wird unterstützt durch einen Katalog an Empfehlungen für technische und pädagogische Maßnahmen – das YPRT Toolkit. Das Handbuch richtet sich sowohl an technische Entwickler von Internetanwendungen, mit der Zielsetzung die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung der Angabe zu erhöhen, also auch an Pädagogen und Eltern, die über Chancen und Risken der Internetnutzung aufgeklärt werden.
Kinder und Jugendliche sind technisch versiert im Umgang mit Computer, Smartphone und Spielkonsole, die virtuelle Welt ist ihr Zuhause. Was sie dort erleben, können sie oft nicht allein bewältigen, die Konsequenzen des eigenen Handelns sind ihnen meist nicht bewusst. Elterlicher Kontrolle und der Förderung von Medienkompetenz wird durch 126 europäische Experten, die die Stiftung Digitale Chancen befragt hat, die höchste Priorität unter den Maßnahmen für sicheres Surfen eingeräumt. Jugendliche selbst wenden sich bei Problemen am ehesten an Gleichaltrige, denn in ihren Augen kennen sich Erwachsene zu wenig aus im Netz. Am Young Roundtable haben deshalb junge Menschen aus sieben europäischen Ländern mitgearbeitet, um das YPRT Toolkit für technischen und pädagogischen Jugendmedienschutz zu entwickeln.



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